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	<title>ByteFM Magazin &#187; Berlin</title>
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		<title>Tickets für Nicolas Jaar</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ByteFM präsentiert das Konzert von Nicolas Jaar am 18.01. im Berghain in Berlin und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins "Freunde von ByteFM" 2x2 Karten. Hier erfahrt Ihr, wie Ihr gewinnen könnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/nicojaar.jpg" alt="(http://www.facebook.com/pages/Nico-Nicolas-Jaar/15727540611)" width="590" align="center" /><br />
<font size="-8"><a href="http://www.facebook.com/pages/Nico-Nicolas-Jaar/15727540611" target="blank">Nicolas Jaar</a></font></p>
<p>In großen Elektronikmärkten findet man Nicolas Jaars Album &#8222;Space Is Only Noise&#8220; in der Kategorie &#8222;Dance&#8220;. Ob seine Musik allerdings Tanzflächen füllen kann, da zeigt sich sogar Jaar selbst eher skeptisch. &#8222;Dance music you can&#8217;t dance to&#8220; werden seine zerbrechliche, sich langsam entfaltenden Songs deshalb genannt, deren Wurzeln zwar im Minimal und Dubstep liegen, die Jaar aber sachte mit Piano und Streichern ausschmückt und mit Dialogfetzen und Geräuschen unterschiedlichster Art garniert. Ein fließendes Album, in dem sich verlieren kann. Wer braucht da schon den Dancefloor. </p>
<p>ByteFM präsentiert das Konzert von Nicolas Jaar am 18.01. im Berghain in Berlin und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins &#8222;Freunde von ByteFM&#8220; 2&#215;2 Karten. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 16.01. eine Mail mit dem Betreff &#8222;Nicolas&#8220; und Eurem Vor- und Zunamen an <a href="mailto:verlosungen@byte.fm">verlosungen@byte.fm</a>. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.<br />
Ihr seid noch kein Mitglied in unserem Förderverein? <a href="https://www.byte.fm/freunde">Hier</a> erfahrt Ihr, wie Ihr ByteFM unterstützen und die Vorteile einer Mitgliedschaft genießen könnt.</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=33048&amp;md5=673976a83a803d0629cdc9e1a0f07ff6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tickets für Chuckamuck</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 23:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aaah-aaah, oooh-oooh. Beim überschwänglichen Garagenrock von Chuckamuck kann man wohl gar nicht anders, als verschwitzt auf und ab zu hüpfen. Ihr habt Lust zu hüpfen? ByteFM präsentiert das Konzert der Band am 22.12. in Festsaal Kreuzberg und verlost 2x2 Karten - exklusiv für "Freunde von ByteFM". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/chuckamuck_verlosung.jpg" alt="" width="590" align="center"/> <font size="-8"><span><span style="color: #000000"><a href="http://www.flickr.com/photos/47999830@N05/4842118875/sizes/o/in/photostream/" target="blank">Flickr | der_triton | (CC BY-NC-SA 2.0)</font></a></span></span></p>
<p>Chuckamuck nehmen sich selbst nicht besonders wichtig. &#8222;Keine großen Romane&#8220; sollen ihre Texte sein, lieber ein paar knackige Zeilen, ein paar knackige Gitarrenriffs und viele knackige aaah-aaahs und oooh-ooohs, das reicht doch auch vollkommen. Und dank ihrer überschwänglichen Ausgelassenheit und der sympathischen Schluderigkeit klingt sogar das Revival des Revival des Revivals (des Revivals?) des Garagenrocks bei Chuckamuck noch so angenehm frisch, dass es eine Freude ist. Und das Schönste: Sie wollen gar nicht viel, die vier Berliner Jungs, nur schwitzen und tanzen sollen die Leute. Das lässt sich doch machen.</p>
<p>ByteFM präsentiert das Konzert von Chuckamuck am 22.12. im Festsaal Kreuzberg in Berlin und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins &#8222;Freunde von ByteFM&#8220; 2&#215;2 Karten. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 21.12. eine Mail mit dem Betreff &#8222;Chuck&#8220; und Eurem Vor- und Zunamen an <a href="mailto:verlosungen@byte.fm">verlosungen@byte.fm</a>. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.<br />
Ihr seid noch kein Mitglied in unserem Förderverein? <a href="https://www.byte.fm/freunde">Hier</a> erfahrt Ihr, wie Ihr ByteFM unterstützen und die Vorteile einer Mitgliedschaft genießen könnt.</p>
<p>22.12. Berlin &#8211; Festsaal Kreuzberg</p>
<p><iframe width="570" height="385" src="http://www.youtube.com/embed/el5SJvWqBrU?feature=player_embedded" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=32538&amp;md5=a0f5ee8335a38373f8f94735feda95c0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tickets für Thurston Moore</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 21:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ByteFM präsentiert Thurston Moore. Wir verlosen exklusiv unter Mitgliedern unseres Fördervereins "Freunde von ByteFM" 1x2 Karten für das einzige Deutschlandkonzert des Indierockgotts. Hier erfahrt Ihr, wie Ihr gewinnen könnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/thurstonmag.jpg"  alt="" width="590" align="center"/><font size="-8"> <span><span style="color: #000000"><a href="http://www.flickr.com/photos/charliellewellin/4887109448/sizes/o/in/photostream/" target="blank">(charlie llewellin | Flickr | cc-by-sa 2.0)</a></font></span></span></p>
<p>ByteFM präsentiert Thurston Moore. Der Indierockgott kommt für ein Konzert nach Deutschland und wir verlosen exklusiv unter Mitgliedern unseres Fördervereins &#8222;Freunde von ByteFM&#8220; 1&#215;2 Karten für den Auftritt am 05.12. an der Volksbühne in Berlin. </p>
<p>Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 04.12. eine Mail mit dem Betreff &#8222;Moore&#8220; und Eurem Vor- und Zunamen an <a href="mailto:verlosungen@byte.fm">verlosungen@byte.fm</a>. Den Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.<br />
Ihr seid noch kein Mitglied in unserem Förderverein? <a href="https://www.byte.fm/index.php?cont=freunde">Hier</a> erfahrt Ihr, wie Ihr ByteFM unterstützen und die Vorteile genießen könnt, die das mit sich bringt (u.a. Karten für Thurston Moore gewinnen zu können).</p>
<p>05.12. Berlin &#8211; Volksbühne</p>
<p><object style="height: 385px; width: 570px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QzHWTbdj-FI?version=3&#038;feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/QzHWTbdj-FI?version=3&#038;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="570" height="385"></object></p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=32111&amp;md5=81d0a21c813924f2de13047d8bd74c34" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Platten: I Heart Sharks &#8211; &#8222;Summer&#8220;</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/10/28/neue-platten-i-heart-sharks-summer/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Möller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[I Heart Sharks heißt ein Berliner Trio, das mit "Summer" sein Debütalbum veröffentlicht. Mit der Musik der Band verhält es sich wie mit Apple-Fans, beide sind zeitgenössisch, nicht zu andersartig, aber um Himmels willen auch nicht normal. Eine gute Elektropop-Platte für den langen, kalten Winter. Der Titel ist Programm!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/i_heart_sharks_summer.jpg" alt="" width="590" align="center" /><font size="-8">(AdP Records)</font></p>
<p><font color="#FF0000" size="+2"><b>7,0</b></font></p>
<p>Ist das die Platte des Winters? Sie könnte es zumindest sein, wenn man sich den Titel anschaut: „Summer“. Sommer. Und was hat der Sommer im Winter verloren? Für die meisten ist der Sommer im Winter eine tief liegende melancholische Sehnsucht. Einhergehend mit Glück und Wärme. Zu einem Hirngespinst verwelkt der Sommer im Winter, der grau, eisig und hart sein kann. Um diese Zeit zu überstehen, würde die Band <a href="http://www.iheartsharks.net/" target="blank">I Heart Sharks</a> entgegnen, musst du dir den Sommer einfach einbilden, ihn dir warm halten: „let’s just pretend it’s summer“. Welch eine innovative Idee. I Heart Sharks ist ein New-York-London-Bayern-Trio, das sich in Berlin zusammengefunden hat. Sich in Berlin für irgendwas zusammenfinden, das ist unter kreativen jungen Leuten heute so selbstverständlich, wie der sonntägliche Gang zum Bäcker.</p>
<p>I Heart Sharks sind jung und sie gehören zu den „durch und durch ästhetisierten Menschen des 21. Jahrhunderts“, wie der SPIEGEL-Artikel „i“ die Zielgruppe von Apple-Produkten zu erkennen versucht: „Es sind zeitgemäße Produkte für den Menschen […], der zeigen will, dass er auf dem Laufenden ist, kein Technikfreak, […] aber auch kein Technikfeind, der einen Sinn für […] die seltsame Erotik hat, die von Objekten mit runden Ecken und glatten Oberflächen ausgeht.“</p>
<p>Dass damit auch das musikalische Geheimnis von I Heart Sharks erklärt wird, daran haben die Autoren nicht gedacht. Denn mit der Musik von I Heart Sharks verhält es sich wie mit Apple-Fans. „Summer“ ist zunächst ein Album für die musikalische Oberklasse. Oder will es zumindest sein. Man spürt das. In der lauten Art des Gesangs, der an vielen Stellen eingebildet wirkt, in der Art der Proklamation. Im Song „Neuzeit“, in dem im Stile vom <a href="http://ja-panik.com/" target="blank">Ja,-Panik</a>-Album „DMD KIU LIDT“ in Germanenglish gesungen wird, heißt es: „und wir machen neue Geschichte“. Die Band hat den „Berlin-Sound“ aufgesogen, diesen immer noch leicht revolutionären, nach Aufbruch schmeckenden Sound. Ohne Probleme kann man sich I Heart Sharks vorstellen, wie sie mit erhobenen Fäusten die Bühne betreten: Wir sind da, wir kämpfen für Euch, gegen die Dinge, gegen die es sich zu kämpfen lohnt. Wofür wissen wir noch nicht, aber das hier, das ist unsere Musik dazu. Doch die ist keineswegs unkonventionell oder avantgardistisch, wie man es von der Bohème, den „intellektuellen Randgruppen“ (Wikipedia) erwarten könnte. Es ist elektronische Popmusik. Nicht allzu poppig, doch eher mit runden, als mit kantigen Ecken. Mit der Musik von I Heart Sharks verhält es sich wie mit Apple-Fans: Beide sind zeitgenössisch, nicht zu andersartig, aber um Himmels willen wollen sie nicht dem Normalen zugeschrieben werden. </p>
<p>Und hier kommt „die seltsame Erotik […], die von Objekten mit runden Ecken und glatten Oberflächen ausgeht“ ins Spiel. Denn „Summer“ verhält sich so: Es ist ein kryptisches flaches Pop-Album, von dem eine „seltsame Erotik“ ausgeht. Auffallend ist, dass nicht nur die Musik auf Anschlag aufgenommen worden ist, sondern auch die Texte geradezu herausgeschrien werden. Phrasenschmettern: “I never wanted to fall in love in a place like this“ („Rien Ne Va Plus“), “if you ask no questions you hear no lies” („Lies”) und ganz schlimm: “There’s nothing more sad than an angle without light, this is the Neuzeit” („Neuzeit”). The Neuzeit also. Ist es das, was die Band mit ihrer Musik bewirken will? Eine neue Zeitrechnung einleiten? Eine neue Dimension erfinden?</p>
<p>Mag es dem Album an einer lyrischen Basis mangeln, die die vielen leeren Floskeln mit Leben füllen könnte. Mag es aufdringlich und laut sein. Mag es bloß den Anspruch haben, cool zu sein. Mit „Summer“ veröffentlichen I Heart Sharks ein schnelles Elektropop-Album, das geschickt instrumentiert ist und dessen Spannung über die Länge der Platte gehalten wird. Wer keine lyrischen Wunderwerke erwartet, bekommt zwölf tanzbare melodische Tracks, an denen man sich nahezu ergötzen kann, denn der zunächst eingebildet wirkende Gesang bekommt nach mehrmaligem Hören eine tranceartige Note. Die Gitarren und Synthesizer wirken bewusst platziert und lebendig. Lediglich eine kleine Verschnaufpause täte dem Album gut, ein Instrumentalstück zum Beispiel. Doch Verschnaufpausen geben sich Apple-Nutzer eigentlich auch nicht. Na, also!</p>
<p><center><iframe src="http://player.vimeo.com/video/27943777?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen allowFullScreen></iframe></center></p>
<p>Label: AdP Records | <a href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_tl?ie=UTF8&#038;keywords=i%20heart%20sharks%20summer&#038;tag=by07a-21&#038;index=aps&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="blank">Kaufen</a></p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=30899&amp;md5=31cbcc6216af128b36ec3caefb384778" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Platten: Nils Frahm &#8211; &#8222;Felt&#8220;</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 13:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Möller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nils Frahm ist auf seiner neuen Platte "Felt" zugleich Musiker und Handwerker. Um seine Nachbarn beim nächtlichen Spielen nicht zu stören, dämpfte er sein Klavier mit Filz (daher der Name: "Felt", engl. für Filz). Ein intimes Album, eine Reise in die Welt sonst unhörbarer Geräusche.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/frahm.jpg" alt="" width="590" align="center" /><font size="-8">(Erased Tapes)</font></p>
<p><font color="#FF0000" size="+2"><b>7,2</b></font></p>
<p><a href="http://durtonstudio.com/projects/detail/project/63" target="blank">Nils Frahm</a> wohnt und arbeitet in Berlin. Seit 2008 betreibt er das Durton Studio. Neben seiner eigenen Musik produziert er dort auch Werbemusik. Das neue Album von Nils Frahm heißt „Felt“. Es ist ein behutsames, zerbrechliches Werk. Sehr durchdacht werden die Tasten angeschlagen. An wenigen Stellen, wie im Stück „Old Thought“, schiebt sich eine Oboe ins Klangbild. <a href="http://vimeo.com/13833500" target="blank">„Unter“</a> endet mit zwielichtigen Flötentönen, getragen von einem Rauschen, das als durchgängiges Motiv stets und vor allem in den ruhigen Momenten der Platte hörbar ist. Das Tempo: bedächtig, fast schläfrig, jedoch nicht ermüdend. Lediglich das erste Stück („Keep“) und das letzte („More“) sind deutlich schneller und lebendiger gespielt und wirken so als Rahmen.</p>
<p>Nils Frahm zeigt sich auf „Felt“ nicht nur als Spieler, sondern auch als Handwerker und Tüftler. Um auch nachts musizieren zu können, dämpft er sein Klavier mit Filz (daher auch der Name des Albums: „Felt“, engl. für Filz) und spielt mit „behutsamen Fingern“ (Frahm). Die Platte widmet er seinen Nachbarn, die er beim nächtlichen Spielen nicht stören will. Wurde das Vorgängeralbum „The Bells“ noch in der schallenden Berliner Grunewaldkirche aufgenommen, ist „Felt“ in Frahms Wohnzimmer entstanden. Für die Aufnahme platzierte er mehrere Mikrofone im Klavierkorpus, so nah an den Saiten, dass für uns nun auch die leisen Nebengeräusche hörbar werden, die viele andere Produzenten als störend empfinden würden. Auf „Felt“ werden sie zum Konzept: knarrende Holzdielen, das Klacken der Klaviermechanik, scharrende Füße und das spannendste von allem: das Atmen des Musikers. Durch diese unkontrollierbaren Momente wird „die Musik […] zum Zufall […] oder eben umgekehrt“, sagt Frahm.</p>
<p>Die wundervollsten Melodien legen sich in dieses räumliche Geknister und Geraschel. Man fühlt sich nicht, als höre man ein Musikalbum, sondern als säße man leibhaftig neben Frahm in seinem Wohnzimmer. Die Distanz zwischen Spieler und Hörer wird auf ein Minimum reduziert. Wer „Felt“ verstehen möchte, braucht vor allem Zeit und Ruhe. Und gute Kopfhörer. Selten hört man im Moment ein vergleichbares Album. Nils Frahm lässt tief in seine Seele blicken. Und man kann vermuten: dort hausen vor allem Schönheit und Ruhe. </p>
<p><code><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4980472&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=00a8ff"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F4980472&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=00a8ff" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/erasedtapes/unter">Nils Frahm – Unter</a> by <a href="http://soundcloud.com/erasedtapes">erasedtapes</a></span></code></p>
<p>Label: Erased Tapes | <a href="http://amzn.to/p3V36i" target="blank">Kaufen</a></p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=30558&amp;md5=655b834fc631341ecb1f75f598d07d82" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Presseschau 07.09.: Super-Special-Menue</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 10:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die heutige Presseschau presents: Das Super-Special-Menue. Mit musikalischen Appetizern und Szenegetränken, mit vollwertigen Hauptgerichten und leckeren Bonbons.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/mahlzeit.jpg" /> <span><span style="color: #000000"><a href="http://www.flickr.com/photos/boerge30/5754014707/" target="blank">(boerge30 | Flickr | CC BY-SA 2.0)</a></span></span></p>
<p>Wir empfehlen: das Super-Special-Menue. Mit Häppchen aus musikalischer Sparte, selbstverständlich alles super-special.</p>
<p>Der Appetizer: Das Projekt Real Scenes (eine Zusammenarbeit von Bench und Resident Advisor) stellt interessante, aufregende und besuchenswerte Städte der Clubkultur vor. Dieses Mal exklusiv dabei: Berlin (wer hätte das gedacht). In einer Video-Dokumentation kommen DJ&#8217;s, Clubbesitzer, Journalisten und Szenekenner zu Wort und erklären, was Berlin für den gemeinen Clubgänger so einzigartig macht. Das Video und Facts zu dem Projekt findet ihr <a href="http://www.residentadvisor.net/feature.aspx?1405 "target="blank">hier</a>.</p>
<p>Der erste Gang: Ob der Gefahr, den Magen gleich mit dem ersten Gang zu überfordern, kann auf diese Info nicht verzichtet werden: Jack White meets Mozart. Der Alleskönner des Musikbusiness schreckt vor nichts zurück, auch nicht vor dem 18. Jahrhundert. Gemeinsam mit Insane Clown Posse und Jeff The Brotherhood vergriff sich White an dem Stück &#8222;Leck mich am Arsch&#8220; und machte eine Rap-Guitar-Classical-Version draus. Wie sich das anhört, erfahrt ihr bei der <a href="http://www.spex.de/2011/09/02/musik-jack-insane-clown-posse-mozart-leck-mich-im-arsch/ "target="blank">Spex</a>. Ein Urteil verkneifen wir uns an dieser Stelle.</p>
<p>Die Getränke-Empfehlung: um der Schwere des ersten Gangs ein liquides Äquivalent entgegenzusetzen möchten wir an dieser Stelle auf das neue Szenegetränk &#8218;Street King&#8216; hinweisen. Dieser Energydrink wird von 50 Cent gebräut und verkauft. Und weil die Stars und Sternchen gerade ihre soziale Ader wiederentdecken, will 50 Cent von dem Verkauf mindestens eine Million Kinder vor dem Hungertod retten. Weiteres beim <a href="http://www.nme.com/news/50-cent/59071 "target="blank">NME</a>.</p>
<p>Der zweite Gang: War der erste Gang inhaltlich schwer, so wird der zweite Gang namentlich schwer. Mit der Betitelung des Bandprojekts &#8218;SuperHeavy&#8216; legen u.a. Joss Stone, Mick Jagger und Dave Stewart die Latte hoch. Darf man allerdings der <a href="http://www.faz.net/artikel/C31301/rockband-superheavy-die-irrste-superhammermegaband-aller-zeiten-30496557.html "target="blank">FAZ</a> glauben, dann ist der Name mehr Schein als Sein. Der Mix aus gefühlt allen Musikstilen der Welt kommt nicht gut an.</p>
<p>Das Dessert: Zum Abrunden des Super-Special-Menues ein Abschiedsbonbon. Sänger finn. hängt seine erste Karriere an den Nagel und beendet sein musikalisches Projekt. Der Musiker ist aber alles andere als weg vom Fenster. Er wird demnächst unter seinem Geburtstnamen Patrick Siegfried Zimmer musizieren. Ein Gespräch über finn. und die Zukunft Patrick Siegfried Zimmers kann bei <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/530203/Ein-letztes-Gespraech-mit-finn "target="blank">jetzt.de</a> nachgelesen werden.</p>
<p>Na dann: wohl bekommt&#8217;s!</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=29340&amp;md5=a2603ff77836ce94e47453d27b29b4bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>IFA 2011 – Ein Funkausstellungsbesuch</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/09/03/ifa-2011-%e2%80%93-ein-funkausstellungsbesuch/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 17:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Tjaben</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[AKG]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Funkausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[IFA 2011]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder schart sich die Welt der „Unterhaltungselektronik und Elektro-Haushaltsgeräte“ um den Berliner Funkturm. Christian Tjaben war auf der IFA 2011 und hat sich so seine Gedanken gemacht zwischen "Visions Of China", klang-indifferenten Konsumgewohnheiten sowie Automobilen mit Einparkhilfen und eingebauter Konzert-PA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ifa20113d.jpg" alt="Die IFA 2011 in dreidimensionaler Betrachtung (Christian Tjaben/ByteFM)" width="590" align="middle" /><br />
<span> Die IFA 2011 in dreidimensionaler Betrachtung (Christian Tjaben/ByteFM)</span></p>
<p>Alle Jahre wieder schart sich die Welt der „Unterhaltungselektronik und Elektro-Haushaltsgeräte“ um den Berliner Funkturm. Christian Tjaben war auf der <a href="http://www.ifa-berlin.de" target="_blank">IFA 2011</a> und hat sich so seine Gedanken gemacht.</p>
<p>Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich zuletzt auf der IFA war, doch der Eindruck hat sich seither nicht wesentlich geändert: Horden von irgendwie Business-mässig aussehenden Menschen (Anzüge grau, Haare wohlfrisiert, Gepäck funktional und unauffällig designt) , flankiert von Presseteams, Technik-Fans überwiegend aus der Alt-Nerd Abteilung (in Technik-Safari Ausstattung: Weste, Hüfttasche, Hut, oft Fotoapparat bewaffnet; „Vor drei Jahren war da aber der HMDI Chip noch nicht drin in den Modellen der XT Reihe, oder?“), und freundliche oder auch mal nicht wirklich freundliche Menschen, die als Hosts und Hostessen gecastet wurden oder aus der jeweiligen Belegschaft zum Messestanddienst verdonnert wurden, schieben sich durch die unendlichen Hallen der Berliner Messe. Ein Heer der Produkt Manager, Sales Manager, Retail Manager, Customer Support Agents, Marketing Koordinatoren, Junior Berater, Medienarbeiter, Assistenten, Regional Sales Directors und Du. Zwischendrin Bockwurst und Bier, Espresso und Raucherpause.</p>
<p>Und mittenmang der Sommergarten, auf dem am Freitag Mittag spärliches Publikum mässig begabten Musikern lauscht, die mal zeitlos-überflüssige Rockmusik a la Bush darbieten, mal das seelenlose Sinatra-Double geben („&#8230;stellt heute Abend noch seine neue CD beim bekanntesten Frisör der Welt, ach was des Universums, vor“, heißt es über irgendein „Supertalent“ auf dem Weg zur große Karriere via Udo Waltz) .<br />
Egal, denn bei der IFA geht es um Technik, nicht um Musik. Meistens geht es nicht mal um Musik bezogene Technik. Fernseher und alles was man dem Menschen als „Familien“-Produkt verkaufen kann (Küche á la Kaffeemaschinen; will sagen Espresso etc. -Maschinen, Kinder á la Games und Co., Kirche á la 3D ist der neue Gott der TV-Gläubigen) dominieren die Funkausstellung.</p>
<p>Tatsächlich ist hier Musik vor allem Content, so scheint es, der möglichst convenient konsumiert werden möchte, wobei diese Denkweise nicht unbedingt ein reines Marketing-Programm ist, das auf die Menschen niederfährt, sondern wohl auch tatsächliche Bedürfnisse reflektiert.<br />
Die Idee der stereophonen Erlebnisse vor der heimischen Anlage ist einer Reihe von Vorstellungen gewichen, in deren Mittelpunkt zu stehen scheint, dass alles ganz einfach gehen muss, immer und überall zu funktionieren hat. Und mit dem iPod und iPhone kompatibel ist.</p>
<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ifa2011china.jpg" alt="Ein IFA Gang aus Shenzhen, China (Christian Tjaben/ByteFM)" width="590" align="middle" /><br />
<span> Ein IFA Gang aus Shenzhen, China (Christian Tjaben/ByteFM)</span></p>
<p>Apple sind bekanntlich nie auf anderen Messen als den eigenen vertreten.<br />
Auf der IFA wird klar, dass das auch gar nicht nötig ist.<br />
Denn so gut wie jede Firma, die hier ausstellt, scheint irgendein Zubehör im Programm zu haben, das für die Produktwelt der portablen Smartness aus Cupertino geeignet bzw. konzipiert ist. So gut wie jede Firma, außer Samsung natürlich.<br />
Eine andere Präsenz, ganz direkt und in vielköpfiger Zahl physisch anwesend, ist China.<br />
Eigene Hallen voller Einheitsstände, die so ziemlich jede Produktgattung, die es auf der IFA gibt, als chinesische Variante anbieten, machen mal wieder deutlich, dass der Weltmarkt in den kommenden Jahren asiatisch werden wird. Da ist es gar nicht nötig, dass die Amerikaner als nächsten Präsidenten irgendein Tea-Party Exemplar auffahren, der den westlichen Hegemonial-Anspruch endgültig weg fundamentalisiert. Das schaffen die Chinesen schon ganz allein.</p>
<p>Ach ja, ein paar ganz hübsche Produkte hab ich auch gesehen: die lustigen Boomboxen von TDK, lärmschluckende Kopfhörer von AKG, die Blue Ray Soundbar von Panasonic, das Streaming-System von Sonos oder Referenz-Kabel von In-Akustik hätte ich zum Beispiel direkt mitgenommen.  Bei den letzten Getreuen der High-Fidelity kann man Gespräche führen über Klangqualität und Wertschätzung von Musik. Was nach nichts klingt, kost’ auch nichts. Aber sich ein paar Gedanken über die Wiedergabe von Musik zu machen, lohnt natürlich vor allem ästhetisch. Aber das ist eine Ebene, die auf der IFA eigentlich nur als wertsteigerndes Attribut im Sales-Rap der Promoter auftaucht. Alle anderen bedient da eher die Mentalität von Jean-Michel Jarre, der es sich nicht nahm, sein „Jarre AeroSystem One“ (natürlich „Made for iPad &amp; iPhone“) persönlich zu demonstrieren – in einer überdimensionalen 10.000 Watt Version. „Ganz guter Einstieg für die Heimanlage oder?“, wie der sonnengebräunte Synthetik-Pionier zum Besten gab. Auch auf der IFA ist mehr  halt mehr.</p>
<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ifa2011jare2.jpg" alt="Jean Michel Jarre auf der Leiter (Christian Tjaben/ByteFM)" width="590" align="middle" /><br />
<span>Jean Michel Jarre auf der Leiter (Christian Tjaben/ByteFM)</span></p>
<p>Die<a href="http://www.ifa-berlin.de" target="_blank"> IFA 2011</a> in Berlin läuft noch bis zum 07. September.</p>
<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ifa2011sonos.jpg" alt="(Sonos)" width="225" align="left" /><br />
<img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ifa2011akg.jpg" alt="(Haman Kardon/AKG))" width="225" align="right" /><br />
<img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ifa2011panasonic.jpg" alt="(Panasonic)" width="590" align="middle" /><br />
<img src="http://www.byte.fm/magazin/images/ifa2011tdk.jpg" alt="(Imation/TDK" width="590" align="middle" /><br />
<span> Bilder Sonos, Harman Kardon/AKG, Panasonic, Imation/TDK)</span></p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=29183&amp;md5=ffefb71f16f0cd22bb42b598e111a83d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Down By The River Festival 2011 &#8211; Ein Nachbericht</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/07/25/down-by-the-river-festival-2011-ein-nachbericht/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 16:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vera Hummel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Bar 25]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Chinawoman]]></category>
		<category><![CDATA[Dagobert]]></category>
		<category><![CDATA[Down By The River Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Kater Holzig]]></category>
		<category><![CDATA[Marzipan Marzipan]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Moses]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zum dritten Mal fand am 24. Juli das Down by the River, "Berlins Festival für unerhörte und windschiefe Töne", am Spreeufer statt. ByteFM Redakteurin Vera Hummel hat sich dort umgesehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/DownByTheRiver02.jpg" alt="©Vera Hummel" width="590" align="center" /><br />
<span style="color: #b4cdcd;">©Vera Hummel</span></p>
<p>Am Ufer der Spree, nahe der Jannowitzbrücke in Berlin, dreht sich eine kleine Discokugel an einem Baum, dessen Äste bis über das Wasser reichen. Neben diesem Baum klafft eine sandige Fläche, auf der ein paar Baucontainer stehen. Nichts weist mehr hin auf die exzessiven Nächte der <a href="http://www.bar25.de/" target="_blank">Bar 25</a>, die hier letztes Jahr noch stattgefunden haben, nichts erinnert mehr daran, wie Abendröte und Morgendämmerung ineinander übergingen und man diesen Kosmos oft erst am Montag oder Dienstag taumelnd und glückstrunken wieder verließ.</p>
<p>Das Gelände der Bar 25 fiel städtischen Investoren zum Opfer, das Gelände wird bebaut – auch weil Berlin das zufließende Geld der Immobilien- und Gewerbebranche dringen nötig hat. Die Bar 25 ist umgezogen, einfach auf die gegenüberliegende Seite der Spree. Die neue Bar heißt nun <a href="http://www.katerholzig.de/" target="_blank">Kater Holzig</a>, kurz: Kater, und sie wirkt wie ein Spiegelbild der alten Location. Der holzige, durchlebte und zusammengeschreinerte Charme der Terrassen am Ufer und die vielen liebevollen Details vermitteln den Eindruck, als wäre alles gleich geblieben, als hätte es dort schon immer so ausgesehen.</p>
<p>Der Kater befindet sich auf einem alten Fabrikgebäude &#8211; das lässt Berlins neuen Abenteuerspielplatz um ein Vielfaches größer wirken als die Bar 25. Und hier fand am Samstag &#8211; kurz nach der offiziellen Eröffnung des Kater &#8211; das kleine, liebevoll kuratierte Folk-/Indiefestival <a href="www.myspace.com/downbytheriverfestival" target="_blank">Down By The River</a> statt. Die dritte Ausgabe dieser Veranstaltung lockte mit zwanzig Bands, die sich mittlerweile überwiegend in Berlin angesiedelt haben und die der breiten Masse noch unbekannt sind. Die Übersichtlichkeit des Kater erlaubte einen entspannten Festivalablauf. Die Besucher brauchten sich nur zwischen zwei Bühnen zu entscheiden und die verschiedenen eigensinnigen Musikstile zogen viele Zuhörer an, die die Bands zwar nicht kannten, denen die Musik in dem Moment aber einfach gefiel.</p>
<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/DownByTheRiver01.jpg" alt="©Vera Hummel" width="590" align="center" /><br />
<span style="color: #b4cdcd;">©Vera Hummel</span></p>
<p>In einem kleinen Schuppen am Ufer betrat am frühen Abend eine zierliche Gestalt mit bestickter Kutte und einer Art Fell-Perücke auf dem Kopf die Bühne: <a href="http://www.marzipanmarzipan.com/" target="_blank">Marzipan Marzipan</a> stöpselt ihre verschiedenen kleinen Synthesizer und Drum Machines immer wieder um und belustigt das Publikum mit ihren Ansprachen, die meist sogar länger sind als die Songs, die sie spielt. Die Musik von Marzipan Marzipan besteht aus geloopten Drum-Rhythmen, über die sie dann Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Oft sind das nur drei Sätze, die immer wiederholt werden, aber immerhin beschwört sie die Authentizität des Gesungenen.</p>
<p>Wie eine Parodie auf den deutschen Goth-Schlager wirkt dagegen <a href="http://www.myspace.com/herrdagobert" target="_blank">Dagobert</a>, der in einem schwarzen Frack kurze Zeit später auf der Holzbühne steht. Er schwelgt in Herzschmerz, steht alleine auf der Bühne und singt, oder vielmehr: heult zu einer Playback-Melodie. Das ist für fünf Minuten ganz nett anzuschauen, so richtig ernst nehmen kann man es allerdings nicht.</p>
<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/DownByTheRiver03.jpg" alt="©Vera Hummel" width="590" align="center" /><br />
<span style="color: #b4cdcd;">©Vera Hummel</span></p>
<p>Viel interessanter ist es da, das Gelände noch etwas zu erkunden. In dem alten Fabrikgebäude befindet sich im dritten Stock ein Restaurant mit einer erlesenen Speisekarte und dem Zugang zu einer Dachterrasse. Von dort aus überblickt man nicht nur das Gelände, sondern auch weit über die Spree hinaus das abendliche Berlin.</p>
<p>Nach Sonnenuntergang steht Brendon Massei alias <a href="http://www.vikingmoses.com/" target="_blank">Viking Moses</a> auf der Main Stage im Inneren der Fabrik. Er spielt seine Songs zwar nur auf einer E-Gitarre und wirkt im ersten Moment unscheinbar, die Mimik und Gestik mit denen er seine Lieder unterstreicht, sind aber absolut sehenswert. Jeder Satz bekommt eine ehrliche, eindringliche Bedeutung, wenn er mit den Schultern zuckt, seine Handgelenke verlegen dreht und gehemmt die Hüften kreisen läßt. Leider waren viele Zuschauer zu seinem Slot aber nur gekommen, um sich die besten Plätze für den darauf folgenden Headliner zu sichern: <a href="http://chinawoman.ca/Chinawoman/Chinawoman.html" target="_blank">Chinawoman</a>.</p>
<p>Die russische Sängerin aus Kanada wohnt in Berlin und hat sich durch ihre Internetpräsenz schon eine vergleichsweise breite Fangemeinde gesichert. Ihre melancholischen und schweren Songs gleicht sie mit ihrer freundlichen und humorvollen Art aus. Ihre Musik bewegt sich haarscharf am Soundtrack eines Quentin-Tarantino-Films vorbei: Ein bisschen sexy, ein bisschen traurig. Aber vor allem die Kombination aus reduzierter Instrumentalisierung und tiefem Gesang versetzt die Festivalbesucher in einen eigenartigen Zustand. Chinawoman trifft mit ihrer Musik den Übergang zwischen Lachen und Weinen, zwischen der Tragik und Komik des Lebens.</p>
<p>Nach dem „Down By The River“ Festival konzentriert sich der Kater zwar wieder auf den verspielten und elektronischen Klang des Bar 25-Labels. Doch auch künftig wollen die Veranstalter verstärkt auf andere Formen von Kultur setzen. Damit soll ein Forum geschaffen werden, das auch den nicht immer kompatiblen Kreativen zum Auftritt verhilft. Und obwohl der Kater erst wiedereröffnet wurde als die Tage schon wieder kürzer wurden: Für diesen Sommer hat er noch viel versprochen.</p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=27951&amp;md5=d64d04d0e424aa870df316fb1df8a475" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Oh, Nico! Oder: Anika im Festsaal Kreuzberg</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/05/25/oh-nico-oder-anika-im-festsaal-kreuzberg/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 09:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vera Hummel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Anika]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Festsaal Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Das gleich vorneweg: Anika steht mehr zu als der Vergleich mit Lou-Reed-Muse Nico. Aber ein bisschen hat sich unsere Redakteurin Vera Hummel doch an die Schauspielerin erinnert gefühlt, als die junge Engländerin auf die Bühne des Festsaals Kreuzberg trat. Ein Konzertbericht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/anika600.jpg" alt="" width="590" align="center" /></p>
<p>„Ach, du bist die Anika?“, der Türsteher am Festsaal Kreuzberg in Berlin gibt Anika verlegen ihre Tasche zurück, die er gerade noch prüfen wollte. Die blonde Engländerin und temporäre Wahl-Berlinerin macht einen unscheinbaren, zahmen Eindruck. Sie kümmert sich selbst darum, dass dem Fahrer ihrer Tourwagens das Tor zum Innenhof geöffnet wird und mischt sich noch kurz vor ihrem Auftritt unters Publikum.</p>
<p>Auf der Bühne jedoch verwandelt sie sich in eine abgeklärte Botschafterin, die den Strippenziehern der Weltpolitik mit ihren Textinhalten einen Spiegel vorhält. Anika ist nicht nur wortkarg, sie richtet nicht einziges Wort, keine Begrüßung, kein Abschiedsgruß an die übersichtliche Menge an Zuhörern. Das ist bei der Rolle, die sie spielt auch gar nicht nötig. Schon beim Durchhören des Albums beschleicht einen das Gefühl, diese Stimme und den teutonischen Akzent schon irgendwann einmal gehört zu haben. Nachdem die Parallelen zwischen ihrem Stil und dem der Velvet Underground-Muse Nico erkannt wurden, fällt es leicht sich auf ihre experimentellen Dub-Coverversionen einzulassen. Nicht nur der Gesang erinnert an Nico, auch Anikas gesamtes Erscheinungsbild, eine zierliche junge Frau mit weichen Gesichtszügen kommt dem Bild der Lou Reed-Gespielin sehr nahe. Das entnervt-entrückte Augenrollen verstärkt diesen Eindruck noch zusätzlich.</p>
<p>Aber Anika steht mehr zu als der Vergleich mit einer Schauspielerin der Achtziger. Auf ihrem Debütalbum bringt sie zwei Eigenkompositionen neben neun Coverversionen von politisch konnotierten Liedern von Bob Dylan, Yoko Ono und der Kinks unter. Die Eindringlichkeit ihrer Version von „Masters Of War“ wird von ihr in einen neuen, aktuellen Zusammenhang gesetzt. Dass Anika vor ihrer Zusammenarbeit mit Portishead-Mastermind Geoff Barrow als politische Journalistin engagiert war, spricht ihr zwangsweise eine Kompetenz und Seriosität zu, die sie so schnell nicht mehr ablegen kann. Sie führt damit eine neue Generation von politisch aktiven Musikern an, die insbesondere im Hinblick auf das aktuelle Weltgeschehen, ihrer Musik mehr zutrauen und abverlangen.</p>
<p>„Sadness hides the sun“ oder das, von ihr sehr dunkel interpretierte „Yang Yang“ trägt Anika fast stoisch vor. Man glaubt ein ironisches Lächeln auf ihren Lippen erkennen zu können, als sie ihre Eigenkomposition „Officer Officer“ mit dem Text improvisiert. Zwischen den Liedern versucht sie den Blickkontakt zum Publikum zu vermeiden, justiert nach jedem Song ihr Mikrophon neu und blickt nach hinten zu ihrer Band. Nach ihrem Auftritt verweigert sie konsequent eine Zugabe und bleibt hinter der Bühne verschwunden.</p>
<p>Anika ist ein Schmuckstück der jetzigen Musikszene, auf eine andere Art wie Nico es war. Die beiden werden sicher noch häufiger miteinander verglichen werden. Spätestens im July 2011, wenn Anika zusammen mit Portishead eine Veranstaltung des All Tomorrow&#8217;s Parties Festivals in London kuratiert. Titel:  I&#8216;ll be your mirror. Ein schöner Zufall.</p>
<p>Anika ist auf Tour &#8211; präsentiert von ByteFM</p>
<p>25.05.2011 Hamburg &#8211; Kampnagel<br />
26.05.2011 Frankfurt &#8211; Sinkkasten<br />
27.05.2011 München &#8211; Kranhalle </p>
 <p><a href="http://byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=25374&amp;md5=b1b570ea8963c4424544b11f8fc4356b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pinkeln von der Empore: Die Black Lips spielen in Berlin</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2011/05/15/pinkeln-vom-gerust-die-black-lips-spielen-in-berlin/</link>
		<comments>http://byte.fm/magazin/blog/2011/05/15/pinkeln-vom-gerust-die-black-lips-spielen-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 09:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vera Hummel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Black Lips]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor es losgeht, spülen die Black Lips erstmal einen Jägermeister runter. Dann, während des Konzerts, zeigen sie sich ziemlich unbeeindruckt von der tobenden Masse - erstmal. Denn im Verlauf des Abends entwickelt das Konzert eine unkontrollierbare Eigendynamik. Vera Hummel hat das Konzert im Berliner Festsaal Kreuzberg für ByteFM besucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/lips600.jpg" width="590" align="center"></p>
<p>Erstmal Jägermeister. Bevor die Black Lips am Freitag im Berliner Festsaal Kreuzberg den ersten Akkord anschlugen, wurden von einem hartgesottenen Roadie die ersten kleinen, grünen Fläschen verteilt. Die vier Flower Punker, wie sich selbst bezeichnen, müssen in Fahrt kommen. Die Erwartungen im Publikum sind hoch. Neben Knutscheinlagen der Gitarristen und Pinkelpausen in Richtung Publikum, versprechen die Black Lips keine Unangepasstheit auszulassen. Legendär ist die Dokumentation auf Vice TV, welche die Band auf ihrer Tournee in Indien zeigt und konsequenterweise auch die Flucht nach Berlin. Ihre freizügige Bühnenshow hatte 2009 sowohl das indische Publikum als auch die Veranstalter verstört, die Polizei musste einschreiten, der Band blieb nur die Ausreise nach Deutschland. </p>
<p>Dass sie in Berlin auf eine weit aufgeschlossenere Hörerschaft stoßen, wurde voll ausgekostet. Die erste halbe Stunde spielte die Band ihre Stücke, die selten länger als zweieinhalb Minuten dauern, unbeeindruckt von der ausflippenden Meute zu ihren Füßen. Dann und wann landete ein zuckender Halbstarker auf der Bühne, nahm Anlauf und ließ sich auf den Händen der Zuschauer durch den Festsaal tragen. Der Bassist Jared Swilley stürzt sich gleich mitsamt dem Instrument ins Publikum und landet kurze Zeit später wohlbehalten auf der Bühne. </p>
<p>Cole Alexander, Sänger und Gitarrist aber vor allem enfant terrible der Hipster-Punker, spannte den Bogen noch etwas weiter. Er kletterte mit seiner Gitarre im Anschlag auf die Holzempore. Was zuerst niemandem auffiel wurde alsbald mit Scheinwerfern eingefangen und ja, tatsächlich, ein Image will gepflegt werden: Er pinkelt von der Empore in das Publikum. </p>
<p>Spätestens ab diesem Punkt liegt die Show nicht mehr in den Händen der Band. Die Pogo-Tänzer der ersten Reihen stürmen die Bühne, die Band versucht so uneingeschränkt wie möglich weiterzuspielen. Eine solche Dynamik lässt sich nicht mehr aufhalten, nach kurzer Zeit ist die Band zwischen all den Tanzwütigen nicht mehr zu sehen. Cole Alexander und Drummer Joe Bradley verlassen entnervt die Bühne, ein verärgertes Brummeln in die Mikros, man solle doch mal eher nachdenken bevor man auf ihre Instrumente in Mitleidenschaft zieht, geht im Fiepsen der Rückkopplung unter. </p>
<p>Wie gern würde man mit diesen vier Jungs einmal um die Häuser ziehen und keine Gelegenheit zum Provozieren und Übertreiben auslassen, nicht an Konsequenzen denken. Schade, dass sie mit 50 wahrscheinlich schon taub sein werden. </p>
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