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	<title>ByteFM Magazin &#187; Hamburg</title>
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		<title>Konzertbericht: Dear Reader im Konzerthaus III&amp;70, Hamburg, am 22. Januar</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monique Schmiedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Dear Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Bärenbauch, der ist schon etwas Schönes, findet unsere Autorin. Was es damit auf sich hat, erzählt Monique Schmiedl in einem Konzertbericht zum Auftritt von Dear Reader im Hamburger Kulturhaus II&#038;70 am 22. Januar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/dear_reader.jpg" alt="Dear Reader (City Slang)" width="590" align="center"/><font size="-8">Dear Reader (City Slang)</font></p>
<p>&#8222;He climed into the belly of a great white bear.&#8220; Diese Zeile stammt aus Dear Readers „Great White Bear“ und momentan fühle ich mich wie im Bauch dieses großen weißen Bäres. Es ist eng und ein bisschen stickig. Nur nach Fisch riecht es nicht.</p>
<p>Ich bin im Kulturhaus III&#038;70 im Hamburger Schanzenviertel und bin noch ganz überrumpelt von den vielen, vielen Menschen, die sich in die kleine, aber sehr feine Location gezwängt haben. Dear Reader spielen heute auf und mit solch großem Publikum habe ich nicht gerechnet. Ein Abend mit toller Musik in heimeliger Atmosphäre und mit wunderbaren Klängen, das war eher die Vorstellung. Nun sind es also mehr Menschlein und damit wird es umso kuscheliger. Der Bauch des großen Bäres ist eben doch begrenzt. Umso besser!</p>
<p>Beim Reinkommen spielt bereits die Vorband The Good Morning Diary. (Ich gebe zu, ich kam fünf Minuten zu spät. Aber welches Konzert fängt schon pünktlich an? Na, ganz offensichtlich dieses.) Die Hamburger machen poppigen Pop, bestehend aus Schlagzeug, Cello, Gitarre und Gesang. Auf den ersten Blick ist das ganz nett, auf den zweiten irgendwie ein bisschen zu viel Sunrise Avenue. Die Töne sind groß und schwer, die Texte leicht schmalzig anklingend. Aber gut, die Vorband erfüllt ihre Funktion: Sie stimmt das Publikum ein. Leider sorgt sie aber nicht für Stimmung. Das ist bei diesem Publikum vielleicht auch nicht so einfach. Es ist eine bunte Mischung von allem: viele Frauen, erstaunlich viele Männer (die nicht Teil eines Pärchens sind), so einige Allein-Konzert-Gänger, die Quoten-Pärchen und die typischen Schanzen-Vertreter. Kein einfaches Publikum für The Good Morning Diary. Nach 30 Minuten werfen sich die erstaunlich wenigen Knutschepärchen ihr Küsschen zu, der Rest applaudiert höflich und die Band geht von der Bühne.</p>
<p>Der Bärenbauch wird immer voller und enger. Ein kurzes Entspannen in der Umbaupause und dann geht alles ganz unvermittelt los. Ohne dass man es mitbekommen hätte, stehen Dear Reader auf der Bühne und spielt den ersten Song. Mir ploppt sofort ein “bezaubernd“ in den Kopf. Allein die Besetzung der Band: Da stehen zwei Damen an der Mikrofonfront, so entzückend anzuschauen und voll und ganz in ihre Musik vertieft. Sie machen die Augen fast nie auf beim Singen, sind sofort im Musik-Spiel-Modus und ganz hinreißend. Hinter ihnen steht eine bunte Kelle “Alles“. Der Schlagzeuger sieht aus wie ein verkappter Heavy Metaller, der Bassist wie ein Mathematiker und der Akkordeonist/Gitarrist könnte BWLer sein. Eine ganz wunderbare Band, die ein ganz wunderbares Konzert spielt. Die Songs klingen perfekt,die klare Stimme von Sängerin Cherilyn MacNeil ist unbeschreiblich schön. Das Quintett spielt mit kleinen experimentellen Einlagen, setzt mal hier einen Akzent, mal dort und schafft eine gute Mischung aus alten und neuen Liedern. Ich höre mich selbst immer wieder “wie bezaubernd“ seufzen. Die Ansagen zwischen den Stücken sind, wie sollte es anders sein, entzückend. Die Band hat Spaß, freut sich über die „warm crowd“ und überträgt diese Stimmung mit viel Charme auf das Publikum. Kleine Pannen und Patzer machen das Ganze irgendwie rund und nur noch hinreißender.</p>
<p>Der Bauch des weißen Bäres fühlt sich so sympathisch und warm an, dass die knappen 90 Minuten ganz schnell rum sind. Nach zweimaliger Zugabe sind auch die letzten im Publikum ganz offiziell in Cherilyn MacNeil verliebt. Als sie endgültig von der Bühne geht, ist ein leichtes Seufzen zu vernehmen. Ach, wär es doch nie vorbei. So ein Bärenbauch, der ist schon etwas Schönes &#8230;</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=33245&amp;md5=6c963b3f608857a50d14b3d77633a56a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tickets für Orchestra Of Spheres + Hunger</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/12/10/tickets-fur-orchestra-of-spheres-hunger/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 16:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[ByteFM präsentiert]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Hafenklang]]></category>
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		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[Orchestra Of Spheres]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Experimenteller Future-Funk und Nonsense-Wave-Sounds - ByteFM verlost 2x2 Karten für das Konzert der Neuseeländer Orchestra Of Spheres und der Berliner Band Hunger am 20.12. im Hafenklang in Hamburg. Hier erfahrt Ihr, wie Ihr gewinnnen könnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/orchestraofspheres_hunger_verlosung.jpg" alt="(http://www.facebook.com/pages/Orchestra-of-Spheres/108574442520690)" width="590" align="center"<br />
<font size="-8"><a href="http://www.facebook.com/pages/Orchestra-of-Spheres/108574442520690" target="blank">Orchestra Of Spheres + Hunger</a></font></p>
<p>Future Funk und Nonsens-Wave-Sounds gibt es am 20.12. im Hafenklang in Hamburg zu hören. Für Ersteres sind die Neuseeländer von Orchestra Of Spheres zuständig, die mit selbstgebastelten Instrumenten eine wilde Mischung aus afrikanische Rhythmen, Free Jazz, elektronischer Tanzmusik, Krautrock und indonesischer Gamelanmusik spielen. Danach sorgen die Berliner &#8222;Experten für Musikunfälle&#8220; Jörg Hochapfel und Christoph Rothmeier alias Hunger mit anarchistischen Disco-Klamauk für allerbeste Unterhaltung.</p>
<p>ByteFM präsentiert das Konzert der beiden Bands und verlost 2&#215;2 Karten. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 18.12. eine Mail mit dem Betreff &#8222;Orchester&#8220; und Eurem Vor- und Zunamen an <a href="mailto:verlosungen@byte.fm">verlosungen@byte.fm</a>. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.</p>
<p>20.12.2011 Hamburg &#8211; Hafenklang</p>
<p><object style="height: 385px; width: 570px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4e0bYUjY1jg?version=3&#038;feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/4e0bYUjY1jg?version=3&#038;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="570" height="385"></object></p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=32390&amp;md5=acc63c26df8d2708e914b471130cff4e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Konzertbericht: When Saints Go Machine im Neidklub, Hamburg, am 17. November</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/11/18/konzertbericht-when-saints-go-machine-im-neidklub-hamburg-am-17-november/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa Wohlrath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[When Saints Go Machine]]></category>

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		<description><![CDATA[Urban-Outfitters-Freunde jeglicher Art bildeten im Hamburger Neidklub das Publikum. Unsere Autorin Vanessa Wohlrath hat sich unter sie gemischt und erlebte einen großen Reinfall, geprägt von schlechtem Sound und Motivationslosigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/when_saints.jpg" alt="When Saints Go Machine" width="590" align="center" /><font size="-8">When Saints Go Machine</font></p>
<p>&#8222;Wasted German Youth&#8220;, &#8222;Sucht Und Ordnung&#8220; und &#8222;Berlin Berlin Berlin&#8220; &#8211; Phrasen wie diese zieren an diesem Donnerstagabend die Jutebeutel der Menge. Ihre Träger: Urban-Outfitters-Freunde jeglicher Art. Bekleidet sind sie mit einer Melone, schwarzen transparenten Blusen, weit ausgeschnittenen Hänger-T-Shirts, viel zu engen Hosen und den berüchtigten Nerd-Brillen. Und das sind keine Beschreibungen aus &#8222;What Was The Hipster?&#8220;, sondern reine Beobachtungen des Publikums von When Saints Go Machine und Azari &amp; III im Hamburger Neidklub.</p>
<p>Viel passiert in dem recht aufgestylten, aber beschaulichen Laden zunächst nicht. Einige frühe Erscheinungen halten sich eher am Rand des Clubs auf und schlürfen in die Leere starrend an ihrem Gin Tonic. Die Elektro-lastige Musik füllt den Raum, man bewegt sich leicht im Takt, schaut gelangweilt, wartet. Und so verstreicht Stunde um Stunde, bis schließlich jeder Winkel mit Genuss-Menschen gefüllt ist. Hübsche, digitale Spiegelreflexkameras (oder deren Vintage/Retro-Vorgänger) wandern durch den Club. Die Leute posen, es blitzt, aus den Boxen tönt ein M83-Remix.</p>
<p>Während sich viele angeregt unterhalten und im Kreis tanzen, werden andere schon ungeduldig. Kein Wunder, wenn allein die Vorband &#8211; When Saints Go Machine &#8211; gute zweieinhalb Stunden auf sich warten lässt. Erst kurz vor Mitternacht hüpfen die vier Dänen schwunglos auf die Bühne. Von Motivation ist keine Spur. </p>
<p>Sänger Nikolaj Manuel Vonsild schaut betrübt drein, als er seine Position vor dem Mikrofon einnimmt. Der Song &#8222;Konkylie&#8220; beginnt mit seinem eigentlich atmosphärischen Klang. Doch dieser wird gar nicht als solcher wahrgenommen, da die Geräuschkulisse des Klubs nur schwer zu durchdringen ist. Das Publikum ist weiterhin redselig und hält auch für die Band nicht einen Moment inne. Man hat fast den Eindruck, es sei respektlos, doch diese Vermutung verfliegt schnell wieder. Beim Einsatz des erschütternden Schlagzeugs tanzen sie alle &#8211; und das ist schlimm. Denn der Sound ist miserabel: die Drums donnern und dominieren jeden Song, in dem sie betätigt werden. Die sonst so atmosphärische Klangvielfalt der Lieder schrumpft zu einem leisen Rauschen. Und die markante Stimme Vonsilds kommt überhaupt nicht zur Geltung. Ein großer Reinfall!</p>
<p>Dennoch ziehen When Saints Go Machine ihr Ding durch. Großen Spaß scheint es ihnen aber nicht zu machen. Vonsild singt vielleicht gut, aber man hört ihn ja kaum. Dann tanzt er zwischendurch wie ein Harlekin und hinter ihm stieren seine Bandkollegen lustlos auf ihre Instrumente oder ins Publikum. Nach dem zweiten Lied fragt die Band bereits: &#8222;One more song?&#8220; und stellt damit gleichzeitig klar, dass dieses Konzert nicht von großer Dauer sein wird. Ein paar Hits wie &#8222;Kelly&#8220; und &#8211; dabei darf man jetzt schmunzeln &#8211; &#8222;Fail Forever&#8220; werden noch gespielt, bis die Tragik dann ein Ende hat.</p>
<p>Für Azari &amp; III ist danach keine Lust und Zeit mehr übrig. Stattdessen setze ich mir lieber zu Hause die Kopfhörer auf und höre in aller Ruhe die &#8222;Konkylie&#8220;-Platte &#8211; ein nach wie vor gutes Studioalbum, nur leider bleibt es auch dabei.</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=31765&amp;md5=79029340a196cd3908bf62a448b54429" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tickets für das Dockville Festival</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/06/25/tickets-fur-das-dockville-festival-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 21:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ByteFM präsentiert das Dockville Festival 2011 - drei Tage Musik und Kunst auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Vom 12. bis 14.08. stehen dort Die Goldenen Zitronen, Editors, Cold War Kids, Gold Panda, Marteria, SBTRKT und und und auf der Bühne. Und (und und) dazu gibt es natürlich wieder jede Menge Ausstellungen, Performances und Workshops diverser Künstler und Gruppen. Klingt gut? Finden wir auch. Und verlosen deshalb exklusiv für Mitglieder unseres Fördervereins "Freunde von ByteFM" 3x2 Tickets. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/dockville2.jpg" alt="" width="590" align="middle" /></p>
<p>Ein Sommer für Musik und Kunst &#8211; ByteFM präsentiert das Dockville Festival vom 12. bis 14.08. in Hamburg.<br />
Auf der Elbinsel Wilhelmsburg spielen an diesen drei Tagen Musiker wie Die Goldenen Zitronen, Editors, Santigold, Marteria, The Pains Of Being Pure At Heart, Cold War Kids, Gold Panda, SBTRKT u.v.m. Alle bisher bestätigten Bands könnt Ihr <a href="http://msdockville.de/festival"target="blank">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Soviel zur Musik, was tut sich in Sachen Kunst? Moment, Moment &#8211; Musik ist doch Kunst!, denken sich die kritischen ByteFM Hörer- und LeserInnen an dieser Stelle sicher. Und sie denken natürlich vollkommen richtig. Aber bei der Musik ist beim Dockville kunsttechnisch noch lange nicht Schluss. Zum festen Bestandteil des Festivals gehört nämlich auch das Kunstcamp, das am 21.07. beginnt und nahtlos in das Festival übergeht. So könnt Ihr neben den Konzerten Eurer Lieblingsbands auch noch Ausstellungen, Performances und Workshops diverser Künstler und Gruppen besuchen, die sich mit der räumlichen und sozialen Struktur des Festivals auseinandersetzen. Was es alles zu sehen gibt, erfahrt Ihr <a href="http://msdockville.de/kunst/2011/all/"target="blank">hier</a>.</p>
<p>Wir verlosen exklusiv für Mitglieder unseres Fördervereins &#8222;Freunde von ByteFM&#8220; 3×2 Karten für das Dockville Festival. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 07.07. eine Mail mit dem Betreff &#8222;Dock&#8220; und Eurem Vor-und Zunamen an <a href="mailto:verlosungen@byte.fm">verlosungen@byte.fm</a>. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.</p>
<p>Wenn Ihr noch kein &#8222;Freund von ByteFM&#8220; seid, erfahrt Ihr <a href="https://www.byte.fm/index.php?cont=freunde"target="blank">hier</a>, wie Ihr es werden könnt.</p>
<p>12.-14.08. Hamburg &#8211; Elbinsel Wilhelmsburg</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24874293?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="570" height="385" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/24874293">MS DOCKVILLE TRAILER 2011 &#8211; von Robert Löbel, Max Mörtl, Julian Terbuyken</a><a href="http://vimeo.com/dockville"></a><a href="http://vimeo.com"></a></p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=26851&amp;md5=0c35bf60d33d345fe75e581ca5c4aa19" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Konzertbericht: The Dodos in Hamburg</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/05/11/konzertbericht-the-dodos-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 15:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa Wohlrath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
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		<category><![CDATA[Prinzenbar]]></category>
		<category><![CDATA[The Dodos]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Redakteurin Vanessa Wohlrath hat das Konzert der Band The Dodos aus San Francisco in der Hamburger Prinzenbar besucht. Der plumpe Vogel, nach dem sich The Dodos benannt haben, hat seine Flügel in der Prinzenbar bzw. der "Castlevania"-Höhle, wie Sänger Meric Long den Raum bezeichnete, gekonnt und behutsam ausgebreitet, gänzlich ergriffen hat er jedoch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/the_dodos.jpg" alt="" width="590" align="center" /></p>
<p>Hierzulande ist es geradezu maßgeblich, die Vorband des Hauptacts zu verpassen. Auch ich bin etwas zu spät in der Prinzenbar erschienen, als dass ich The Luyas vollen Tribut leisten könnte. Das kanadische Ensemble um Sängerin und Multi-Instrumentalistin Jessie Stein macht sich über seine Instrumente her wie sprunghaftes Wild. Da werden allerlei Tasteninstrumente verwandt, ein Moodswinger mit Behutsamkeit geschwungen und ins Waldhorn geblasen.</p>
<p>Alle diejenigen, die noch später in die Hamburger Prinzenbar eingetrudelt sind als ich, haben ein kleines Spektakel verpasst. The Luyas wissen mit den Sinnen zu spielen: An jedem Instrumentarium haben sie Glühbirnen angebracht, die im bald verdunkelten Raum zu flackern beginnen. Ein Gewitter aus irritierenden Lichtquellen elektrisiert die immer größer werdende Masse vor der Bühne. Und damit haben The Luyas das geschafft, was Vorbands in gewisser Weise leisten sollen: Sie haben das Publikum für The Dodos angeheizt. Man ist nicht ermüdet von irgendeiner langweiligen kleinen Band, die da vorne ihre Songs spielt, sondern aufgeregt und guter Dinge.</p>
<p>Nachdem die Bühne geräumt, das enorme Schlagzeug aufgebaut und die Saiteninstrumente gestimmt sind, wird es innerhalb von Sekunden still &#8211; als würde der ganze Raum die Luft anhalten. Genau in diesem Moment setzt das Schlagzeug mit voller Wucht ein und es wird wild an der Gitarre gezupft. Sänger und Gitarrist Meric Long stampft mit seinem Fuß auf und schüttelt sich das schwarze Haar ins Gesicht. Sein Gesang ist weich und angenehm und bildet eine ruhige Konstante zum treibenden Rhythmus.</p>
<p>Der Opener &#8222;Good&#8220; versinkt in einer flirrenden und ziependen Geräuschwand, die vom erneut einsetzenden Schlagzeug durchbrochen wird. &#8222;Black Night&#8220; gewinnt dem Publikum gleich ein Lächeln und Pfeifen ab. Es gerät sogar ein wenig in Bewegung. Während die hypnotisch tanzende Dame mit dem Kopftuch das Konzert mit einer psychedelischen Hippie-Veranstaltung verwechselt haben könnte, wiegen sich andere im Beat oder werden geradezu vom Rhythmus angestachelt, zumindest den Fuß im Takt zu bewegen. Auch The Luyas-Mitglied Jessie Stein tanzt euphorisch vor der Bühne.</p>
<p>Mit Vogelgezwitscher und geloopten Schreien Meric Longs experimentieren The Dodos in ihren Live-Songs. Schlagzeuger Logan Kroeber tobt sich an den vier Trommeln aus als gäbe es keinen Morgen mehr. Mit dem Handtuch um den Kopf gewickelt und seinem akkuraten Schnurrbart wirkt er wie der Scheich unter seinen Bandmitgliedern. Das Zusammen- und Gegenspiel von Rhythmus, Gitarrenspiel und Gesang zeichnet das dargebotene aktuelle Album &#8222;No Color&#8220; der Dodos aus. Sichtlich konzentriert spielen sich Long und Kroeber in psychedelische Folkrock-Spheren, der Bassist hingegen wirkt etwas gelangweilt.</p>
<p>Der plumpe Vogel, nach dem sich The Dodos benannt haben, hat seine Flügel in der Prinzenbar gekonnt und behutsam ausgebreitet, gänzlich ergriffen hat er jedoch nicht. Bei dem The Dodos-Konzert handelt es sich vielmehr um eine schöne Unterhaltung an einem frühlingshaften Abend in Hamburg, die dem Publikum sehr gefällt. So sehr, dass es nach einer Zugabe verlangt, die die Band aus San Francisco willig darbietet. &#8222;Spielt Ihr Video-Games?&#8220;, fragt Sänger Long seine Zuhörer. Er habe bei &#8222;Castlevania&#8220; gewonnen und der animierte Raum in diesem Videospiel weise eine gewisse Ähnlichkeit mit den mysteriösen Räumlichkeiten der Prinzenbar auf.</p>
<p>Die elektronischen Fackeln des Kronleuchters in der mutmaßlichen &#8222;Castlevania&#8220;-Höhle zittern im Takt als The Dodos die Zugabe &#8222;Going Under&#8220; spielen. Dieser Song verwirrt den ein oder anderen aus dem Publikum in seiner rhythmischen Feinfühligkeit, begeistert aber so sehr, dass auch noch nach dieser Zugabe eine nächste verlangt wird. Sänger Long hat sich mittlerweile unter die Zuschauer gemischt, die fröhlich der leeren Bühne zujubeln. Ein letztes Mal betritt er die Plattform und beglückt zusammen mit seinen Bandkollegen die zufrieden lächelnden Fans.</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=24778&amp;md5=8f7185934a42fd84462f401bc55d72f4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kniefall vor dem Publikum – Rainbow Arabia in Hamburg</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/04/13/kniefall-vor-dem-publikum-%e2%80%93-rainbow-arabia-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 18:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Beham</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Astra Stube]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Rainbow Arabia]]></category>

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		<description><![CDATA[Rainbow Arabia präsentierten ihren mit arabischen, karibischen und afrikanischen Einflüssen angereicherten Dance-Pop am Dienstag, den 12.04., in der Hamburger Astra-Stube. Das Konzert erwies sich als dramaturgisch toll gestaltet. Nach einem verhaltenen Start zog Sängerin Tiffany Preston das Publikum mit ihrer einnehmenden Bühnenpräsenz auf ihre Seite. Den Schlusspunkt bildete eine gelungene Improvisation, die dem Abend zu einem bleibenden Eindruck verhalf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/rainbow_arabia.jpg" alt="" width="590" align="center" /></p>
<p>Es war kalt an diesem Dienstagabend in Hamburg. Dabei hatte der Frühling doch gerade erst begonnen &#8230; Aber so ist der April eben – ein ständiger Wechsel aus Wärme, Kälte, Sonne, Wolken und Regen. Ein solch schmuddeliger Abend wäre Grund genug gewesen, die heimische Stube nicht zu verlassen. Für diejenigen, die das Rainbow-Arabia-Konzert am 12.04. in einer ganz anderen Stube, nämlich der Hamburger Astra-Stube besucht haben, hat es sich aber doch gelohnt, aus dem Haus zu gehen.</p>
<p>Dabei ging es zunächst eher verhalten los. Nachdem das Publikum lange auf die Band gewartet hatte, währenddessen aber sehr gut von dem auflegenden DJ unterhalten wurde, betraten Tiffany und Danny Preston, ein gemeinsam unter dem Namen Rainbow Arabia musizierendes Ehepaar aus Los Angeles, gegen halb elf die Bühne und legten ohne viel zu sagen los. Danny stellte sich hinter seine Keyboards und Synthesizer und startete sein elektronisches Rhythmusgerüst, das den gespielten Stücken Rainbow Arabias als Basis diente. Tiffany spielte dazu auf ihrer – passend zum im Bandnamen enthaltenen Regenbogen – mit kleinen bunten Konfettischnipseln beklebten Gitarre oder auf einer Melodica, schüttelte Schellenkränze oder pfiff in eine Pfeife. Heraus kam der mit Einflüssen aus dem arabischen, afrikanischen und karibischen Raum kombinierte Dance-Pop, der uns im Februar schon so sehr begeisterte, dass wir das aktuelle Rainbow-Arabia-Album &#8222;Boys And Diamonds&#8220; zu unserem <a href="http://byte.fm/magazin/blog/2011/02/21/rainbow-arabia-%E2%80%93-boys-and-diamonds/" target="blanK">Album der Woche</a> machten. Doch zu Beginn des Auftritts war das nichts Spannendes, nichts Besonderes und nur mäßig packend.</p>
<p>Dem Publikum gefiel es dennoch. Von Anfang an war eine sehr positive Stimmung in dem kleinen, überschaubaren, aber gut gefüllten Club zu spüren, die sich von den Zuschauern auch sofort auf die Band übertrug. Sängerin Tiffany gab bereits nach dem ersten Lied die Aussage &#8222;You are so lovely&#8220; von sich, die im weiteren Verlauf in verschiedenen Variationen noch oft wiederholt werden sollte. Im Gegensatz zu sonst oft halbherzig gemeinten Sympathiebekundungen der Musiker gegenüber dem Publikum kamen diese Äußerungen aber von Anfang an authentisch rüber, was nicht nur die im Zuschauerraum anwesenden Personen &#8222;lovely&#8220; erschienen lies, sondern – spätestens nach drei gespielten Liedern – auch die Band.</p>
<p>Vielleicht haben Rainbow Arabia die Gabe, ihre Konzerte dramaturgisch perfekt zu gestalten, vielleicht war es auch nur ein Effekt des einen speziellen Abends, jedenfalls hat sich das Konzert von Song zu Song zu einem letztlich sehr guten, intensiven Erlebnis entwickelt. Tiffany hatte sichtlich ihren Spaß, sprang wild auf der Bühne herum, sang inbrünstig ins Mikro und lag zwischenzeitlich sogar auf dem Bühnenboden. Rainbow Arabias Dance-Pop wurde von Stück zu Stück einnehmender, was nicht zuletzt an der Präsenz der Sängerin lag. Eine Trennung zwischen Publikum und Band war irgendwann nicht mehr zu spüren. Sonst verehrt das Publikum ja oft die Band, in diesem Fall beruhte das auf Gegenseitigkeit, die Band verehrte auch ihre Zuhörer. Die Krönung ereignete sich gegen Ende des Sets, als Tiffany ihrer Verehrung des Publikums freien Lauf lies, sich unter selbiges mischte, zwischen den Personen tanzte und schließlich vor den Leuten auf die Knie fiel.</p>
<p>Als der letzte Ton verklungen war, konnte man kaum glauben, dass das Ganze nach den anfänglichen Zweifeln doch schon vorbei war. Es hätte gut gepasst, hätte das Ehepaar Preston den Schlusspunkt gesetzt, indem es einfach keine Zugabe spielte, da das Aufhören auf dem Höhepunkt ja das Schönste ist, doch gegen den begeisterten Applaus war nichts zu machen. Tiffany und Danny betraten die kleine Bühne noch ein zweites Mal und zeigten, dass sie den ohnehin schon gelungenen Abschluss sogar noch überbieten konnten. Sie vermittelten dem Publikum, dass sie leider keine Lieder mehr haben, die sie spielen könnten, sorgten aber gleich darauf für Versöhnung, indem sie eine Improvisation begannen. Tiffany gab ihren Schellenkranz und ihre Pfeife an die Besucher in der ersten Reihe weiter, Danny sagte: &#8222;Let’s see what my casio says.&#8220; Und das Casio war positiv gestimmt und gab tolle Töne von sich. Doch auch diese Töne waren jäh wieder verflogen und so entließen Rainbow Arabia ihre Zuhörer mit dem Gefühl in die Nacht, dass das Konzert doch etwas zu schnell vorüber ging.</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=23465&amp;md5=0c4c6ebae99a0af80689cc0df8b1f980" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Konzertbericht: Former Ghosts in Hamburg</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/03/01/konzertbericht-former-ghosts-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 12:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa Wohlrath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Astra Stube]]></category>
		<category><![CDATA[Former Ghosts]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Former Ghosts erfüllten am 28. Februar die Hamburger Astra Stube mit einem Spuk, dessen schaurige Eigenschaft das Publikum berührte. Freddy Ruppert und Jamie Stewart musizierten sich den Liebesschmerz von der Seele: laut, verletzt und verausgabt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/formerg.jpg" width="590" align="center"></p>
<p>Die Hamburger Astra Stube ist ein gemütliches Stübchen: Von der Tür aus fällt man direkt auf die Bühne. Distanz zur Band gibt es nicht. Nur eine Stufe trennt die Musiker von Former Ghosts von ihrem Publikum, das nach und nach den ganzen Raum einnimmt.</p>
<p>Die US-Amerikaner Freddy Ruppert und Jamie Stewart betreten, noch in Anorak gekleidet, die Bühne. Ruhig, fast schon leicht nervös wirkt Ruppert, als er mit Stewart einen flüchtigen Soundcheck macht. Die Synthesizer sind vorbereitet, die Percussions stehen schlagbereit und nach einer kurzen, schüchternen Ansage nimmt der Song &#8222;New Orleans&#8220; seine Klanggestalt an.</p>
<p>Schon bald erfüllen Former Ghosts den Raum mit einem Spuk, dessen schaurige Eigenschaft jeden Einzelnen aus dem Publikum berührt. Ruppert wirkt wie von einem Dämon besessen &#8211; einem bösen Geist namens Liebeskummer. Und diesen emotionalen Schmerz schreit er sich aus dem schmächtigen Leibe. Sein Gesicht ist verzerrt, der Schweiß steht ihm auf der Stirn. Die Musik hat ihn in seinen Bann gezogen und zerrt an seinem musikalischen Dasein.</p>
<p>Während Stewart mit geschlossenen Augen und beherrschter Haltung die Synthesizer betätigt, die Regler rauf und runter dreht und aus dem Affekt heraus auf die Trommeln schlägt, hüpft, zuckt und schüttelt sich Ruppert. Er schlägt sich auf die Brust und fleht dabei repetitiv: &#8222;I&#8216;m begging you to not break this heart again.&#8220;</p>
<p>Fast schwarz wirken seine Augen, wenn er apathisch nach Stewart schaut und sich ruhelos auf die Tasten stützt. Und nach jedem Song folgt ein tiefer Seufzer, der die bitterliche Verausgabung des Sängers vollendet. Im Publikum ist es sonderbar still. Es hat eine berührende Empathie entwickelt und keiner wagt es, sich über das Spektakel zu äußern. </p>
<p>Die Stille wird erneut von elektronischen Klängen gebrochen. Ruppert erzählt uns von süßen Träumen, von einzigartigen Begegnungen, aber er singt auch davon, wie Träume und Hoffnungen ins Gegenteil kippen. Desillusioniert und verletzt schreit er auf, kniet zu Boden und wirkt plötzlich wie ein verstörter Junge, der doch nur nach Liebe und Geborgenheit sucht.</p>
<p>Die post-punkigen Klangwände bäumen sich schließlich zu einem Feuerwerk aus Schall und Lärm auf. Arhythmisch schlägt Stewart mit voller Wucht auf die Trommeln und Becken, während Ruppert gegen den magischen Noise ansingt. Es sind das bittersüße Grauen und nicht zuletzt die Verausgabung der beiden Musiker, welche das Publikum faszinieren. </p>
<p>Kurz vor dem letzten Song kehrt Ruppert dem Publikum den Rücken. Er atmet schwer und man fragt sich, ob er vielleicht weint. Doch dann dreht er sich wieder um und bedankt sich dafür, dass man so zahlreich erschienen ist. Aus dem Publikum ruft eine weibliche Stimme &#8222;Thank you for playing!&#8220; und auf dem Gesicht Rupperts zeichnet sich ein Lächeln ab.</p>
<p>Weitere Konzerttermine von Former Ghosts:</p>
<p>10.03.2011 Freiburg &#8211; Slow Club </p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=21254&amp;md5=f3ed16f06ed3a261f83c41b7aebae6f9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wir machen es uns bequem: ByteFM in Hamburg dauerhaft auf UKW</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/09/25/wir-machen-es-uns-bequem-bytefm-in-hamburg-dauerhaft-auf-ukw/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 11:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[UKW]]></category>

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		<description><![CDATA[Was als zehntägiges Gastspiel anfing, geht nun in die Verlängerung. Auch nach dem Reeperbahn Festival ist ByteFM in Hamburg weiterhin auf UKW zu hören – auf 91,7 MHz, täglich von 19 bis 22 Uhr. Wir freuen uns riesig, unser Programm nun regulär drei Stunden am Tag auch auf UKW auszustrahlen.  Natürlich bleiben die Sendungen weiterhin werbefrei, die Playlisten handverlesen. Und im Netz senden wir wie gehabt rund um die Uhr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ukwdauerhaft600.jpg" alt="" width="590" align="center" </a>Was als zehntägiges Gastspiel anfing, geht nun in die Verlängerung. Auch nach dem Reeperbahn Festival ist ByteFM in Hamburg weiterhin auf UKW zu hören – auf 91,7 MHz, täglich von 19 bis 22 Uhr.</p>
<p>Wir freuen uns riesig, unser Programm nun regulär drei Stunden am Tag auch auf UKW auszustrahlen.  Natürlich bleiben die Sendungen weiterhin werbefrei, die Playlisten handverlesen.</p>
<p>Hintergrund ist die Umgestaltung der Frequenz 91,7 MHz durch alster radio 106!8. Mit dem neu geschaffenen Fensterprogramm 917xfm sollen vorhandene UKW-Kapazitäten genutzt werden, um auch solche Musik einem breiteren Publikum vorzustellen, die sonst kaum im Tagesprogramm zu hören ist.</p>
<p>Für alle Nicht-Hamburger gilt: keine Sorge. ByteFM macht nach wie vor Programm für den gesamten deutschsprachigen Raum. Ob in Paderborn, Stuttgart oder Wien, ByteFM ist dabei.</p>
<p>Wir danken allen Hörerinnen und Hörern für die vielen positiven Resonanzen auf unseren UKW-Auftritt zum Reeperbahn Festival. Das Feedback tut gut und bekräftigt uns darin, weiterzumachen. Und wir machen weiter: Ab dem 26. September in Hamburg dauerhaft auf 91,7 MHz, täglich von 19 bis 22 Uhr – und im Netz rund um die Uhr. Byte the Power!</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=16262&amp;md5=3a841f5d3365062d71fd66bb6fd8fd27" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche: Katja Ruge und Ian Curtis</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/06/04/auf-der-suche-katja-ruge-und-ian-curtis/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 18:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Tjaben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[client]]></category>
		<category><![CDATA[dubstar]]></category>
		<category><![CDATA[factory records]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Ian Curtis]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Division]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Ruge]]></category>
		<category><![CDATA[kulturreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige „echte“ Bilder existieren von Ian Curtis, dafür um so mehr Bilder in den Köpfen seiner Fans. Über dem hedonistischen Factory Records Image der späteren Zeit schwebt der düster-melancholische Mythos des jungen Mannes mit der tiefen Stimme und den tiefgründigen Texten. Am Sonntag endet die Ausstellung der Hamburger Fotografin Katja Ruge zu ihrem Buchprojekt "fotoreportage23 - in search of ian curtis" mit einem Vortrag und einem Konzert. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/fotoreportage23_cemetary_macclesfield.jpg" alt="" width="590" align="center" />Kaum eine Ästhetik im europäischen Pop hat so viele Spuren hinterlassen wie die Zeichenwelt, die sich rund um das in Manchester beheimatete Factory Records Label gegründet hat. Wer die Wurzeln verschiedenster britischer und international relevanter Musikstile sucht, wird hier fündig: Der teilweise proto-technoide Synthie- und Brit-Pop von New Order, der industrialisierte Post-Punk / Funk von A Certain Ratio, der pillenbunte Rave-Stil der Happy Mondays, eben das ganze „24 Hour Party People“ Programm und viele weiter Nuancen anglophonen Musikschaffens sind hier zuhause, ebenso wie eine konsequente Designsprache und typographische Konsequenz, die sich durch alle Produkte und Veröffentlichungen des Labels zieht und bis heute hoch verehrt und viel kopiert ist. Am Anfang und im Kern des Ganzen steht dabei natürlich immer Joy Division. Kultisch verehrt und als Referenz unumstritten im gesamten Spektrum zwischen Selbstmord faszinierten Gothic Fans, New Wave affinen Pop-Intellektuellen und puristischen Punk Gralshütern. Mit dem Freitod von Joy Divisions Ian Curtis gibt es ein dramatisches Moment außerhalb jeder Pop-Referentialität, das den Songtexter und Sänger zur Ikone gemacht hat, zum Jim Morrison seiner Generation. </p>
<p>Nur wenige „echte“ Bilder existieren von Ian Curtis, dafür um so mehr Bilder in den Köpfen seiner Fans. Über dem hedonistischen Factory Records Image der späteren Zeit schwebt immer der düster-melancholische Mythos des jungen Mannes mit der tiefen Stimme und den tiefgründigen Texten.</p>
<p>Die Hamburger Fotografin Katja Ruge (<a href="http://byte.fm/magazin/blog/2010/05/20/bytefm-display-katja-ruge/">hier</a> unser Post mit einer Bildgalerie einiger ihrer Fotos) hat in den frühen 90ern in Manchester gelebt und dabei etliche Menschen aus dem Umfeld von Ian Curtis kennen gelernt, die die meisten nur aus Filmen wie dem oben bereits erwähnten „24 Hour Party People“ von Michael Winterbottom oder Anton Corbijns „Control“ kennen.<br />
Sie hat mit „fotoreportage23 – in search of ian curtis“ ein Buch produziert, das sich dem Mythos Ian Curtis annähert, indem sie Curtis-relevante Orte und Menschen porträtiert hat und dazu, teilweise handgeschriebene, Textbeiträge eingesammelt von so illustren Zeitgenossen wie Factory Records Gründer Tony Wilson, Factory Records Designer und Grafik-Legende Peter Saville, Ian Curtis’ später Liebe Annik Honore sowie u.a. von Mark E.Smith (The Fall), Jaz Coleman (Killing Joke), Anja Huwe (X mal Deutschland), Johnny Marr (Modest Mouse, The Smiths), Jarvis Cocker (Pulp) oder auch von jüngeren Künstlern wie Bloc Party, Maximo Park, Nouvelle Vague oder The Rapture.<br />
Im Rahmen der Hamburger Fototage hält Katja Ruge am Sonntag, den 06.06. einen Vortrag über ihr Projekt, bevor zu Finissage der Ausstellung Sarah Blackwood  von Client und Chris Wilkie von Dubstar gemeinsam ein paar Joy Division Songs spielen.<br />
Vorher, am Samstag, ist Katja Ruge zu Gast bei ByteFM, im Magazin mit Martin Spiller.</p>
<p>Noch bis 6. Juni: „fotoreportage23 – in search of ian curtis“ – Fotoprojekt von Katja Ruge<br />
6. Juni, 15 h: Buchpräsentation im Rahmen der Fotobuchtage:, kulturreich Galerie<br />
6. Juni, 17 h: Konzert: Sarah Blackwood (Client) + Chris Wilkie (Dubstar)<br />
kulturreich Galerie Hamburg . Wexstraße 28 . 20355 Hamburg<br />
Öffnungszeiten: Mo &#8211; Fr 11-18 h . Do 11-20 h . Sa 11-16 h</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=12985&amp;md5=9f63b52aa255f4c135dd5de71d888c64" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das Holly Miranda Konzert in Hamburg wird verschoben!</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/04/20/holly-miranda-konzert-in-hamburg-wird-verschoben/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 18:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Holly Miranda]]></category>
		<category><![CDATA[Molotow]]></category>

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		<description><![CDATA[Von dem Vulkan in Island und dem mit einhergehenden Flugverbot ist leider auch das Konzert von Holly Miranda am 21. April 2010 im Hamburger Molotow betroffen. Die gekauften Tickets behalten aber ihre Gültigkeit. An einem Nachholtermin wird außerdem derzeit gearbeitet. Er wird in Kürze bekannt gegeben. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/hollymiranda.jpg" align="center" width="590"><br />
Von dem Vulkan in Island und dem damit einhergehenden Flugverbot ist leider auch das Konzert von <a href="http://www.myspace.com/hollymiranda"target="blank">Holly Miranda</a> morgen Abend, am 21. April 2010 im Hamburger Molotow betroffen. Der Flug der Künstlerin wurde leider heute gestrichen. Die gekauften Tickets behalten aber ihre Gültigkeit. An einem Nachholtermin wird außerdem derzeit gearbeitet. Er wird in Kürze bekannt gegeben. </p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=11430&amp;md5=cdadf7af2b12af2dd6e70462542f700b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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