Jason Molina

31.08.2009 von  

Jason MolinaMagnolia Electric Co. GrĂŒnder Jason Molina heute zu Gast im TourKalender. Drei Songs hat er live gespielt, einen davon sogar spontan im Studio „geschrieben“ und umgesetzt. Jeden Tag schreibt er einen Song, sagt er.

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Jason Molina – Leave The City

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Jason Molina – Untitled

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Jason Molina – Oh! Grace

Wild Beasts „Two Dancers“

31.08.2009 von  

VÖ: 04.09.2009
Web: www.myspace.com/wildbeasts
Label: Domino

Heulen, brĂŒllen, johlen, kreischen, seufzen. Als wĂ€re er der junge Held eines mittelschlechten TheaterstĂŒcks im schĂ€bigsten Theater der Stadt, das noch dazu kurz vorm Bankrott steht, so sehr bemĂŒht sich Hayden Thorpe um jeden Zuhörer, um jeden Scheinwerfer: „Schaut mich an, hier bin ich, equally elegant and ugly“.

Jedes Wort ist eine neue Szene und wird aus voller Lunge inszeniert. Thorpe versucht so sehr, sonderbar zu sein – bloß nicht konventionell, muss er sich gedacht haben. Und so lĂ€sst er seinen exaltierten Gesang durch die Glitzerkulisse hallen, ohne jedoch vor lauter Übermut selbst auf die Nase zu fallen. Was auf dem VorgĂ€nger und DebĂŒtalbum „Limbo, Panto“ noch zu sehr ProbebĂŒhne war, ist einem stimmigen Gesamtbild gewichen.

Im britischen Leeds ist das Quartett um den 23-jĂ€hrigen SĂ€nger zu Hause. Mit Gitarren, Schlagzeug, Keyboards und Bass tragen sie ihren Anteil am Drama. Und das ist ganz entzĂŒckend, unberechenbar und auch Indie, aber frei von ĂŒblichen Indie-Posen.

Unser Album der Woche: Wild Beasts „Two Dancers“

30.08.2009 von  

Die Wild Beasts veröffentlichen dieser Tage ihr „schwieriges zweites“ Album. Schwierig? Keineswegs. Den Druck, der nach so einem ersten Album auf der Schreibfeder lastet, wandeln die Wild Beats in zehn theatrale, stimmungsgeladene Popnummern um. Mehr…

Wir pflegen die Tradition und spielen jeden Tag im TourKalender ab 16 Uhr einen Titel aus unserem Album der Woche. Am Freitag ab 14 Uhr folgt die ausfĂŒhrliche Hörprobe in Neuland, der Sendung mit den neuen Scheiben. Neuland wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr. Viel Spaß!

John Peel

30.08.2009 von  

Heute vor 70 Jahren wurde John Peel in Heswall, Großbritannien, geboren.
Er ist unbestritten der einflussreichste Radiomoderator und Experte fĂŒr Popmusik. Peel starb am 25. Oktober im Alter von 65 Jahren in Cuzco, Peru, an einem Herzinfarkt.

Je radikaler, desto willkommener. John Peels Musikauswahl war subjektiv und die Suche nach dem grĂ¶ĂŸten Song fĂŒr den Moment. Er war maßgeblich an den Entwicklungen neuer Stilrichtungen, wie Punk, Reggae und HipHop beteiligt und verhalf u.a. The Smiths, Pink Floyd, Nirvana und den White Stripes zu grĂ¶ĂŸerem Erfolg. Diesen nahm er zumeist uneitel und entspannt zur Kenntnis. Der Großteil seiner Songs war vorher noch nie im Radio zu hören und seine Bewertung beeinflusste maßgeblich die Verkaufszahlen einer Platte.

Peel ging, nach Schule und MilitĂ€r, in die USA. Dort sammelte er erste Radioerfahrungen. ZurĂŒck in Großbritannien moderierte er beim damals grĂ¶ĂŸten Piratensender des Landes und begann anschließend fĂŒr die BBC zu arbeiten. Fast 40 Jahre blieb er der BBC verbunden, er starb als dienstĂ€ltester Moderator.

Noch heute ist Peels Einfluss ungebrochen. Viele Radiomoderatoren, Musikjournalisten und Musiker sehen in ihm eine Ikone. Das Glastonbury widmet ihm eine komplette Stage und die BBC zelebriert jeden 14. Oktober des Jahres den John Peel Day.

Zusammen mit seiner Frau Sheila veröffentlichte er im MÀrz 2008 posthum seine Memoiren. In der deutschen Fassung mit einem Vorwort von Klaus Walter.

Herzlichen GlĂŒckwunsch, John Peel, zum 70. Geburtstag!

Mehr zu John Peel morgen (Montag) im TourKalender mit Marko Paul, ab 16 Uhr.

Und ewig wÀhrt der Bruderzwist

29.08.2009 von  

Neue Meldung – alte Information: Noel Gallagher trennt sich von seinem Bruder Liam und somit von Oasis. Das haben wir in der Vergangenheit schon des öfteren gelesen und gehört. Allerdings scheint diesmal mehr dahinter zu stecken. Aktuelle Festivalauftritte, wie gestern bei Rock en Seine in Paris sowie der heutige Auftritt bei Rock am See in Konstanz, wurden abgesagt. Noel erklĂ€rt auf der offiziellen Bandhomepage: „It’s with some sadness and great relief to tell you that I quit Oasis tonight. People will write and say what they like, but I simply could not go on working with Liam a day longer (…). Apologies to all the people who bought tickets for the shows in Paris, Konstanz and Milan.“ Inwiefern diese Meldung endgĂŒltig ist, bleibt abzuwarten. Bleibt Noel jedoch bei seiner Entscheidung, endet die 15 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte einer Band, die den Britpop seit den 90er Jahren prĂ€gte.

UMIUMI leider krank

28.08.2009 von  

Krankheitsbedingt muss das Konzert mit UMIUMI im Rahmen des Subvision Festivals heute Abend leider entfallen.
FĂŒr Ersatz ist jedoch gesorgt: Das Hamburger Duo xrFARFLIGHT alias Daniel GĂ€dicke und Karsten Genz werden Euch ihren eigenwilligen Miniaturrock irgendwo zwischen 60s-Psych und Indiemusik-Spielarten der letzten 20 Jahre prĂ€sentieren. Die beiden setzen zahlreiche Instrumente ein – unter anderem Gitarre, Schlagzeug, Orgel oder Elektroklavier und schaffen so ein beeindruckendes Liveerlebnis. Neben xrFARFLIGHT werden im Rahmen des von ByteFM gestalteten Abends die DJs Skar (Fingerprints / ByteFM) und Simon Strotmann (KissKissClub / ByteFM) zu hören sein. Das Ganze gibt es heute von 20-24 Uhr. Der Eintritt ist frei, die PlĂ€tze begrenzt.

Das aktuelle Programm und weitere Infos findet ihr auf der Homepage des Festivals.

24.08. bis 30.08.

27.08.2009 von  

Diese Woche steht man einer Armada an Neuerscheinungen gegenĂŒber. Die wichtigsten Platten gibt es hier im Überblick:

Get Physical 7th Anniversary Compilation
VÖ: 28.08.2009
Web: www.physical-music.com

Das Berliner Label Get Physical veröffentlicht zum 7. Geburtstag eine Compilation mit 24 hauseigenen Tracks. Das Duo M.A.N.D.Y., seines Zeichens MiteigentĂŒmer des Labels,  kompiliert aus einem Repertoire von ĂŒber 100 Singles und 25 Alben. Mit dabei u.a. Booka Shade, DJ T. oder auch Damian Lazarus. Über eine Stunde feinste elektronische Beats mit dem gewissen Hauch von Techno – typisch Berlin eben.

The Low Anthem – „Oh My God, Charlie Darwin“
VÖ: 28.08.2009
Web: www.myspace.com/lowanthem
Label: Cooperative Music

Man kommt einfach nicht daran vorbei, diese Band mit den Fleet Foxes zu vergleichen. Melancholischer, weicher Gesang in die LĂ€nge gezogen, untermalt von minimalistischen GitarrenklĂ€ngen. The Low Anthem aus Providence, Rhode Island, mĂŒssen den Vergleich keineswegs scheuen. Zwölf  Songs, die auf keinen Fall im Plattenregal fehlen sollten.
Das sagen die anderen: Rote Raupe

Alland Byallo – „Brick By Brick“
VÖ: 27.08.2009
Web: www.myspace.com/aland
Label: Nightlight Music

Laut Selbstbeschreibung Amerikas heißeste Technoplatte des Jahres! Ganz so groß dann doch nicht. Dennoch liefert Alland Byallo, seit zehn Jahren Produzent und DJ, deepen, tanzbaren Techno, der auch deutsche Clubs erobern wird. Geheimnissvolle Musik „Brick By Brick“.

Joakim – „Milky Ways“
VÖ: 28.08.2009
Web: www.myspace.com/jimibazzouka
Label: !K7

EinflĂŒsse wie The Stooges oder Nick Drake wĂŒrden die Musik von Joakim eher nicht beschreiben. Ein Album zum Entspannen ist es schon garnicht. Der Franzose spielt kompromisslos mit den verschiedensten Stilrichtungen und dreht krĂ€ftig an den Synthesizern. Was dabei rauskommt? Experimental Rock im Ed-Banger-Gewand.
Das sagen die anderen: Intro

Wye Oak – „The Knot“
VÖ: 28.08.2009
Web: www.myspace.com/wyeoak
Label: Affairs of the Heart

Wenn eine Million BlĂ€tter bald wieder in tausend Farben getaucht sind und beim vertrĂ€umten Herbstspaziergang ĂŒber taubedeckte Wiesen unter den FĂŒĂŸen rascheln, liefern Wye Oak den Soundtrack dazu.
Das sagen die anderen: Intro

Delta Experimental Projects

27.08.2009 von  

Spirale der Erinnerung:
Delta Experimental Projects Compilation Volume 2: Spring Poems – A Collection of Songs From The Motion Picture Soundtracks Arranged And Conducted by James Luther Dickinson

World Boogie is coming! So steht es auf der RĂŒckseite dieser Schallplatte, die 1990 auf Fan Club erschien, einem Sublabel der Pariser Firma New Rose (r.i.p.). Unter der Prophezeiung des kommenden World Boogie steht das Foto von James Luther Dickinson. Blue Jeans, Jeansjacke, offenes Hemd ĂŒber Motiv-T-Shirt, Sonnenbrille, Base-Cap rĂŒckwĂ€rts, so steht er vor einer Backsteinmauer, könnte auch Dennis Hopper in mittleren Jahren sein oder Camper Van Crackers David Lowery in seiner FSK-Zeit, eine Zeit, als auch FSK an etwas arbeiteten, das man seinerzeit World Boogie hĂ€tte nennen können, im Sinne von Disco Boogie around the world.

Hopper wiederum trat ungefĂ€hr zur selben Zeit an der Seite von Don Johnson in Hot Spot auf, ein Film, von dem vor allem die flirrende Hitze in Erinnerung geblieben ist. Und die Tatsache, dass fĂŒr den Soundtrack der spĂ€te Miles Davis mit dem spĂ€ten John Lee Hooker zusammengecastet wurde, um die sandige Filmhitze lautmalerisch mit ihren alters- und formatbedingt aufs Essentielle reduzierten Trademarksounds zu illustrieren. Die Kalkulation ging auf. Um Filmmusik handelt es sich auch bei ”Delta Experimental Projects Compilation Volume 2: Spring Poems” von James Luther Dickinson. Allerdings um Filmmusik zu Filmen, die niemand kennt, um Themes from imaginary westerns, gewissermassen, um den Jack Bruce Vergleich aus der World Standard-Spirale No.3 aufzugreifen.

Überhaupt gĂ€be die Country Gazette von World Standard mit Dickinsons Delta Projekt eine erstklassige Split-Doppel-A-Seite ab.
Dickinson, einer von der Sorte Memphis-Renaissance-Mann, war an einigen sagenhaften Platten beteiligt: Petula Clark, Flaming Groovies, Rolling Stones, wenn man dem All Music Guide glauben möchte. Aber auch an Alex Chiltons ”Like Flies on Sherbert” von 1979, fĂŒr die besagtes Lexikon das Attribut ”desastrous” parat hat. Ein grandioses Desaster von einer Platte, willenlos dekonstruierter Rhythm & Blues, runtergestrippter Countrywaltz, der sich bald als Cowpunk formatieren sollte, Chiltons beste Platte, bad & mean.

Dickinson war an einigen verkannten Projekten aus dem southern melting pot prĂ€/post Punk beteiligt, als Pate, der gleichzeitig Strippenzieher und Raumlasser sein kann, was selten ist. Tav Falco, Lorette Velvette, Chiltons Big Star-Bandmate Chris Bell, dann hatte er die mĂ€ĂŸig interessante frankophile New Rose Rocknroll-Band, Mud Boy & The Neutrons. Aber das Delta Projekt: Lose arrangierte Geschichtssplitter aus Southern Blues, Soul und Country, spukige Orgeln und Klapperschlangenperkussion gemahnen an Dr.Johns Gris-Gris, ein Melting Pot-Steinbruch von Musik. Aber: bevor es museal wird, pittoresk oder gemĂŒtlich kriegt Dickinson noch immer die Kurve. Jahre spĂ€ter formatieren Musos wie Lambchop, Portishead und ungezĂ€hlte Glitterhouse-Skandinavier den Delta-Steinbruch in songförmige Steinchen fĂŒr die Zielgruppe
Middle-Age-Art-Deco-Melo. Das kann Dickinson nicht gewollt haben, und Geld hat er dafĂŒr auch nicht bekommen. Luther und Cody Dickinson, die Söhne von James Luther, waren beim Delta Project schon dabei, heute machen sie solide Postgunclub-Boogie als North Mississippi Allstars. Der Vater hat sich eine freie Platte in den Ardent-Studios gegönnt (hat jemand da draussen Teil 1 der Delta Projects?) inklusive der Freiheit selbstgebastelter, selbsterfundener und selbstgetaufter Instrumente: Prepared Piano, Harmonium, Moog, Arp, D-50, Bamboo, Kylimba, Glass Harmonica, Slide Guitar, Zulu Dung Drum, French Harp, Omnichord, Fotdella, Contra Bass-Marimba.

Hot Spot verhĂ€lt sich zum Delta Project wie der Wilkinson-Werbesong zu Blister in the sun von den Violent Femmes. Haben die Violent Femmes eigentlich geklagt? Da liegt Geld auf der Straße. – aus Intro, 2004:

Zum Tod von Jim Dickinson am Sonntag, 30.8., 20 Uhr: Was ist Musik

Something For All Of Us

27.08.2009 von  

Pompös beginnen The Hidden Cameras die sechste Arts & Crafts Compilation. Darauf zu finden: ein lĂŒckenloser Überblick der neuen Labelreleases.
Große Namen wie The Most Serene Republic, Brendan Canning und Apostle Of Hustle stehen hier gleichberechtigt Seite an Seite mit Bands und KĂŒnstlern, die bisher nicht ganz so viel Aufmerksamkeit bekommen haben. Darunter unter anderem Timber Timbre, Still Life Still und das Bell Orchestre.

Die Broken Social Scene findet zwar auch hier nicht wieder zusammen. Wer sich aber fĂŒr die Zeit, bis es dazu kommt, nach einer neuen Lieblingsband umsehen möchte, fĂŒr den stehen die Chancen nicht schlecht, auf dem kostenlosen “Arts & Crafts Sampler Vol. 6” fĂŒndig zu werden.

Ellie Greenwich stirbt im Alter von 68 Jahren

27.08.2009 von  

Gestern verstarb die amerikanische Komponistin Ellie Greenwich im Alter von 68 Jahren. Sie wurde bekannt als Autorin einiger der grĂ¶ĂŸten Pop-Hits der sechziger Jahre. Zusammen mit Jeff Barry gehörte sie ebenso wie Jerry Leiber & Mike Stoller, Gerry Goffin & Carole King u.a. zur „Songschmiede“ des New Yorker Brill Building.

Sie schrieb Songs fĂŒr das Philles Label von Phil Spector und steuerte spĂ€ter Kompositionen fĂŒr die Produktionen des Red Bird Labels von Leiber & Stoller bei.

Diese lieferten die Songs fĂŒr den bis dahin unvergleichlichen Sound der Anfang des Jahrzehnts so populĂ€ren Girl-Groups. So zum Beispiel „Be My Baby“ und „Baby, I Love You“ von den Ronettes, „Then He Kissed Me“ und „Da Doo Ron Ron“ von den Crystals, „Chapel of Love“ von den Dixie Cups oder „Leader of the Pack“ von den Shangri-las.

Zwar wurde Ellie Greewich vor allem als Hit-Komponistin bekannt, sie betĂ€tigte sich aber auch als SĂ€ngerin und Produzentin. Auf den Produktionen der vorgeblichen MĂ€dchen-Band The Raindrops (grĂ¶ĂŸter Hit: „The Kind of Boy You Can’t Forget“) ist sie gleich per Overdubbing im Duett mit sich selbst zu hören, Jeff Barry singt die Backing-Vocals.
Zwei LPs unter eigenem Namen („Composes, Produces and Sings“, 1968 sowie „Let It Be Written, Let It Be Sung“, 1973 auf dem Verve Label) hinterließen keinen Eindruck, aber mit der Single „I Want You to Be My Baby“ aus der Feder von Jon Hendricks kratzte sie 1967 an den US Hot 100 (Platz 83).
Laut der Broadcast Music Incorporated sind dort insgesamt 703 Songs fĂŒr Jeff Barry und 215 fĂŒr Ellie Greenwich registriert. Ihre Songs haben sich weltweit rund 40 Millionen mal verkauft und 25 ihrer Kompositionen wurden mit Gold oder Platin ausgezeichnet.

Auch nach der Scheidung ihrer Ehe setzten Barry und Greenwich ihre produktive Zusammenarbeit – zumindest fĂŒr einige Zeit – als Komponisten und Produzenten fort. So produzierten sie etwa die ersten Hits fĂŒr Neil Diamond („Kentucky Woman“, „Cherry Cherry“) und komponierten die Hits „I Can Hear Music“ fĂŒr die Ronettes oder „River Deep Mountain High“ fĂŒr Ike & Tina Turner.

Wenn auch ab etwa 1964 die “British Invasion” die bis dahin erfolgreichen Teenie-Stars aus den amerikanischen Charts spĂŒlte, galt das nicht fĂŒr die Songs von Ellie Greenwich: britische und amerikanische Bands griffen ihre Kompositionen gerne auf. Manfred Mann hatten mit “Do Wah Diddy Diddy”, Tommy James & the Shondells mit “Hanky Panky” oder die Beach Boys mit einer Cover-Version von “I Can Hear Music” Welt-Hits.

Ihre folgende Zusammenarbeit mit Mike Rashkow, Steve Tudanger und Steve Feldman erbrachte zwar nicht mehr diese Vielzahl von Hits aber mit „Sunshine After the Rain“ hatte Elkie Brooks in England Erfolg und mit Ellen Foley und Jeff Kent schrieb sie „Keep It Confidential,“ ein Hit fĂŒr Nona Hendryx in den amerikanischen R&B-Charts 1983.

FĂŒr eine Vielzahl von Aufnahmen von Dusty Springfield, Frank Sinatra, Lou Christie, Bobby Darin u.a. sang sie die Backing Vocals. 1984 wirkte sie in der Revue „Leader of the Pack“, die die Ära der Girl Groups und ihre Hits zum Thema hatte, sogar selbst auf der BĂŒhne mit.

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