Zum 70. Geburtstag von Chris Hillman

04.12.2014 von  

Chris Hillman
Chris Hillman (Foto: chrishillman.com)

Chris Hillman, der am 4. Dezember 1944 in Los Angeles geboren wurde, wuchs auf einer Ranch in Kalifornien auf. Passend zur Heimat entdeckte er frĂĽh seine Liebe zur Country-Musik. Mit 18 trat er den The Scottsville Squirrel Barkers bei. Die Band nahm nur ein Album auf und trennte sich nach zwei Jahren wieder. Zwei Mitglieder wurden jedoch mit anderen Bands berĂĽhmt: Bernie Leadon mit den Eagles und Chris Hillman mit den Byrds.

1964 trat er der Band um Roger McGuinn, Gene Clark, David Crosby und Michael Clarke bei und brachte sich bei den Proben das Bassspielen bei – Hillman war eigentlich Gitarrist. Ihre erste Single „Mr. Tambourine Man“, im Original von Bob Dylan, landete prompt auf Platz 1 der US- und UK-Charts. Hits wie „Turn! Turn! Turn!“ und „Eight Miles High“ folgten. Nachdem Clark die Band 1966 verlassen hatte, brachte sich Chris Hillman stärker ein. Bei „So You Want To Be A Rock‘n'Roll Star“, einer erfolgreichen Single, die er zusammen mit McGuinn geschrieben hat, sang er auch.

Zusammen mit Gram Parson brachte Hillman die Byrds Ende der 60er in die Country-Rock-Richtung – ihnen wird nachgesagt, das Genre erfunden zu haben. Später machten sie mit der Band The Flying Burrito Brothers weiter. Nach dem Ende dieser Band betätigte sich Hillman solo und kollaborierte mit alten Kollegen wie Gene Clark und Roger McGuinn. Erfolge konnte er auch mit der Country-Rock-Band The Desert Rose Band feiern. Auch im Alter von 70 Jahren steht Chris Hillman noch auf der BĂĽhne.

Dennis Wilson wäre heute 70 geworden

04.12.2014 von  

Dennis Wilson
Dennis Wilson (Foto: Universal)

Dennis Wilson, geboren am 4. Dezember 1944, war das mittlere Kind in seiner Familie. Sein älterer Bruder Brian und sein jüngerer Bruder Carl gründeten im Jahr 1961 The Beach Boys. Dennis wollte unbedingt mitmachen, wurde Schlagzeuger und lernte, wie auch die anderen Mitglieder, sein Instrument erst richtig bei den ersten Proben. Bei Studioaufnahmen wurde Dennis Wilson mehrfach von Sessionschlagzeugern ersetzt.

Ihr Surfer-Image verdanken die Beach Boys dem mittleren Bruder. Dennis Wilson war der einzige Surfer in der Band und inspirierte so viele Songs. Brian Wilson schrieb die meisten der Beach Boys-StĂĽcke, doch als dieser sich zwischen den Jahren 1968 und 1973 bei der Gruppe zurĂĽcknahm, gelangten auch einige Lieder von Dennis auf die Alben der Band, zum Beispiel „Forever“ auf die Platte „Sunflower“ von 1970.

Das bekannte Beach Boys-StĂĽck „Never Learn Not To Love“ stammte in der ursprĂĽnglichen Version aus der Feder von Charles Manson. Die Verbindung zu ihm kam ĂĽber Dennis Wilson zustande. Er nahm 1968 zwei Mädchen mit, die per Anhalter fuhren, setzte sie in seinem Haus auf dem Sunset Boulevard ab, und fuhr weiter zu einer Aufnahmesession. Als er wiederkam, traf er vor seinem Haus auf Charles Manson.

Im Haus war eine Gruppe von Frauen, alle Mitglieder der Manson Family. Wilson freundete sich mit ihnen an und machte sie auch mit seinen Freunden bekannt – zum Beispiel mit Terry Melcher, in dessen Haus Charles Manson ein Jahr später ein Massaker anrichtete. Wilson hatte wie Melcher auch zuvor den Kontakt zu Manson abgebrochen und sprach danach ungern ĂĽber ihn.

Dennis Wilson betätigte sich auch auĂźerhalb der Beach Boys musikalisch. Im Jahr 1977 erschien sein SolodebĂĽt „Pacific Ocean Blue“. AuĂźerdem fanden damals die „Bambu“-Sessions statt, von denen einige StĂĽcke 2008 veröffentlicht wurden. Ende der 70er Jahre litt Wilson sehr unter seiner Alkoholsucht. Wäre er dem Alkohol nicht verfallen, gäbe es vermutlich noch viel mehr Musik von ihm.

Als er am 28. Dezember 1983 zum Hafen Marina del Rey fuhr, soll Wilson auch betrunken gewesen sein. Der Musiker tauchte dort neben seiner Yacht nach Sachen, die er zuvor von Bord geworfen hatte. Dabei ertrank Dennis Wilson. Er starb im Alter von 39 Jahren.

ByteFM braucht Euch!

03.12.2014 von  

Freunde von ByteFM

Morgen, am Donnerstag, dem 4. Dezember, gibt es wieder einen Fundraiser bei ByteFM.

Von 15 bis 17 Uhr geht es um unseren Förderverein „Freunde von ByteFM“.

Mit 50 € pro Jahr (SchĂĽlerinnen und SchĂĽler, Studierende und Erwerbslose zahlen nur 30 €) sorgen „Freunde von ByteFM“ dafĂĽr, dass ByteFM senden kann. Gleichzeitig haben sie exklusiv Zugang zum ByteFM Archiv und hören unser Programm in noch besserer Klangqualität.

Wer Freundin oder Freund von ByteFM wird, kann viele verschiedene Prämien für sich auswählen. Zum Beispiel Rabatte auf Theaterkarten im Schauspiel Hannover, Thalia Theater in Hamburg oder beim Deutschen Theater in Berlin. Außerdem bekommt Ihr Nachlass beim Einkauf von CDs und Schallplatten, zum Beispiel bei unserem Partner Flight 13, oder Discount bei Human Empire. Jeder, der während des Fundraisers Freundin oder Freund von ByteFM wird, bekommt zusätzlich einen ByteFM Beutel geschenkt.

UnterstĂĽtzt Radiokultur und werdet Freundin oder Freund von ByteFM.

Vielen Dank fürs Hören und für Eure Unterstützung!

Ruben Jonas Schnell & ByteFM

Zum 70. Geburtstag von John Densmore

02.12.2014 von  

The Doors
John Densmore (2.v.r.) mit The Doors (Foto: Paul Ferrara/Warner)

Mit 20 Jahren traf John Densmore, der am ersten Dezembertag 1944 geboren wurde, bei einem Meditationsseminar auf Ray Manzarek, Robby Krieger und Jim Morrison. Ein schicksalhaftes Treffen – die vier grĂĽndeten daraufhin The Doors mit ihm am Schlagzeug. Mit ihrer zweiten Single „Light My Fire“ landeten sie auf Platz 1 der Billboard-Charts und schafften sich auch international Gehör.

Der Erfolg prasselte auf The Doors ein. Schon ihr DebĂĽtalbum wurde 1967 mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Doch mit dem Erfolg kamen auch die Probleme. Das exzentrische Auftreten Jim Morrisons ging besonders John Densmore gegen den Strich und er bat die Band, die vielen Konzerte zu lassen und sich auf das Aufnehmen von Musik zu konzentrieren.

Am 12. Dezember 1970 kam es dann zum Eklat – Morrison unterbrach den Auftritt nach wenigen Songs und zerschlug sein Mikrofon. Daraufhin beschlossen Krieger, Manzarek und Densmore, nicht mehr live zu spielen. Sieben Monate später starb Frontmann Jim Morrison in Paris. Densmore, der in den 60ern Schlagzeug studiert hatte, wandte sich unterschiedlichen Projekten zu. Er schrieb TheaterstĂĽcke und stand selbst als Schauspieler und Tänzer auf der BĂĽhne.

Mit seinen frĂĽheren Kollegen Krieger und Manzarek ging Densmore einen Rechtsstreit ein, da er ein Problem damit hatte, dass die beiden unter dem Namen „The Doors of the 21st Century“ tourten. Den Konflikt beschreibt er in seinem Buch „The Doors Unhinged“ aus dem Jahr 2013. Am 28. November 2014 erschien eine Kollaboration von ihm und Shepard Fairey, deren Erlös an „Honor the Treaties“, eine Organisation zur UnterstĂĽtzung indigener Gemeinschaften, gespendet wird.

Charts KW 49

02.12.2014 von  

Die meist gespielten Alben der vergangenen 14 Tage bei ByteFM.

Reichlich Testosteron auf den vorderen Rängen der ByteFM Charts: Der Mann ist die neue Nummer 1! Das Kollektiv, bestehend aus Mitgliedern der Berliner Band Die TĂĽren, dem Berliner Maler Helmut Kraus und einer Kölner Animationsfirma, spielt sich mit seinem Album „Wir Sind Der Mann“ in die Herzen unserer Moderatoren. Der Vorwochen-Sieger Ariel Pink fällt sanft – sein neues Album „pom pom“ ist diese Woche immerhin noch das zweitliebste Album der ByteFM-Sendungsmacher. Von Spar gefällt es da, wo sie sind, deshalb bleiben sie. Die Kölner Formation belegt mit dem neuen Album „Streetlife“ nach wie vor Platz 3 der ByteFM Hitparade.

Die Albumcharts (Platzierungen der Vorwoche)

1. Der Mann – Wir Sind Der Mann (7)
2. Ariel Pink – pom pom (1)
3. Von Spar – Streetlife (3)
4. Sam Amidon – Lily-O (2)
5. Baxter Dury – It’s A Pleasure (4)
6. She Keeps Bees – Eight Houses (9)
7. Azealia Banks – Broke With Expensive Taste (neu)
8. EinstĂĽrzende Neubauten – Lament (12)
9. Caribou – Our Love (8)
10. Peaking Lights – Cosmic Logic (neu)
11. Robert Wyatt – Different Every Time (6)
12. Dean Blunt – Black Metal (5)
13. Steffi – Power Of Anonymity (neu)
14. Recondite – Iffy (11)
15. Mouse On Mars – 21 Again (13)

Downloads der Alben findet Ihr bei unserem Partner artistxite.

Anti-Held und Allround-KĂĽnstler: Zum zehnten Todestag von Kevin Coyne

02.12.2014 von  

Kevin Coyne

„Wenn es je weiĂźen Blues gegeben hat, dann von ihm“, schrieb der Musikexpress 1976 ĂĽber Kevin Coyne. Da stand der Brite gerade am Zenit seines Erfolges, hatte bereits sieben Alben veröffentlicht und abgelehnt, den toten Jim Morisson bei den Doors zu ersetzen. „Ich mag die Lederhosen nicht“, soll der Brite mit dem fĂĽr ihn typischen Humor gesagt haben.

Coyne stammt aus dem britischen 3000-Seelen-Städtchen Derby. Die Helden seiner Jugend waren Little Richard und Chuck Berry, später dann Muddy Waters und John Lee Hooker. Trotzdem studierte er zunächst vier Jahre an der Kunsthochschule. Grafik und Malerei sollten ihn sein ganzes Leben lang begleiten. Nach dem Studium arbeitete er als Kunsttherapeut in der örtlichen Psychiatrie. Eine Zeit, die ihn sehr prägte und in der er beginnt, Musik aufzunehmen. Meist mit einem Kassettenrekorder.

Der kleine Mann mit der Löwenmähne, den großen Augen und der hohen Stirn wusste, dass er nicht der beste Gitarrist war. Es waren seine unorthodoxen, stark vom Blues beeinflussten Kompositionen, seine einzigartige Stimme und die brisanten Texte über Außenseiter und psychisch Kranke, die ihn auszeichneten.

Bald hatte Coyne mit seiner Band einen Plattenvertrag bei John Peels Label Dandelion in der Tasche. Später war er einer der ersten KĂĽnstler, die bei Richard Bransons Virgin Records unter Vertrag standen. Der Durchbruch kam mit „Major Razorblade“ (1973), einer „Mischung aus Blues und Music Hall mit Punk-AttitĂĽde“.

Coyne, der selbst mit Depressionen und Sucht zu kämpfen hatte, strandete nach einem Nervenzusammenbruch in den 80er-Jahren in Nürnberg, wo er bis zu seinem Tod 2004 ein äußerst produktives und cleanes Leben führte. Er hörte nie auf, Songs zu schreiben, zu touren und zu zeichnen. Kevin Coyne starb 2004 überraschend eine Woche vor der Vorstellung seines neuen Albums.

artistxite Charts vom 24.11. bis 30.11.2014

01.12.2014 von  

artistxite Charts

Einmal in der Woche stellen wir die Charts unseres Partners artistxite vor, einem Musik-Download-Shop mit redaktioneller Begleitung. Alle in den Charts vertretenen Veröffentlichungen können im Shop von artistxite gekauft werden.

1. TV On The RadioSeeds
2. Der MannWir Sind Der Mann
3. RöyksoppThe Inevitable End
4. Run The JewelsRun The Jewels 2
5. Bryan FerryAvonmore
6. Dream PoliceHypnotized
7. The New Basement TapesLost On The River
8. iamamiwhoamiBlue
9. ErdmöbelGeschenk
10. Deptford GothSongs
11. Mouse On Mars21 Again Collaborations (Part 2)
12. No JawsYoung Blood
13. ClarkClark
14. Bob Dylan & The BandThe Basement Tapes Complete: The Bootleg Series, Vol. 11
15. ArcaXen
16. Foo FightersSonic Highways
17. Damien RiceMy Favourite Faded Fantasy
18. Pink FloydThe Endless River
19. HookwormsThe Hum
20. Antony And The JohnsonsTurning

Album der Woche: Silk Rhodes – „Silk Rhodes“

01.12.2014 von  

Silk Rhodes - Silk RhodesVĂ–: 5. Dezember 2014
Web: Silk Rhodes bei Facebook
Label: Stones Throw
Kaufen: artistxite-Shop

Alles beginnt mit einer Portion LSD, die sich Sasha Desree und Michael Collins eines Nachts in Baltimore teilen. In den Stunden darauf entsteht der erste Track des selbstbetitelten DebĂĽtalbums, „Face 2 Face“. Es ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise – im buchstäblichen Sinne: Wer einen Honda CRV, Baujahr 1977, in ein fahrendes Tonstudio umbaut, und damit die StraĂźen beschallt, kann einfach nur GroĂźartiges im Sinn haben.

Zwei Jahre später ist es nun da. „Silk Rhodes“. Ein Album, dessen Sound nach längst vergangenen Zeiten klingt. Und trotzdem eine ganz persönliche Vision von minimalistischem Soul zeichnet. Dieser konzentriert sich auf wenige Instrumente, gibt den einzelnen Akkorden, Klängen und insbesondere der wandelbaren, warmen Stimme von Desree Zeit zu wirken. Es groovt an allen Ecken und Enden, im Soundstrudel scheint Michael Jackson vorbeizutreiben, dann plötzlich wieder Al Green, Prince oder The Delfonics.

Es sind StĂĽcke wie „Hold Me Down“, die diese minimalistische Produktionsweise von Collins herausstellen: Orgel, Glockenspiel, spärliche Percussion und Desrees zart schmelzender Gesang. Mehr ist nicht nötig, um einen Song von unbändiger Intensität zu erschaffen. „Pains“ ist nicht weniger fesselnd: Der wehmĂĽtige Walzer bekommt mit warmen Streichern eine dramatische Note. Das zugehörige Video in urbaner, schwarz-weiĂźer Optik unterstreicht diese besondere Stimmung.

Mehr und weniger instrumentale Intermezzi zeugen von dem akribischen Perfektionsstreben des Duos. „Laurie’s Machine“ ist ein anderthalbminĂĽtiges Hörspiel, in dem sich mehrere Sprachnachrichten vom Anrufbeantworter der besagten Laurie aneinanderreihen. Per Zufall entdecken die Musiker diese Tonschnipsel auf alten Kassetten in einem Thrift Shop. Und nun sind diese Nachrichten auf Vinyl gebannt, zeitlos konserviert, ohne dass Laurie es wohl ahnt (oder ahnen mag). In der wahrscheinlich schönsten Form, in die Sprachnachrichten je gebracht wurden.

Was bleibt, wenn die letzten Töne von „The System“, dem letzten Song auf dem Album, verklungen sind? Ein wohliges, ĂĽberraschend-zufriedenes GefĂĽhl. Bewunderung fĂĽr ein derart gelungenes DebĂĽtalbum. Und natĂĽrlich das Verlangen, selbst mit einem umgebauten Auto auf Soundsammel-Roadtrip zu gehen.

Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Silk Rhodes“ und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Zum 85. Geburtstag von Berry Gordy

28.11.2014 von  

Marv Johnson Tamla
Die erste Single auf Berry Gordys Label Tamla, später Motown Records

Ehe Berry Gordy mit dem Motown-Label Musikgeschichte schrieb, zog es ihn erst in eine ganz andere Richtung. Als einziger von acht Geschwistern lernte der am 28. November 1934 geborene Gordy keinen „seriösen“ Beruf. Er verliess die Schule in der 11. Klasse und versuchte sich als Boxer. Ab 1950 musste er fĂĽr drei Jahre in die Armee, danach wagte er einen Sprung ins Musikgeschäft. Das sollte sich als gute Entscheidung herausstellen.

FĂĽr Jackie Wilson, den Berry Gordy in einem Konzertclub kennengelernt hatte, schrieb er einige Songs gemeinsam mit seiner Schwester Gwen. Darunter war „Reet Petite“, das ein kleiner R‘n'B-Hit in den USA und ein Top-10-Hit in GroĂźbritannien wurde. Vom Songschreiben kam er zum Musikproduzieren und 1959 grĂĽndete Gordy dann das Label Tamla Records, das zwei Jahre später zu Motown Records wurde.

Zu den ersten Musikerinnen und Musikern auf Tamla und Motown zählten Smokey Robinson & The Miracles, Mary Wells und Barrett Strong. Letzterer war fĂĽr die erste Hit-Single von Motown verantwortlich: „Money (That’s What I Want)“ im Jahr 1959. The Miracles und Mary Wells schärften das Profil des Labels und legten den Grundstein fĂĽr den sogenannten Motown-Sound. Der wurde in den Jahren darauf angereichert von The Temptations, Diana Ross & The Supremes, The Four Tops und zahlreichen weiteren Acts.

Im Jahr 1966 hatte Motown 450 Angestellte, erstreckte sich auf mehrere Gebäude in Detroit, die als „Hitsville U.S.A.“ bekannt waren, und machte einen jährlichen Umsatz von 20 Millionen US-Dollar. Gordy war es wichtig, dass bei seinen Bands jede Nuance stimmte. Bei Motown arbeiteten deswegen nicht nur Gesangs- und Tanztrainer, sondern auch Maxine Powell, die sich um das richtige Auftreten und Benehmen kĂĽmmerte.

Seine Hochzeit hatte das Label in den 60er Jahren, doch auch in den 70ern und 80ern gab es erfolgreiche Singles, zum Beispiel von The Jackson 5, Stevie Wonder und Lionel Richie. 1988 trennte sich Berry Gordy jedoch von Motown. Seitdem ging das Label durch viele Hände. Heute ist Motown in der Capitol-Gruppe von Universal Music verortet, hat aber so gut wie gar nichts mehr mit dem zu tun, was es ursprünglich einmal war.

Tickets fĂĽr Aloa Input

27.11.2014 von  

Foto von der Band Aloa InputAloa Input

Aloa Input sind Cico Beck (aka Joasihno), Marcus Grassl und Florian Kreier (aka Angela Aux). Die drei Jungs kommen aus Bayern und gelten mit ihrem Band-Projekt schon als „Supergroup des bayerischen Experimental-Pop“. Ihr Musikstil wurde vom Bayerischen Rundfunk als „New Weird Bavaria“ bezeichnet und ist von Musikern wie Animal Collective, Eno, Beck, Beatles, Morricone, Why?, Can und The Notwist beeinflusst. Letztes Jahr veröffentlichten Aloa Input ihr DebĂĽtalbum „Anysome“.

Dieses Jahr im Dezember könnt ihr Aloa Input bei sieben Konzerten live erleben.

ByteFM präsentiert die Tour und verlost 1Ă—2 Gästelistenplätze pro Konzert. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 4. Dezember mit dem Betreff „Aloa“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

Die Termine:

10.12.14 Offenbach – Hafen 2
11.12.14 Köln – Die Wohngemeinschaft
13.12.14 MĂĽnster – Der Stur
14.12.14 Göttingen – Nörgelbuff
16.12.14 Hamburg – Hafenklang
17.12.14 Potsdam – Hans Otto Theater
19.12.14 Jena – CafĂ© Wagner

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