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	<title>ByteFM Magazin &#187; Geburtstag</title>
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		<title>Skinhead: Vor fünf Jahren starb Laurel Aitken</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 10:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Selina Nowak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Laurel Aitken]]></category>
		<category><![CDATA[Todestag]]></category>

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		<description><![CDATA[Laurel Aitken war bis ins hohe Alter umtriebig und spielte Live-Konzerte, bei denen er sich bis zur Erschöpfung verausgabte. Vor fünf Jahren verstarb der jamaikanische Musiker, der den Ska popularisierte. "Godfather of Ska" wurde er dafür genannt. Unsere Autorin Selina Nowak erinnert an den Star der Reggae-Szene.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/aitken600.jpg" width="590" align="center"></p>
<p>Beim Gedanken an Skinheads würde man heute wohl kaum an Reggae-Musik denken. Und doch gab es im England der 60er Jahre eine starke Verbindung zwischen den beiden Szenen. Einer ihrer Heroen war Laurel Aitken, der am 17. Juli 2005, vor nunmehr fünf Jahren, im Alter von 78 starb.</p>
<p>Aitken war einer der ersten jamaikanischen Musiker, dessen Riddims Ende der 50er in England veröffentlicht wurden. Sein großer Erfolg führte zu seinen Beinamen „Godfather of Ska“, „High Priest of Reggae“ und „Boss Skinhead“. Er verhalf dem Ska in England zum Durchbruch.</p>
<p>Wie aber kamen die Skinheads zur Ska und Reggae Musik? Die ursprünglichen Skinheads, eine Subkultur, die Ende der 1960er der Modszene entsprang, waren eine Art Gegenentwurf der Arbeiterklasse zur Hippiebewegung. Von den langhaarigen Mittelstandskids wollte man sich nicht nur modisch durch Glatze, enge Jeans und schwere Stiefel abgrenzen, auch musikalisch suchte man eine Antithese zum Hippierock mit seinen oft zehn minütigen Gitarrensoli. Man wurde fündig im Sound der karibischen Einwanderer, die in denselben Arbeitervierteln lebten. Eine einfach gestrickte Partymusik, zu der man feiern konnte. Mit heutigen Nazi-Skins hatte die damalige Bewegung also nichts zu tun. Im Gegenteil. </p>
<p>Zumindest anfänglich modischen Einfluss auf die Skinheads hatten auch die jungen Jamaikaner, die sich im Rude-Boy-Style kleideten, benannt nach den Hipstern in den Slums von Kingston, in schwarzem Anzug, kurzen Haaren und Pork Pie Hut. Auch Laurel Aitken gab sich als Rude Boy. 1960 war er nach England ausgewandert und da die Nachfrage nach jamaikanischer Musik immer größer wurde, produzierte er, wie auch andere Ska-Musiker, speziell für den britischen Markt. Titel wie &#8220;Skinhead Speaks His Mind&#8221; von den Hot Rod Allstars, &#8220;Skinhead Revolt&#8221; von Joe the Boss, „Skinhead Train“ von Laurel Aitkin und – vielleicht am bekanntesten – „Skinhead Moonstomp“ von Symarip wurden zu Klassikern der Szene. In Jamaika selbst gab es den Begriff „Skinhead Reggae“ bzw. „Reggae Skin“ allerdings nie. </p>
<p>In den 70ern flaute das Interesse der Skins an Ska und Reggae ab. Unter anderem deshalb, weil sich durch den Aufschwung der Rastafari der Roots Reggae immer mehr durchzusetzen begann. Vermehrt hörte man nun Rock oder Soul. </p>
<p>Dafür entdeckte um etwa 1977 herum die Punkbewegung den Ska und löste dessen zweite große Welle aus. So hatte Laurel Aitken in dieser Zeit seinen einzigen UK-Charthit „Rudi Got Married“, ein ironischer Querverweis auf Dandy Livingstones 60s-Ska-Klassiker &#8220;A Message To You Rudy&#8221;.</p>
<p>Auch wenn Aitken in absoluten Verkaufszahlen wenige Hits für sich verbuchen konnte, so war er doch eine der wichtigsten Figuren in der Entwicklung jamaikanischer Musik. Sein Repertoire reichte von Ska, Rocksteady, Reggae bis zu R&#038;B. In den 90ern spielte er sogar Dancehall.</p>
<p>Er war bis ins hohe Alter umtriebig, spielte Live-Konzerte, bei denen er sich oft bis zur Erschöpfung verausgabte. 2005 starb Laurel Aitken im Alter von 78 Jahren an einer Herzattacke.</p>
<p>Anlässlich des fünfjährigen Todestags erinnert Patrick Ziegelmüller im <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=207&#038;termin=20368" target="blank">ByteFM Magazin</a> zwischen 15 und 17 Uhr an den großen jamaikanischen Musiker Laurel Aitken.</p>
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		<title>Südamerikas schwarze Stimme</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/07/09/sudamerikas-schwarze-stimme/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes Sosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr Leben lang war Mercedes Sosa politisch und sozial aktiv und wurde durch ihr Engagement zur Ikone ganz Südamerikas. Als Peronistin geriet sie mit der Militärjunta aneinander und wurde einmal sogar bei einem laufenden Konzert mitsamt der Band und dem Publikum verhaftet. Mercedes Sosa war eine der wichtigsten Interpretinnen des Nueva Canción, des neuen politischen Liedes, das Ende der 50er in Lateinamerika entstanden war und in ganz Süd- und Zenralamerika populär wurde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/Sosa.jpg" width="590" align="center"><br />
Es war einer der prägendsten Momente in der Geschichte der Demokratisierung Argentiniens. Mercedes Sosa steht auf der Bühne des Opernhauses in Buenos Aires und singt &#8220;Solo Le Pido A Dios&#8221;. Dieses Lied , das aufruft nicht zu vergessen, nicht stillzuhalten, wenn Ungerechtigkeit geschieht, war zur Volkshymne für die Zeit nach der Militärdiktatur avanciert.</p>
<p>Vor der politischen Repression war Mercedes Sosa zwei Jahre zuvor nach Europa geflohen. Nun war sie zurückgekehrt, um ihrem Volk Mut zu machen für die neue Ära. Ihr Leben lang war die Halbindigena politisch und sozial aktiv und wurde durch ihr Engagement zur Ikone ganz Südamerikas. Als Peronistin geriet sie mit der Militärjunta aneinander und wurde einmal sogar während eines laufenden Konzert es mitsamt Band und Publikum verhaftet.</p>
<p>&#8220;Yo No Canto Para Cantar&#8221; &#8211; Ich singe nicht um zu singen, heißt passenderweise auch eines ihrer Alben. Mercedes Sosa war eine der wichtigsten Interpretinnen des Nueva Canción, des neuen politischen Liedes, das Ende der 50er in Lateinamerika entstanden war und in ganz Süd- und Zenralamerika populär wurde. Viele dieser Lieder fanden sogar Eingang in das Repertoire US-amerikanischer Folkmusiker, wie Joan Baez und Pete Seeger.</p>
<p>Pionierin des Nueva Canción und großes Vorbild Sosas war die Chilenin Violeta Parra. Diese hatte Ende der 50er Volkslieder gesammelt und ihnen neue, sozialkritische Inhalte gegeben. </p>
<p>Auch Mercedes Sosa sang anfangs Folklore. Geboren 1935 in der Provinz Tucumán, gewann sie bei einem Wettbewerb des lokalen Radiosenders einen zweimonatigen Vertrag. Der Durchbruch gelang ihr 1965 beim Festival Cosquin im Norden Argentiniens. Diesem entstieg sie als neuer Superstar.</p>
<p>Zeitlebens blieb La Negra, die Schwarze, wie sie von ihrem Publikum genannt wurde, eine Aktivistin für Frauen- und Menschenrechte. Auch eine schwere Krankheit hielt sie nicht davon ab, 2008 im Auftrag der UNICEF als Botschafterin für Lateinamerika und die Karibik aktiv zu sein.</p>
<p>Ihr letztes Album könnte man als Abschiedswerk betrachten. “Cantora“ enthält lauter Duette mit südamerikanischen Stars, wie Lila Downs, Caetano Veloso, Rene Perez, und sogar Shakira. Die Veröffentlichung erlebte Sosa nicht mehr. Kurz vor dem Erscheinen von „Cantora“ 2009 verstummte die „Stimme Lateinamerikas“ für immer. Mercedes Sosa wäre am 09. Juli 75 Jahre alt geworden.</p>
<p>Sir Keil erinnert im <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=207&#038;termin=20215" target="blank">ByteFM Magazin</a> vom 09.07. an Mercedes Sosa. Das ByteFM Magazin beginnt um 15 Uhr.</p>
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		<title>Der Technohippie</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 08:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Motte]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Dr. Motte hatte die Loveparade politischen Mehrwert. Legendär seine Reden, die er jedes Mal zum Abschlusskonzert unter der Berliner Siegessäule gehalten hatte. “Wir alle zusammen sind die größte Friedensdemo Deutschlands, vielleicht der Welt”, predigte er die Völkerverständigung durch Musik. Seit 2006 spricht er auf der Gegenveranstaltung, der Fuckparade.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/Motte.jpg" width="590" align="center"><br />
“Wir sind hier mit Soundsystems, nicht mit Gewehren.” So sprach der Vater der Loveparade Dr. Motte bei seiner Ansprache zur Fuckparade 2006 in Berlin. Der Techo-DJ hatte die Seiten gewechselt. Sein “Baby”, die Loveparade, war ihm zu sehr zum kommerziellen Massenspektakel geworden, als nach zweijähriger Pause die  (mit etwa zwölf Millionen Besuchern seit ihrer Gründung) größte Tanzveranstalung der Welt wieder stattfand. Denn für Dr. Motte hatte die Loveparade politischen Mehrwert.</p>
<p>Legendär seine Reden, die er jedes Mal zum Abschlusskonzert unter der Berliner Siegessäule gehalten hatte. “Wir alle zusammen sind die größte Friedensdemo Deutschlands, vielleicht der Welt.” predigte er die Völkerverständigung durch Musik. Der gemeinsame Tanz der Rave-Bewegung sollte “die heilenden Aspekte des Klanges” in die Gesellschaft bringen.   1989 hatte Dr. Motte die erste Loveparade als Demonstration für “Friede, Freude, Eierkuchen” organisiert. </p>
<p>Schon zuvor war er kulturell engagiert gewesen. So spielte er 1981 mit seiner damaligen Punk Band DPA (Deutsch Polnische Agression) bei der „Großen Untergangsshow – Festival Genialer Dilletanten“ (sic!) und schrieb einen Beitrag zum dazugehörigen Buch. Die „Genialen Dilletanten“ wollten der damalig vorherrschenden Kunst und Musik etwas entgegensetzen. Noise-Bands, experimentelle Rockbands und Künstlergruppen nahmen daran teil, unter anderem auch die  Einstürzenden Neubauten, Blixa Bargeld und der damals noch in einer Band spielende Westbam, Organisator der zweiten großen Technoparade in Deutschland, der Mayday. Auch die Mayday hatte als politischer Protest begonnen. Demonstriert wurde gegen die Schließung des Radiosenders DT64.</p>
<p>Zurück zu Dr. Motte und zur Loveparade. Tanzten 1989 noch 150 Menschen auf dem Kurfürstendamm, waren es 1997 bereits über eine Million Teilnehmer. Die  Loveparade Berlin GmbH wurde gegründet, der Name zur Marke und zum Exportschlager. Als sie ab 2001 nicht mehr als politische Veranstaltung angemeldet werden durfte, war darin inbegriffen, dass die Organisatoren für Reinigung und Sicherheit der Teilnehmer selbst aufkommen mussten. Neue Geldquellen mussten her und so stieg 2006 die Billig-Fitnesskette Mc Fit als Hauptsponsor ein &#8211; und Dr. Motte aus. </p>
<p>Seine Ansprachen hielt er von nun an auf der seit 1997 existierenden Gegenveranstaltung zur Loveparade, der Fuckparade. Dort sorgte er 2009 für einen Eklat, als er sich gehörig im Ton vergriff und das „Ende der schwulen Politik Klaus Wowereits“ forderte. Im Nachinein entschuldigte sich Dr. Motte dafür. Er habe seine Aussagen als Kritik an der Neoliberalen Politik des Berliner Bürgermeisters gemeint.</p>
<p>„Megaspree – Rette deine Stadt“ heißt denn auch eine der politischen Initiativen gegen den Ausverkauf der Stadt, für die sich Dr. Motte engagiert. Ob er 2010 wieder bei der Fuckparade dabei sein darf wird sich zeigen. Am 09. Juli feiert die Technolegende Dr. Motte erst mal ihren 50. Geburtstag.</p>
<p>Mehr zum Thema Dr. Motte  erfahrt Ihr heute ab 15 Uhr im ByteFM Magazin mit Siri Keil. Hier noch zur Einstimmung die ganze <a href="http://www.drmotte.de/wordpress/speeches/"target=blank">Rede</a> Dr. Mottes bei der Fuckparade 2006.</p>
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		<title>Beck hat Geburtstag</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Container]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Genregrenzen negierende Folkrocker wird heute 40 Jahre alt. Größtmögliche Freiheit war schon immer die treibende Kraft im Schaffen des Songwriters Beck Hansen. Er mixt Musikstile wie Folk, Blues, Funk, Metal und HipHop zu seinem eigenen, meist psychedelischen Genre. Umso mehr verwunderte es, als der freiheitssuchende Künstler 2005 seine Mitgliedschaft bei der Sekte Scientology bekannt gab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/beck.jpg" width="590" align="center"></p>
<p>Der Genregrenzen negierende Folkrocker wird heute 40 Jahre alt. Größtmögliche Freiheit war schon immer die treibende Kraft im Schaffen des Songwriters Beck Hansen. Er mixt Musikstile wie Folk, Blues, Funk, Metal und HipHop zu seinem eigenen, meist psychedelischen Genre. Umso mehr verwunderte es, als der freiheitssuchende Künstler 2005 seine Mitgliedschaft bei der Sekte Scientology bekannt gab.</p>
<p>Der Song „Loser“ vom Album &#8220;Mellow Gold&#8221; von 1994 verhilft Beck zu internationalem Erfolg. Mit den Songzeilen „I&#8217;m a loser baby, so why don&#8217;t you kill me?” wird der Song zur Erkennungsmelodie der sogenannten „Slacker-Bewegung“. Ursprünglich wurde der Begriff „Slacker“ in den USA für Personen benutzt, die sich dem Wehrdienst entziehen wollten. Später wurde der er dann mit der Generation X und der Grungebewegung in Verbindung gebracht. Beck Selbst war davon weniger begeistert und fühlte sich dieser Bewegung nie zugehörig.<br />
Mit Seinem nächsten Album „Odelay“ und dessen erstem Song „Devil’s Haircut“ etabliert sich Beck als musikalische Größe.</p>
<p>Einige Alben und Grammys später scheint Beck gar nicht mehr aus dem Studio herauszukommen. Er produziert und schreibt alle Songs auf dem neuesten Album von Charlotte Gainsbourg, produziert Songs für diverse Film-Soundttracks und covert non stop ganze Alben in seinem Projekt „Record Club“. Mit diesem gründet Beck 2009 ein Projekt in dem er mit meistens prominenten Gastmusikern in einem einzigen Tag, ohne vorher zu Proben, ein ganzes Album einspielt. In den elf Folgetagen werden dann die Songs mit Video auf seine Webseite geladen. Bisher waren es u.a. „The Velvet Underground &#038; Nico“, „Oar“ von Skip Spence und die „Songs Of Leonard Cohen“.</p>
<p>Mehr zum Thema Beck Hansen erfahrt Ihr heute ab 15 Uhr im <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=207&#038;termin=20205"target="blanK">ByteFM Magazin</a> mit Dirk Schneider und danach, ab 17 Uhr, ausführlich in der Sondersendung <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=123&#038;termin=20246"target="blanK">ByteFM Container</a> mit Eva Garthe.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7841459&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7841459&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/7841459">Record Club: Skip Spence &#8220;Diana&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/videotheque">Beck Hansen</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Der Beste im Hintergrund</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/07/03/der-beste-im-hintergrund/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 12:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Tommy Tedesco]]></category>

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		<description><![CDATA[ Hört man eine Platte aus den 60ern und 70ern, so hört man Tommy Tedesco. Als einen der gefragtesten Studiogitarristen seiner Zeit findet man ihn auf tausenden Aufnahmen. Den Ruhm ernteten andere.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/tedesco.jpg" width="590" align="center"><br />
Beim Namen Tommy Tedesco, könnte man zunächst einen Mafiapaten vermuten und nicht einen der besten Gitarristen der Welt. </p>
<p>Obwohl ihn sicher ein Jeder schon unzählige Male gehört hat, kennt ihn kaum einer. </p>
<p>Kein Wunder, als Studiomusiker schafft man es schwer ins Rampenlicht.  Und doch ist Tommy Tedesco eine zentrale Gestalt der US-amerikanischen Musikgeschichte. Es ist nicht übertrieben zu behaupten: Hört man eine Platte aus den 60ern und 70ern, so hört man Tommy Tedesco. </p>
<p>Als einen der gefragtesten Studiogitarristen seiner Zeit findet man ihn auf tausenden Aufnahmen. Elvis, Nancy Sinatra, die Beach Boys, Cher, sogar Frank Zappa… Eigentlich alle sangen sie zu seinem Gitarrenspiel. Die Liste ist so lang, dass man die Frage umgekehrt stellen muss: wer nicht?<br />
Zudem spielte Tedesco die Titelmelodien unzähliger Filme und Serien. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mjdRgBAY278"target="blank">Bonanza</a>, <a href=" http://www.youtube.com/watch?v=9Kr5-nQ_vOM&#038;feature=related"target="blank">Batman</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-b5aW08ivHU&#038;NR=1"target="blank">Twilight Zone</a> seien hier als Beispiele aufgeführt. </p>
<p>Tommy Tedesco ist auch das beste Beispiel dafür, dass im Musikgeschäft nicht unbedingt die Talentiertesten bis ganz nach oben kommen. Zwar konnten Bands wie die Beach Boys auch selber ihre Instrumente spielen, die gängige Praxis der Labels war es aber, für die Studioaufnahmen der Alben eigene Profimusiker anzustellen. Das ging schneller und klang besser.</p>
<p>Da verständlicherweise nicht bekannt werden sollte, dass die Bands ihre Platten gar nicht selbst einspielten, wurden die Studiomusiker bei Veröffentlichung selten erwähnt. Den Ruhm ernteten andere.</p>
<p>Auch deshalb hat der Sohn Tedescos seinen Vater und dessen Kollegen im Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nzShxEa1LMo"target="blank">„The Wrecking Crew“ </a>(2008) portraitiert. </p>
<p>Er zeigt aber keine frustierten Möchtegern-Stars, sondern Menschen, die ihren Traumberuf gefunden haben, die einfach nur Musik machen wollen und auch noch gut davon leben können.<br />
Über sein Leben als Studiomusiker hielt Tedesco außerdem regelmäßig Vorträge und schrieb eine Kolumne im Magazin „Guitar Player“. </p>
<p>Ein Schlaganfall beendete 1992 seine Karriere. Teilweise gelähmt veröffentlichte er noch seine Autobiografie „Confessions Of A Guitar Player“, bevor er 1997 starb.<br />
Am 03.07. wäre Tommy Tedesco, der „most recorded guitarist in history”, 80 Jahre alt geworden. Martin Spiller erinnert im ByteFM Magazin zwischen 15 und 17 Uhr.</p>
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		<title>Die musikalische Differenz</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/07/03/die-musikalische-differenz/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 12:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[erasure]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Vince Clarke]]></category>

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		<description><![CDATA[Vince Clarke weiß genau, was er will. Und wenn etwas nicht seinen Vorstellungen entspricht, trennt er sich davon. So geschehen 1981 von Depeche Mode, deren Gründungsmitglied er war. Der Grund waren musikalische Differenzen. Zu düster wurde ihm der Sound. Mit Erasure konnte er seine Vorstellungen verwirklichen. Seit 25 Jahren gibt es das Synthi-Pop Duo nun.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/vince.jpg" width="590" align="center"><br />
Vince Clarke weiß genau, was er will. Und wenn etwas nicht seinen Vorstellungen entspricht, trennt er sich davon. So geschehen 1981 von Depeche Mode, deren Gründungsmitglied er war, so geschehen 1983 von Schulfreundin Alison Moyet, mit der er als Duo Yazoo einige Erfolge feiern konnte. Und mit Ex-Undertones Sänger Feargal Sharkey schaffte er es nicht weiter als bis zur Veröffentlichung einer Single.<br />
Musikalische Differenzen waren jedes Mal der Grund.<br />
Aber in Andy Bell scheint er den Partner fürs Leben gefunden zu haben. Gemeinsam bilden die beiden das Duo Erasure – noch immer, seit 25 Jahren. </p>
<p>In den 80ern und 90ern beglückten sie die Welt mit überladenem Synthie-Pop und pompösen Bühnenshows, die von Kritikern auch als Kitsch, Trash oder schlichtweg geschmacklos bezeichnet wurden.<br />
Vince Clarke war dabei der Mann im Hintergrund, der mit ernstem Blick die Synthesizer bediente, während Sänger Andy Bell vorne in viel zu engen Kostümen herumhopste und das Publikum unterhielt.<br />
Vor allem in der Schwulenszene wurden sie zum Kult. Andy Bell war, neben den Pet Shop Boys, einer der ersten Popstars in den 80ern, die sich als homosexuell outeten. Vince Clarke hingegen ist seit 2004  mit Tracy Hurley verheiratet und hat einen Sohn, den er nach dem analogen Synthesizer OSCar benannt hat.<br />
Obwohl er ein eindeutiges Faible für Synthesizer hat, sieht er Erasure nicht als Synthie-Band. „Wir sind ein Songschreiber-Duo, das Keyboards benutzt.“<br />
Mitte der 90er ließ der Erfolg nach, die Bühnenshows wurden gesitteter und 2006 brachten Erasure sogar ein Akustikalbum im Country-Stil heraus. </p>
<p>Auch wenn es um die beiden etwas ruhiger geworden ist, wird dem Engländer Vince Clarke wohl trotzdem nicht langweilig. Er ist in unzähligen Seitenprojekten aktiv, komponiert Sound für 3D Audiosysteme und remixt für unter anderem Franz Ferdinand, Rammstein, Rosenstolz, Simple Minds, die Sparks und seinen Partner Andy Bell, der mittlerweile auch Solopfade beschreitet.<br />
2008 ging er mit Alison Moyet auf Reunion Tour.<br />
Ob er sich dasselbe mit Depeche Mode vorstellen könnte?<br />
Definitiv nein. Depeche Mode seien nun eine völlig andere Band als zu der Zeit, als er noch Mitglied war. Zu düster für den Mann, der so ungern lächelt.<br />
Heute feiert Vince Clarke seinen 50. Geburtstag.<br />
Mehr dazu bei Martin Spiller im ByteFM Magazin zwischen 15 und 17 Uhr.</p>
<p>Hier noch ein <a href="http://www.vbox7.com/play:1d1283c3"target="blank">Video</a>, das Depeche Mode in ihren Anfangszeiten mit Vince Clarke zeigt</p>
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		<title>Glenn Danzig wird 55 Jahre alt</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/06/23/glenn-danzig-wird-55-jahre-alt/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 11:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Glenn Allen Anzalone alias Glenn Danzig feiert dieser Tage seinen Geburtstag. Mit dem Subgenre Horror-Punk verbindet man seinen Namen. Aber wer hätte gedacht, dass der muskelbepackte Einmetersechzig-Mann Songs für Jonny Cash und Roy Orbison schrieb? Mitte der siebziger Jahre gründete Danzig die Misfits und erschuf damit eine neue musikalische Schublade. Seine Faszination für Horror, B-Movies, Okkulte und religiöse Themen spiegelten sich in seinen Texten wider. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/glenn600.jpg" alt="" width="590" align="center" />Glenn Allen Anzalone alias Glenn Danzig feiert heute seinen Geburtstag. Mit dem Subgenre Horror-Punk verbindet man seinen Namen. Aber wer hätte gedacht, dass der muskelbepackte Einmetersechzig-Mann Songs für Jonny Cash und Roy Orbison schrieb?</p>
<p>Mitte der siebziger Jahre gründete Danzig die Misfits und erschuf damit eine neue musikalische Schublade, indem er Punk und Metal Rockabilly-Einflüsse miteinander verband. Seine Faszination für Horror, B-Movies, Okkulte und religiöse Themen spiegelten sich in seinen Texten wider. </p>
<p>Die prägnante Stimme hat Danzig die Spitznamen „Evil Elvis“ oder „Elvis from Hell“ eingebracht. Und tatsächlich nennt er Elvis, zwischen Jim Morrison und anderen als starken Einfluss für sein eigenes Schaffen.</p>
<p>Während er mit den Misfits den damaligen Underground prägte, erreichte er später mit der Band Danzig, Rick Rubin als Produzenten und Songs wie „Mother“ auch kommerziellen Erfolg. Rick Rubin brachte Anzalone mit Roy Orbison und Jonny Cash, für den er ebenfalls als Produzent tätig war, zusammen.</p>
<p>Danzig ist für seine Rockstarallüren und als durchaus kritischer Bandleader bekannt. Der charismatische und finstere Glenn hat so viele Kollegen gefeuert, wie kaum ein zweiter:<br />
1983 löste er die Misfits aufgrund unzureichender musikalischer Fähigkeiten auf. Seit Gründung der Band Danzig gab es vier Bassisten, acht Gitarristen und vier Schlagzeuger.</p>
<p>Außerhalb seiner musikalischen Karriere war Glenn Allen Anzalone in mehreren kleinen Filmrollen zu sehen, hat in New York Fotografie studiert und ist auch selbst als Regisseur tätig. Außerdem besitzt er den Printverlag Verotic, der düstere Comic für eine erwachsene Zielgruppe vertreibt.</p>
<p>Sechs Jahre nach der letzten Veröffentlichung von Danzig erscheint am Freitag das neue Album „Deth Red Sabaoth“. </p>
<p>Mehr zu Glenn Danzig erfahrt Ihr heute ab 15 Uhr im <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=207&#038;termin=19902" target="blanK">ByteFM Magazin</a> mit Klaus Walter.</p>
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		<title>Ricky Nelson: Teenage-Idol der 50er und 60er Jahre</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 10:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz-Jürgen Maaßen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Rock'n'Roll]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 70 Jahren, am 8. Mai 1940, wurde Eric Hilliard Nelson in Teaneck, New Jersey geboren. Bekannt wurde er natürlich unter seinem Künstlernamen Ricky Nelson. Rock-Ola-Moderator Heinz-Jürgen Maaßen erinnert an den Rock'n'Roller, der im Dezember 1985 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/nelson600.jpg" alt="" width="590" align="center" />Vor 70 Jahren, am 8. Mai 1940, wurde Eric Hilliard Nelson in Teaneck, New Jersey geboren. Bekannt wurde er natürlich unter seinem Künstlernamen Ricky Nelson (später dann: Rick Nelson). Die Musik spielte in seiner Familie immer eine große Rolle: Sein Vater Ozzie Nelson war nicht nur Sänger, sondern auch Leader einer Big Band im Bereich von Swing und Pop und die Mama war Sängerin in der Band. Von Oktober 1952 bis September 1966 produzierte Ozzie die Radio- und Fernsehshow „The Adventures of Ozzie &#038; Harriet“, in der er seine ganze Familie, also auch Ricky und seinen Bruder David, auftreten ließ. 1957 brachte er auch die Songs seines Sohnes hier unter, und das dürfte auch den Erfolg beschleunigt haben.</p>
<p>Im Mai 1957 tauchte zum ersten Mal ein junger Sänger in den US Single Charts auf und beide Seiten konnten sich in den Top Twenty platzieren: Die eine Seite war eine  rockige Cover-Version des Fats Domino Titels „I’m walkin’“ und die andere – „A Tenagers Romance“ – kam im DooWop Sound daher. Beide Titel machten schon die Eckpunkte seines künftigen musikalischen Schaffens und auch Erfolges deutlich: Rock &#038;Roll, ein „weißgespülter“  R’n’B und zeitgenössische Pop-Elemente. Hinzu kamen ein apartes Äußeres, eine angenehme Stimme und ein gewisses Showtalent.</p>
<p>Von nun an war er bis in die erste Hälfte der 60er Jahre einer der erfolgreichsten Teen-Stars des Rock’n‘Roll und seine Singles waren so erfolgreich, dass sich oft sogar beide Seiten in den Charts platzieren konnten. Er hatte 33 Top 40 Hits in den USA. Nur Elvis Presley und Pat Boone waren dort noch erfolgreicher. </p>
<p>Nach den zwei ersten Singles wechselte er von Verve-Records zur Imperial, die ihn in Richtung sanfterer Pop-Töne drängte. Für seine Produktionen stellten ihm die Plattenbosse illustre Musiker an die Seite: etwa James Burton, der für die Gitarrenarbeit auf seinen Titeln verantwortlich zeichnet ebenso wie der Gitarrist Joe Maphis, sowie Johnny und Dorsey Burnette, die auch Songs für ihn schrieben. Als sogenanntes „Teenage Idol“ war er bis 1964 erfolgreich, dann wurde er – wie viele seiner Mistreiter aus dieser Richtung – von den Beatles und der Beatwelle aus England aus den Charts gespült.</p>
<p>Außerhalb der USA hatte er vor allem in England Erfolge, in Deutschland konnte sich Ricky Nelson 1961 nur zwei Mal in den Top Ten platzieren: mit „Travelin Man“ und der Single „Hello Mary Lou“, die sogar bis Platz 2 in den Single Charts kam und ihm eine goldene Schallplatte einbrachte. </p>
<p>Wie viele amerikanische Popstars, die nicht mit den aktuellen neuen Wellen mitschwimmen konnten oder wollten, wandte er sich der Country-Musik zu, die ihm auch schon früher, in seiner Zeit als Rock’n’Roller, zugesagt hatte. Es kam zu Kooperationen mit Glen Campbell und beim Songwriting mit Bob Dylan. Der angesagte Nashville Produzent Owen Bradley produzierte seine Platten. Nelson versuchte, im Rahmen der Country-Musik seinen individuellen Stil zu verwirklichen, was die offensichtlich wenig flexiblen Country-Fans aber nicht honorierten und seine Platten im Regal stehen ließen.</p>
<p>1969 gründete Nelson die Stone Canyon Band. In dieser Combo wirkten u.a. zeitweise Randy Meisner (auch Mitglied auch bei den Eagles, Poco), Dennis Larden (Every Mother&#8217;s Son), Richie Hayward (Little Feat) und Steve Love (New Riders Of The Purple Sage) mit. Einen nennenswerten Chart-Erfolg hatte er jedoch erst wieder 1972 mit „Garden Party“. Die gleichnamige LP war ebenfalls erfolgreich. Garden Party blieb sein letzter Top Ten Hit, obwohl er bis in die 80er Jahre Platten produzierte.</p>
<p>Am 31.Dezember 1985 stürzte sein Flugzeug auf dem Weg zu einem Gig in Texas ab. Mit Rick Nelson kamen seine Freundin Helen Blair und alle aktuellen Mitglieder der Stone Canyon Band ums Leben.</p>
<p>Unser Autor Heinz-Jürgen Maaßen moderiert montags ab 14 Uhr die Sendung <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=29&#038;termin=18947" target="blank">Rock-Ola</a>. Im <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=207&#038;termin=18861" target="blank">ByteFM Magazin</a> vom 08.05. ab 15 Uhr erinnert er in einem Beitrag an die Rock’n’Roll-Ikone Ricky Nelson, die heute 70 Jahre alt geworden wäre. </p>
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		<title>Astrud Gilberto wird 70 Jahre alt</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 10:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Astrud Gilberto]]></category>
		<category><![CDATA[Bossa Nova]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>

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		<description><![CDATA[Es würde nicht einfach sein, die beiden zusammenbringen - aber geklappt hat es doch. João und Astrud Gilberto sind die Marianne und der Michael der Bossa Nova (zumindest vier Jahre bis zur Scheidung 1964). Auch wenn Astrud sich mittlerweile aus dem Musikgeschäft zurückgezogen hat, aus der brasilianischen Musik ist sie nicht wegzudenken. Jetzt wird sie 70 Jahre alt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/100330-Gilberto-600.jpg" width="590" align="center" />„Es würde nicht einfach sein, die beiden zusammenzubringen. Astrud war zwanzig Jahre alt, ehemalige Schülerin des Colégio de Aplicacão und eine der drei Töchter von Senor Weinert, einem in Ruhestand lebenden Deutschen, der privat Englischstunden gab. Ihre Schwestern hießen Eda und Iduna, alle drei trugen Namen germanischer Göttinnen.“ Das schreibt der brasilianische Schriftsteller Ruy Castro in seiner Musikbibel „Bossa Nova. The Sound of Ipanema“ über die Bemühungen eines Freundes des jungen Gitarristen João Gilberto, aus den beiden ein Paar zu machen. Gilberto nämlich ist von wankelmütiger Natur, hangelt sich von Job zu Job und verbringt viel Zeit in den verrauchten Musikerkneipen am Strand von Rio. Wie es die Liebe aber will, finden die beiden zueinander, Anfang 1960 heiraten sie, aus Astrud Weinert wird Astrud Gilberto.</p>
<p>Bis 1963 allerdings singt Astrud fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden, ihr Mann begleitet sie an der Gitarre. Dann geht es ganz schnell. Astrud besteht darauf, während der Aufnahmen zum legendären Jazz-Bossa-Langspieler Getz/Gilberto den englischen Part im Gassenhauer „Garota de Ipanema“ einzusingen. Sie darf, entscheidet schließlich das männerbündlerische Musikergremiun, das an den Aufnahmen beteiligt ist. Der Song wird ein internationaler Erfolg, Astrud Gilberto startet eine Karriere als professionelle Musikerin und wird zur Bossa-Nova-Ikone. Heute wird sie 70 Jahre alt, hat sich aber aus dem Musikgeschäft zurückgezogen. Klaus Walter gratuliert im <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=207&#038;termin=18066" target="blank">ByteFM Magazin</a> ab 15 Uhr.</p>
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		<title>Grace Slick wird 70</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2009/10/30/grace-slick-wird-70/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz-Jürgen Maaßen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Tourkalender]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 30. Oktober 1939 wurde Grace Slick als Grace Barnett Wing in Evanston, Illinois, geboren. Sie war Lead-Sängerin in mehreren Bands: The Great Society, Jefferson Airplane und Jefferson Starship, die sich später in Starship umbenannten. Heinz-Jürgen Maaßen gratuliert zum 70. Geburtstag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/slick.jpg" align="center" width="590" />Am 30. Oktober 1939 wurde Grace Slick als Grace Barnett Wing in Evanston, Illinois, geboren. Sie war Lead-Sängerin in mehreren Bands: The Great Society, Jefferson Airplane und Jefferson Starship, die sich später in Starship umbenannten.</p>
<p>Anfang der 60er arbeitete sie als Fotomodell, aber sie interessierte sich auch für Musik und rief die Gruppe The Great Society ins Leben, die bald in San Franciscos Psychedelic-Szene durch ihre Liveauftritte einen guten Namen erlangte. Die Musiker waren phantasiereich, ihre Stücke oft experimentell, und sie nahmen verschiedene Einflüsse in ihre Musik auf. Gitarrist war der Schwager von Grace, Darby Slick. Mit ihm zusammen schrieb sie den Song “Somebody To love”, den The Great Society auch als Single aufnahmen – übrigens ihre einzige Studioproduktion.</p>
<p>Nach dem Ende von The Great Society wechselte Grace zu Jefferson Airplane, wo sie<br />
die Sängerin Signe Anderson ersetzte. Die Band befand sich gerade mitten in den Aufnahmen ihres zweiten Albums “Surrealistic Pillow” und Grace brachte “Somebody To love” in die Aufnahmesessions mit ein. In der neuen Version von Jefferson Airplane wurde der Song 1966 ein großer Hit und half dabei, auch die LP in die oberen Chart-Positionen zu hieven. </p>
<p>Ein weiteres geniales Stück von Jefferson Airplane stammte ebenfalls aus der Feder von Grace: “White Rabbit”. Und diese Single war ebenfalls ein Top 10 Hit in den USA. Jetzt war ihre Rolle bei Jefferson Airplane gefestigt  und sie entwickelte sich zu einer der ersten sogenannten “Frontfrauen” im Rock, wenngleich sie auch viele Songs zusammen im Duett mit Marty Balin sang. Für sieben Alben blieb Grace bei der Band und steuerte auch immer wieder Songs bei. In ihren oft drastischen Songtexten kämpfte sie gegen den Vietnamkrieg, die bürgerliche Verlogenheit im Umgang mit bewusstseinserweiternden Drogen und jede Form von konservativen oder inhumanen Einstellungen. </p>
<p>1971 bekam sie mit Paul Kantner, dem Gitarristen von Jefferson Airplane, eine Tochter. Mit ihrem Mann nahm sie auch Solo-Alben auf, etwa “Sunfighter” 1971.</p>
<p>Als 1972 Jorma Kaukonen and Jack Casady Jefferson Airplane verließen, war es mit der Band vorbei. Kantner and Slick riefen eine neue Gruppe ins Leben: Jefferson Starship. Die Zeiten des Psychedelic Rocks waren allerdings passé, was ihnen harte Kritik vieler Fans einbrachte. Jefferson Starship wurde eine am Mainstream orientierte Stadion-Rockgruppe, allerdings mit enormen Erfolgen („Sara”, „We Built This City”  „Nothing&#8217;s Gonna Stop Us Now”. Nebenher nahm Grace Slick auch immer wieder Soloalben auf: “Manhole” (1974). “Software” (1984), “Dreams“(1980) und “Welcome To The Wrecking Ball” (1981), die jedoch weder bei Kritikern noch beim kaufenden Publikum einen nennenswerten Eindruck hinterließen.</p>
<p>Als schließlich auch Paul Kantner Jefferson Starship verließ, strichen sie den “Jefferson” im Namen und machten als Starship weiter. Auch Grace verließ Starship im Jahre 1988 und nach ihrer Mitwirkung an einem Reunion-Album von Jefferson Airplane 1989 zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Sie geht seitdem der Malerei nach und engagiert sich für den Tierschutz. Auch in diesem Bereich benutzt sie wieder durchaus drastische Mittel des Protestes.</p>
<p>ByteFM gratuliert Grace Slick heute im <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=1&#038;termin=14544" target="blank">TourKalender</a> ab 16 Uhr zum Siebzigsten.</p>
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