èȘ•ç”Ÿæ—„ă«ćżƒă‹ă‚‰ăźăŠç„ă„ăźèš€è‘‰ ć‚æœŹéŸäž€ (Herzlichen GlĂŒckwunsch zum Geburtstag Ryuichi Sakamoto)

17.01.2012 von  

Ryuichi Sakamoto (sitesakamoto) Ryuichi Sakamoto (sitesakamoto)

Als der Musikstudent Ryuichi Sakamoto 1970 an der UniversitĂ€t Tokyo die dortigen Synthsizer fĂŒr sich entdeckte, begann eine musikalische Karriere, die ihn seit 1978 zu einem der profilertesten Musiker der Welt gemacht hat: Von den frĂŒhen Soloalben und seiner Arbeit mit dem Yellow Magic Orchestra ĂŒber 80er Jahre Hochglanz-Weltmusik und den Oscar-prĂ€mierten Soundtrack zu Bernado Bertoluccis Film „The Last Emperor“ (und viele viele andere Filmscores, u.a. zu Filmen von Pedro Almodovar, Brian De Palma, Nagisa Oshima und John Maybury), ĂŒber die Musik zur Eröffnung der Olympischen Spiele von Barcelona, 1992 und Arbeiten mit Musikern wie David Sylvian, Thomas Dolby, David Byrne, Iggy Pop, Sly&Robbie, Bill Laswell, Bill Frisell, Arto Lindsay, Towa Tei und Youssou N’Dour bis zu seinen experimentellen Platten, die er in den letzten Jahren mit KĂŒnstlern wie Carsten Nicolai alias Alva Noto oder Christian Fennesz aufgenommen hat.

Yellow Magic Orchestra „Computer Games / Firecracker“, 1978

Ryuichi Sakamoto & David Sylvian „Bamboo Music“, 1982

Sakamoto ist ein Pop-Utopist, der sich innerhalb und außerhalb der Musik fĂŒr das einsetzt, was man VölkerverstĂ€ndigung nennt. Er hat japanische Folklore in digitalen Pop eingebaut, afrikanische und lateinamerikanische Musik mit Designersounds kombiniert, an dessen eigenen FlĂŒgel dem verstorbenen Antonio Carlos Jobim mit zwei Bossa Nova Platten gehuldigt, die Beatles auf Analogsynthesizern gecovert und eine Oper geschrieben, in die er Gastauftritte des Dalai Lama, von Salman Rushdie, Pina Bausch und anderen einbaute.
Er hat seit 1996 neben der elektronischen Musik auch sehr erfolgreich akustische Platten aufgenommen, oft Versionen fĂŒr Trio oder Solopiano seiner Film und Poptitel im kammermusikalischen Gewand und hat die erste Piano Solo Nummer 1 Single der japanischen Charts veröffentlicht („Energy Flow“, 2000).

Ryuichi Sakamoto & Iggy Pop „Risky“, 1987

Ryuichi Sakamoto „The Sheltering Sky“, 2009 (Komposition 1990)

Die Klangpalette Sakamoto reicht von mal grandiosem mal etwas naiven Gutmenschen Pop ĂŒber grenzkitschige aber auch vertiefte Claude Debussy Verehrung und die oft todtraurige und deepe Musik zu Filmen wie „The Sheltering Sky“ oder „Tony Takitani“ bis zu den Noise-Attacken des „Discord“ Albums und den Beat- und Soundexperimenten seiner clubtauglichen Tracks.
Der bescheiden auftretende Sakamoto hat eine Label Plattform namens Commmons gegrĂŒndet, auf der er versucht, eine neue Möglichkeit fĂŒr Musiker zu bieten, ihre Musik ohne Plattenfirmen zu veröffentlichen. Sakamoto ist Krtiker der herkömmlichen Musikkonzerne, des bestehenden Urherberechts und der Atomkraft (ohne hier eine Zusammenhang zwischen diesen Dingen herzustellen…), setzt sich fĂŒr Umweltthemen sowie die Erdbeben und Tsunami Opfer von Fukushima ein und fördert den musikalischen Nachwuchs Japans.

Seine aktuellste Veröffentlichung ist die Doppel-CD „Flumina“ mit dem österreischischen Musiker Christian Fennesz.

HappÄ«bāsudē Sakamoto RyĆ«ichi!

Am 17.01. gratuliert Christian Tjaben um 17:00 Uhr Ryuichi Sakamoto in einer School Of Rock.

http://sitesakamoto.com/

https://www.facebook.com/ryuichisakamoto


Die Entwicklung eines MusikstĂŒckes:

„Forbidden Colours“ (mit David Sylvian) aus dem Soundtrack „Merry Christmas Mr. Lawrence“

„Forbidden Colours“ fĂŒr Solo-Piano

„Forbidden Colours“ mit Alva Noto & Ryuichi Sakamoto