08.04.: Kleinstadt-Klassenfahrt

Von ByteFM Redaktion, 8. April 2010

Das Hamburger Elektropunk-Label Audiolith war auf Kleinstadt-Klassenfahrt. Die labeleigenen Bands Egotronic, Bratze und Frittenbude tuckerten mit ihrem Fidibus nach Döbeln, Oelde und Tannheim-Egelsee um Dorfdiskos unsicher zu machen. Über die Skandale und Exzesse der Tour berichtet Alexandra Eul in der taz.

Über Skandale und Exzesse weiß auch Ozzy Osbourne Bescheid. Der hat jetzt seine Biografie schreiben lassen. Diese beginnt laut der taz mit einer Aufzählung sämtlicher Substanzen, die er sich in den letzten vierzig Jahren einzeln und in Kombination verabreicht hat, um zu erklären, wieso sein Gedächtnis nicht mehr mit einer Encyclopaedia Britannica zu vergleichen ist.

Im Interview mit der der taz äußert sich der Reggae-Sänger Gentleman über den Schwulenhass im Reggae. Einerseits distanziert sich Gentleman von „jeder Homophobie“, andererseits hat er Verständnis für die jamaikanische Kultur: “…natürlich hat auch jeder das Recht zu sagen, dass er Homosexualität nicht okay findet oder dass er das mit seinem Glauben nicht vereinbaren kann.“
Der mit Gentleman befreundete jamaikanische Künstler Sizzla geriet unter massive Vorwürfe, weil er offen Schwulenhass predigt. Zuletzt wurde sogar ein Auftritt in Deutschland verhindert.

Die Zeit berichtet über das neue Album „Beam me up!“ von Daniel Johnston. Dieses wurde mit dem niederländischen Jazz Ensemble Beam Orchestra eingespielt. Im Vergleich zu seinen bisherigen Alben bewegt sich Daniel Johnston mit dieser Produktion in neuen, leichter zugänglichen Klangwelten.

Neue Klangwelten erschließen sich auch der Bevölkerung von Afghanistan. Die schlauen Köpfe der US-Armee haben sich eine neue, geniale Methode ausgedacht um die Taliban zu outen: Armeefahrzeuge wurden jetzt mit leistungsstarken Boxen (Reichweite von mehreren Kilometern) bestückt, um Musik von Metallica, The Offspring und Thin Lizzy in afghanischen Städten erklingen zu lassen. Laut dem britischen NME beschweren sich zwar die Anwohner, jedoch ist das amerikanische Militär davon überzeugt, Taliban würden diese Musik hassen und sich deswegen zu erkennen geben.

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