Album der Woche: Wye Oak – „Shriek“

21.04.2014 von  

Wye Oak - ShriekVĂ–: 25. April 2014
Web: wyeoakmusic.com
Label: City Slang

Lang leben die Synthies. In den letzten Jahren hat dieses musikalische Stilmittel eine echte Renaissance erlebt, vor allem in der alternativen Musikszene. Das Duo Wye Oak aus Baltimore legt nun ebenfalls eine neue Platte vor, die statt Gitarren vor wobbelnden Synthie-Klängen nur so strotzt. Kann diese Wendung gut gehen, vor allem bei einer Band, welche sich bisher erfolgreich dem handgemachten Indie-Folk-Rock verschrieben hat?

Zeit- und Ortswechsel. Seit 2006 existiert das Duo Wye Oak, bestehend aus Leadsängerin und Gitarristin Jenn Wasner und dem Drummer und Keyboarder Andy Stack. Auf eigene Faust wird 2007 das DebĂĽtalbum „If Children“ aufgenommen und veröffentlicht. Merge Records wird auf die beiden Musiker aufmerksam, nimmt sie unter Vertrag und veröffentlicht das DebĂĽtalbum ein zweites Mal im Jahr darauf. 2009 folgt „The Knot“. Der endgĂĽltige Durchbruch gelingt Wye Oak aber mit dem dritten und letzten Album „Civilian“, welches 2011 erscheint. Viel Zeit ist seitdem vergangen. Die beiden gönnen sich eine kreative Pause und gewinnen auch an räumlicher Distanz: Wasner zieht an die WestkĂĽste nach Portland, Stack bleibt im heimischen Baltimore. Trotz dieser immensen Entfernung fliegen bald die ersten Sound- und SongentwĂĽrfe von KĂĽste zu KĂĽste. Wasner experimentiert mehr denn je mit anderen Instrumenten als ihrer gewohnten Gitarre und bleibt am Bass hängen. Und diese neuerlangte Fähigkeit wirkt sich maĂźgeblich auf den Klang des neuen Albums „Shriek“ aus, fĂĽr welches die Studioaufnahmen im September 2013 begannen. Auf das Ergebnis sind die beiden sichtlich stolz, so twittert Jenn Wasner Ende Januar 2014: „[…] I truly believe it consists of some of the best songs we’ve ever made. April can’t get here soon enough!“

Das Warten hat nun ein Ende. Und wie klingt das inzwischen vierte Album von Wye Oak? Schon der Opener macht deutlich: Jenn Wasners neue Muse, der Bass, dominiert zwischen einem grooven Beat und sphärischen Synthies. Und dieser musikalischen Konzeption bleibt das Duo im Verlauf der zehn Songs auf „Shriek“ treu. Da Bass und Drums bekanntlich Hand in Hand gehen, sind auch diese dominanter und tanzbarer als auf frĂĽheren Produktionen. Vor allem das hypnotische „Sick Talk“ spielt groĂźartig mit Synkopen und Kunstpausen. Trotz anfänglicher AnkĂĽndigungen, völlig auf Gitarren verzichten zu wollen, finden sich hier und da einzelne Reminiszenzen an das verstoĂźene Instrument, wie beim hektischen „Paradise“.

„Shriek“ muss sich hinter seinem hochgelobten Vorgänger keinesfalls verstecken. Im Gegenteil: Der frische und fĂĽr Wye Oak ungewöhnliche Sound, er wird sich auszahlen.

Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Wye Oak“ und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Label: City Slang | Kaufen

Zum 70. Geburtstag von Bernie Worrell

18.04.2014 von  

Bernie Worrell

Mit freundlicher UnterstĂĽtzung von NAD.

Eine lebende Keyboard-Legende wird morgen 70 Jahre alt: Bernie Worrell. Als Teil von Parliament-Funkadelic hat Bernie Worrell in den 70ern Musikgeschichte geschrieben, aber auch durch die Klangforschungsreisen, die er damals, als einer der ersten überhaupt, auf dem Synthesizer unternahm. Gleichzeitig sorgte er als musikalischer Leiter des Funk-Kollektivs um George Clinton dafür, dass das „Mothership“, wie die „Space“-verliebten Musiker ihre Band auch nannten, auf Kurs blieb.

„See – I‘m not much of a word guy. I speak by playing.“

Mit Worten habe er’s nicht so, sagt Bernie Worrell – viel lieber spreche er durch seine Musik. Und das schon ziemlich lange: Mit drei Jahren begann er Klavier zu spielen, mit acht schrieb er sein erstes klassisches Klavierkonzert, mit zehn trat Bernie Worrell mit dem Washington Symphony und dem Plainfield Symphony Orchestra auf. Es folgten Privatunterricht und schlieĂźlich ein klassisches Musikstudium. Bernie Worrell hat das Handwerk von der Pike auf gelernt, was allerdings nicht unbedingt bedeutet, dass er dieses auch immer strikt nach Lehrbuch angewendet hat.

Es hilft die Regeln zu kennen – um sie anschließend zu brechen und sein eigenes Ding zu machen:

„You have to learn the basics first and see how things work. That’s your guideline. But after that, you break it.“

Für Bernie Worrell gilt: Keine Grenzen im Kopf haben, frei sein, Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichsten Musikstilen hören und diese spielend miteinander verbinden.

Direkt nach dem Musikstudium wurde Bernie Worrell zunächst von der R‘n'B-Sängerin Maxine Brown engagiert. Er wurde ihr musikalischer Leiter, schrieb Arrangements, probte mit der Band und wählte die passenden Mitmusiker aus. SchlieĂźlich erhielt er einen Anruf von einem alten Bekannten aus Jugendtagen: George Clinton, der Bernie Worrell nach Detroit und in sein Funk-Kollektiv Parliament-Funkadelic holte.

„I moved to Detroit after getting a phone call from George. I had to tighten stuff up, bring some order into the chaos. But chaos is good, too.“

Kreatives Chaos ist gut. Es brauchte allerdings auch jemanden, der den genialen Space-Funk-Wahnsinn zusammenhielt. Und genau diese Aufgabe ĂĽbernahm Bernie Worrell bei Parliament-Funkadelic und den diversen Nebenprojekten von George Clinton. Durch sein sicheres GespĂĽr fĂĽr Arrangements und durch seinen innovativen Umgang mit den damals noch neuen elektronischen Klangerzeuger trug Bernie Worrell einen entscheidenden Beitrag zum Kultstatus von Parliament-Funkadelic in den 70ern, und der Entstehung von „P-Funk“ bei. Als einer der ersten benutzte er nicht nur herkömmliche Instrumente wie Hammond-Orgel oder E-Piano, vielmehr lotete Bernie Worrell am Synthesizer die Soundmöglichkeiten neu aus, wie sich sein langjähriger musikalischer Weggefährte Bootsy Collins erinnert:

„I think he was probably the first – well, if not the first, then the most innovative Moog bass player in the world. The sounds that he came up with .. you know, nobody was doing that stuff. And today, nobody does it like Bernie.“

Parliament-Funkadelic sollte allerdings noch lange nicht die letzte Station des umtriebigen Musikers sein: In den 80ern half Bernie Worrell der Band Talking Heads dabei, ihren Sound neu zu erfinden. Es folgten Kollaborationen mit u.a. Bill Laswell, Sly & Robbie, Les Claypool, Buckethead oder Mos Def.

Die Liste der KĂĽnstler mit denen Bernie Worrell ĂĽber die vergangenen Jahrzehnte hinweg gemeinsam aufgenommen scheint endlos. Dazu kommen noch die etlichen Veröffentlichungen unter eigenem Namen. Zuletzt erschien im Jannuar die „Melodestra EP“, auf der Bernie Worrell ganz wundervoll Melodik spielt – „die beste Melodika jenseits von Jamaika“, um ByteFM-Moderator Klaus Walter zu zitieren.

Auch mit 70 Jahren ist Bernie Worrell also kein bisschen mĂĽde, sondern immer noch ein musikalisch freier und offener Geist. Nicht zu vergessen ist auĂźerdem eine Sache, die fĂĽr Worrell immer besonders wichtig war: Humor. Ohne den geht nämlich gar nichts, sagt er – sonst wird man bloĂź verbissen.

„Have some fun. Put some humor into it. That’s what I like to do. I play, ’Nah nah nah nah‘, in the middle of a classical piece. If you want things to be alright, stop being so uptight and move on. It’s like a P-Funk song: „Free your ass and your mind will follow.“

Ein Audiobeitrag über Bernie Worrell von Oliver Stangl ist heute im ByteFM Magazin am Nachmittag zu hören. Mit freundlicher Unterstützung von NAD.

Henry Mancini wäre heute 90 geworden

16.04.2014 von  

Henry Mancini

Vier Oscars und 20 Grammy Awards konnte Henry Mancini sein eigen nennen – eine beinah unglaubliche Zahl an Auszeichnungen. FĂĽr viele weitere wurde er nominiert. Mancini hat mit seinen Kompositionen maĂźgeblich die Film- und Fernsehwelt des 20. Jahrhunderts geprägt. Am bekanntesten ist seine Titelmelodie fĂĽr „Der rosarote Panter“ und das StĂĽck „Moon River“, das Audrey Hepburn im Film „FrĂĽhstĂĽck bei Tiffany“ singt.

Mancini wurde am 16. April 1924 als Sohn italienischer Einwanderer in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio geboren. Sein Vater schenkte ihm als Kind eine Piccoloflöte und brachte den jungen Mancini zum Klavierspielen. Nach der High School besuchte er die renommierte Juilliard Musikhochschule. Doch der zweite Weltkrieg riss Mancini aus der Ausbildung – er ging als Soldat nach Deutschland, wo er an der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen beteiligt war.

ZurĂĽck angekommen in den USA begann Henry Mancini 1946 seine Karriere als Musiker, zunächst spielte er als Pianist bei der Glenn Miller Band. In den 50er Jahren heuerte er bei Universal Pictures an und komponierte fĂĽr ĂĽber 100 Filme ehe er sich selbstständig machte. Ein erster Erfolg war der Soundtrack zur Kriminalserie „Peter Gunn“. Der Durchbruch gelang Mancini mit seinen StĂĽcken fĂĽr die Blake Edwards-Filme „FrĂĽhstĂĽck bei Tiffany“ und „Die Tage des Weines und der Rosen“.

Der vielseitig talentierte Musiker verstand es, Jazz-Elemente in klassische und romantische Kompositionen einzubinden und so einen frischen, einzigartigen Klang zu schaffen. Er nahm über 90 eigene Alben auf, die Stilgrenzen übergingen. Auch als Dirigent betätigte Henry Mancini sich, zum Beispiel leitete er Auftritte des Londoner Symphonieorchesters, der Israelischen Philharmoniker und des britischen Royal Philharmonic Orchestra.
Mancini starb im Alter von 70 Jahren, am 14. Juni 1994 in Los Angeles.

Dusty Springfield wäre heute 75 geworden

16.04.2014 von  

Dusty Springfield Stedelijk Museum
Dusty Springfield im Stedelijk Museum, Amsterdam (Foto: Niederländisches Nationalarchiv | Lizenz: CC BY-SA 3.0 NL)

Eine samtene, sehnsuchtsvolle Stimme, ein eleganter Auftritt, geheimnisvoll schwarzgeschminkte Augen und hochtoupiertes, goldenes Haar – das war Dusty Springfield. Die am 16. April 1939 als Mary O‘Brien geborene Sängerin wurde zu einer Ikone der Swinging Sixties. Viele bewunderten sie fĂĽr ihren souligen Gesang, der untypisch war fĂĽr ein Mädchen aus einem Londoner Vorort.

Schon als Kind sog sie Musik auf, vor allem Klassik- und Jazzplatten, die ihr Vater spielte. Er war es auch, der erste Gesangsaufnahmen mit Dusty Springfield machte, als sie gerade ins Teenageralter kam. Den Spitznamen Dusty hatte sie von ihrer Familie; Springfield eignete sie sich als Nachnamen an als sie Anfang der 60er das Folkpop-Trio The Springfields mit zwei Freunden grĂĽndete. Gemeinsam mit der Band reiste sie in die USA, wo sie vom Motown-Sound infiziert wurde.

Springfield wollte auch so klingen wie die Girlbands dieser Tage, wie The Shirelles und The Exciters. Sie startete eine Solokarriere und landete mit ihrer ersten Single einen Hit. „I Only Want To Be With You“ machte die Sängerin 1963 schlagartig berĂĽhmt. Auch die von ihr vertonten Bacharach-David-StĂĽcke „Wishin‘ And Hopin‘“ und „I Just Don’t Know What To Do With Myself“ wurden zu groĂźen Erfolgen.

Mit ihrem fĂĽnften Album „Dusty in Memphis“ wurde Springfield 1968 zu einem internationalen Soul-Star. Darauf findet sich ihr bekanntestes StĂĽck: „Son Of A Preacher Man“. Sie war nicht nur eine talentierte Sängerin, sondern eine starke Persönlichkeit. Springfield machte keinen Hehl daraus, dass sie nicht heterosexuell war, und sie weigerte sich, in SĂĽdafrika ein Konzert zu spielen, bei dem nur hellhäutige Menschen zugelassen gewesen wären. Daraufhin wurde sie des Landes verwiesen.

In den 70er Jahren nahm Springfields Erfolg ab, ein Comeback bescherte ihr die Zusammenarbeit mit den Pet Shop Boys. Sie lieh derem Song „What Have I Done To Deserve This?“ ihre Stimme und liess ihre Platte „Reputation“ von dem Duo produzieren. Eine neue Ă„ra begann fĂĽr die Sängerin, doch 1994 musste Springfield erfahren, dass sie Brustkrebs hatte. FĂĽnf Jahre später, am 2. März 1999, erlag sie der Krankheit.

Hundreds live bei ByteFM

16.04.2014 von  

HundredsHundreds

Hundreds ist eine Elektro-Pop Band aus Hamburg, die aus den Geschwistern Eva und Philipp Milner besteht.

Heute waren Hundreds zu Besuch im ByteFM Magazin bei Christa Herdering und haben ĂĽber die Zusammenarbeit als Geschwisterduo sowie die Zeit der vergangen vier Jahre gesprochen.
AuĂźerdem haben sie „Stones“ von ihrem aktuellen Album „Aftermaths“ auf einem frisch gekauften Keyboard in einer Liveversion gespielt – das Ergebnis könnt Ihr hier nun nachhören.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Hundreds – Stones (Live bei ByteFM)

Tickets fĂĽr Augustines

16.04.2014 von  

AugustinesAugustines

Augustines sind Billy McCarthy, Eric Sanderson und Rob Allen. Das US-amerikanische Trio kommt ursprünglich aus New York, ist aktuell aber in Seattle ansässig. 2012 tourten sie zum ersten Mal zusammen mit The Maccabees durch Deutschland und spielten gleich im Anschluss auf den Zwillingsfestivals Hurricane und Southside. Im Herbst folgte eine fast in allen Städten ausverkaufte Tour. Damals noch unter dem Namen We Are Augustines, hinterließ die amerikanische Indie-Rock-Band einen bleibenden Eindruck. Als Augustines sind sie nun mit einem neuen Album zurück und spielen sechs Konzerte in Deutschland.

ByteFM präsentiert die Tour und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins „Freunde von ByteFM“ 1Ă—2 Karten pro Spielort. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 23. April mit dem Betreff „Augustines“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

Ihr seid noch kein Mitglied in unserem Förderverein? Hier erfahrt Ihr, wie Ihr ByteFM unterstützen und die Vorteile einer Mitgliedschaft genießen könnt.

28.04.2014 Hamburg – Gruenspan
29.04.2014 Frankfurt – Batschkapp
01.05.2014 Heidelberg – Karlstorbahnhof
02.05.2014 MĂĽnchen – Feierwerk
03.05.2014 Berlin – Astra Kulturhaus
06.05.2014 Köln – Luxor

Quilt live bei ByteFM

16.04.2014 von  

QuiltQuilt bei ByteFM

Mehrstimmiger Harmoniegesang ĂĽber verpsychten Gitarrenspuren mit teils treibenden, teils schleppenden Beats – Quilt aus Boston legen Wert auf musikalische Vielfalt. Deshalb wurde im ByteFM Studio auch kurzerhand ein provisorisches Schlagzeug aufgebaut, sodass „Mary Mountain“ von Quilts neuem Album „Held in Splendor“ in seiner ganzen Pracht strahlen konnte.

Verpasst? Nicht schlimm! Nachhören könnt ihr „Mary Mountain“ hier:

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Quilt – Mary Mountain (Live bei ByteFM)

Vor 120 Jahren wurde Bessie Smith geboren

15.04.2014 von  

Bessie Smith

Bessie Smith, am 15. April vor 120 Jahren im US-Staat Tennessee geboren, schaffte es aus armen Verhältnissen auf große Bühnen. Sie war die erfolgreichste und bekannteste Bluessängerin der 20er- und 30er-Jahre. Ihre Eltern verlor sie früh. Mit 16 schloss sich Bessie Smith einer fahrenden Vaudeville-Truppe an, bei der auch ihr Bruder war. Erst als Tänzerin, bald als Sängerin. Es folgten Auftritte in Clubs und Theatern im Süden der USA.

Smiths Talent sprach sich rum und handelte ihr Anfang der 20er Jahre einen Plattenvertrag bei Columbia Records ein. 1923 nahm sie ihre erste Single auf, den „Downhearted Blues“, der mittlerweile in die Grammy Hall of Fame aufgenommen wurde. Ihr Erfolg wuchs und wuchs – zu ihren Lebzeiten war Bessie Smith die bestbezahlteste schwarze Musikerin. Sie nahm mit Größen wie Louis Armstrong und Coleman Hawkins auf und tourte ihn ihrem eigenem Auto, was damals eine Ausnahme war.

Die Wirtschaftskrise in den 20ern wirkte sich auch auf das Musikgeschäft aus – das musste Smith am eigenen Leib erfahren. Der Glanz und Glamour wurde weniger in ihrem Leben. Doch Anfang der 30er schaffte sie ein Comeback und näherte sich dem in die Mode kommenden Swing an, zum Beispiel mit dem StĂĽck „Gimme a Pigfoot (And a Bottle of Beer)“. Ehe weitere Aufnahmen folgen konnten, wurde Bessie Smith aus dem Leben gerissen. Sie starb am 26. September 1937 nach einem Autounfall. Ein Grabstein wurde mehr als 30 Jahre später von Janis Joplin und Juanita Green, einer ehemaligen Angestellten von Smith, gestiftet.

Tickets fĂĽr Marissa Nadler

15.04.2014 von  

Marissa NadlerMarissa Nadler

Die aus Boston stammende Marissa Nadler hat nicht nur eine beeindruckende Stimme, sondern spielt dabei auch noch Gitarre, Klavier, Keyboard und Banjo – ein wahres Multitalent. Mit ihrer Musik erzeugt sie eine Atmosphäre zwischen Folk und Dream-Pop mit einem Hauch Americana. Dazu singt sie die passenden melancholischen Texte und rundet so das romantische, schöne Gesamtpaket ab. Ihr aktuelles Album „July“ erschien im Februar und behandelt unter anderem Themen wie das Ende einer Beziehung, Einsamkeit und Zukunftsängste. In ihrer Musik stellt sie immer wieder einen Bezug zur American-Gothic-Literatur her – unter anderem hat sie ein Lied zu Edgar Allan Poes „Annabel Lee“ geschrieben.

Ihre Live-Qualitäten konnte sie – neben zahlreichen eigenen Konzerten – unter anderem als Support fĂĽr JosĂ© González und Jana Hunter unter Beweis stellen. Im April spielt sie live in Hamburg und Berlin.

ByteFM präsentiert die Konzerte von Marissa Nadler und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins „Freunde von ByteFM“ 1Ă—2 Karten pro Spielort. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 22. April mit dem Betreff „Nadler“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

Ihr seid noch kein Mitglied in unserem Förderverein? Hier erfahrt Ihr, wie Ihr ByteFM unterstützen und die Vorteile einer Mitgliedschaft genießen könnt.

27.04.2014 Hamburg – Aalhaus (Jever Kneipenkonzert)
28.04.2014 Berlin – Roter Salon

Die ByteFM Charts KW 16

14.04.2014 von  

Die am meisten gespielten Alben bei ByteFM in den vergangenen zwei Wochen. Lockere Verteidigung der Spitzenposition. Timber Timbre bleiben mit „Hot Dreams“ auf Platz eins. Gefolgt werden sie von Ratking. Ihr Album „So It Goes“ verbessert sich von dem siebten auf den zweiten Rang. Ganz und gar neu dabei sind The Afghan Whigs. „Do To The Beast“ steigt neu ein auf Platz drei der ByteFM Charts.

Die Albumcharts (Platzierungen der Vorwoche)

1. Timber Timbre – Hot Dreams (1)
2. Ratking – So It Goes (7)
3. The Afghan Whigs – Do To The Beast (neu)
4. Fenster – The Pink Caves (3)
5. Metronomy – Love Letters (2)
6. Dillon – The Unknown (5)
7. The Micronaut – Panorama (neu)
8. Wild Beasts – Present Tense (4)
9. The Notwist – Close To The Glass (6)
10. Joan As Police Woman – The Classic (8)
11. Future Islands – Singles (14)
12. Hundreds – Aftermath (-)
13. Mac DeMarco – Salad Days (neu)
14. Beck – Morning Phase (10)
15. The War On Drugs – Lost In The Dream (12)

Die ByteFM Albumcharts könnt Ihr natürlich auch beim Musikstreamingdienst WiMP nachhören, und zwar in voller Länge. Darüber hinaus natürlich auch noch viel mehr aus dem gesamten Angebot auf WiMP.

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