13.02.: Wunderbar nichtschön
13.03.2010 von Redaktion
In der taz schwärmt Ulrich Rüdenauer von der „wunderbar nichtschönen Stimme“ Joanna Newsom . Die exzentrische Amerikanerin mit der Harfe und – immer öfter – dem Klavier legte dieser Tage ihr neues Album „Have One On me“ vor. Ein zweistündiges Mammutwerk, verteilt auf drei CDs, voll von Melodiebögen, „die über schrägen harmonischen Strukturen schweben“.
Nochmal taz: Nina Apin bespricht die demnächst erscheinende Biografie der „Bohemienne in Leder“, Patti Smith. „I’m gonna be somebody“, schreibt sie mit 16 Jahren verärgert in dem Gedicht „Piss Factory“ – und niemals versiegt der Glauben an das eigene Talent und die Faszination für ihre Rock’n’Roll-Helden.
Patti Smith ist mittlerweile 63 Jahre alt, Edgar Frose von Tangerine Dream nur wenige Jahre älter. Im Gespräch mit dem englischen Quietus erzählt der Pionier der elektronischen Musik über Kunst und Kunstanspruch und die bevorstehende Tour.
12.03.: Alte Herren und Nachrichten aus dem Jenseits
12.03.2010 von Redaktion

Das internationale Magazin Pop Matters beschäftigt sich im Artikel „God Is Not Dead“ mit dem neuen Jimi Hendrix Album „Valleys of Neptune“. Die Songs des Albums sind größtenteils aus Sessions von 1969 entnommen. Den Titeltrack „Valleys of Neptune“ gibt es auf der Myspace-Seite der Legende zu hören.
Mit einer weiteren Legende beschäftigt sich Hans-Jürgen Linke in der Frankfurter Rundschau. In seinem Artikel geht es um Jazz-Pionier Louis Armstrong über den jetzt eine neue Biografie veröffentlicht wird. Der Buchautor Wolfram Knauers widmet sich, laut Hans-Jürgen Linke, der stürmischen stilistischen Entwicklung, die der Jazz seit den 20er Jahren genommen hat und ordnet Armstrong sehr kundig und prägnant ein.
Der Spiegel meldet: Pink Floyd gewinnt gegen EMI. Wie schon in der Presseschau vom 10.03. erwähnt, klagten die Anwälte von Pink Floyd gegen das Verkaufen einzelner Songs ihrer Alben über Downloadportale. Den verbleibenden Mitgliedern der Band ging es bei dem Rechtsstreit um die Wahrung des künstlerischen Gesamtkunstwerkes.
Als menschliches Gesamtkunstwerk bezeichnen auch manche Elton John. Dieser behauptete laut der TAZ Jesus wäre schwul gewesen. Das gefiel dem Gründer der amerikanischen Partei „Rechte des Schöpfers“ weniger. Der inzwischen in Haft sitzende entschied sich deswegen, vor Elton John’s Haus und über YouTube zum Mord an dem Sänger aufzurufen.
11.03.: Trash-Metal, die IFPI und der Tod
11.03.2010 von Redaktion
Im Gespräch mit der Zeit erzählt Patti Smith über eine vergangene Ära. Auf üppigen fünf Seiten thematisiert die Dichterin, Performance-Künstlerin, Malerin und Fotografin Drogenklischees, das von ihr geschriebene Buch „Just Kids“, alte Freunde und den Tod. Ein interessanter Einblick in das Leben der Frau Smith.
Der deutsche Rolling Stone berichtet über das neue Album von Maximilian Hecker. Verhallt und tieftraurig geht es laut dem Rolling Stone in den 13 Songs des Songwriters zu.
Tieftraurig geht es auch in „Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft“ von Regisseur Sacha Gervasi zu. Die Frankfurter Rundschau gibt nähere Informationen zum Dokumentarfilm um die erfolglose, jedoch einflussreiche Trash-Metal-Band. Anvil wurde bereits am Dienstag bei Hidden Tracks mit Kai Bempreiksz thematisiert.
Ein Manifest gegen die digitale Unabhängigkeit legt die IFPI, die International Federation of the Phonographic Industry, ab. In einem weiteren Bericht des Rolling Stone wird geschildert warum die IFPI glaubt, Labels seien auch im digitalen Zeitalter für den Künstlern unentbehrlich.
Von Spar haben sich nach Trennung und Soloprojekten mit einem neuen Album wieder zusammengefunden. Nach dem Krautrockalbum „Von Spar“ (2007) gehen die Post Punker aus Köln neue Wege. Das neue Album erscheint am 28. Mai und bewegt sich musikalisch zwischen Space Pop und Retro-Synthesizern. Laut Spex ist mit „Foreigner“ ein gutes Comeback-Album gelungen.
10.03.: Plastik, Metal, und was Chuck Norris dazu sagt
10.03.2010 von Redaktion
Das neue Album der Gorillaz ist Thema in der taz: Arno Frank sieht in “Plastic Beach” eine “ernsthafte Auseinandersetzung mit einer Öko-Katastrophe”. Er nimmt das dritte Album der Comicband um Damon Albarn zum Anlass, auf das Problem unseres “Planet Plastic” hinzuweisen. Sein Artikel ist u.a. beeinflusst von dem gleichnamigen Film von Werner Boote, der derzeit in den Kinos läuft.
Mit EMI streiten sich gerade die verbliebenen Mitglieder von Pink Floyd. Es gehe der Band um die nicht genügend berücksichtigten Rechte aus Online-Verkäufen, außerdem wolle man den Verkauf von einzelnen Songs im Internet verbieten, berichtet der NME und beruft sich dabei auf eine Meldung von business.com. Problem: Als der Vertrag 1999 abgeschlossen wurde, war die Download-Kultur noch kein derart präsentes Thema.
Gute Nachrichten gibt es hingegen von den Beastie Boys: Adam Yauch geht es anscheinend wieder besser, die Band plant laut NME die Veröffentlichung ihres neuen Albums nun für September. Bei Adam war 2009 ein Tumor in der linken Speicheldrüse entdeckt worden, der Release für das fast fertige Album wurde damals auf unbestimmte Zeit verschoben.
Kaum eine Musikszene ist so klischeebehaftet wie die des Metal. Über die amerikanische Metalband Shrinebuilder, bei der u.a. Ex-Neurosis Frontmann Scott Kelly mitwirkt, schreibt die Spex: “Sie zertrümmern die Traditionen und kleben aus deren Fragmenten ein schönes, schiefes, aber jedenfalls ganz neues Bild zusammen”. Gibt es das wirklich, Innovation im Metal? In der taz hingegen bleibt Kolumnist Matthias Lohre alten Klischees treu und berichtet über seinen Besuch in der Metalkneipe, der “letzten Heimatstatt echter Männer.”
Und was sagt Chuck Norris nun dazu, so als “letzter, echter Mann”? Gar nichts. Der ist ja eigentlich schon seit 10 Jahren tot, der Tod hat sich nur nicht getraut, es ihm zu sagen. Und daher feiert er heute 70. Geburtstag. Auf sueddeutsche.de findet sich eine kleine Zusammenfassung seiner manchmal fragwürdigen Biografie.
Ach so, zum Schluss noch der “Link des Tages”: Hier könnt Ihr Euch die neue MGMT-Single anhören! Viel Spaß damit.
09.03.: Lesen mit den Liars
09.03.2010 von Redaktion
Viele Musiker zeigten sich erschüttert über den Tod von Sparklehorse-Frontmann Mark Linkous am vergangenen Samstag. Pitchfork hat eine Reihe von Statements gesammelt, darunter Colin Greenwood von Radiohead, Chris Walla von Death Cab For Cutie oder Steve Albini. Die morgige Ausgabe von Twilight Tunes mit Sandra Duvander widmet sich übrigens auch dem Leben von Mark Linkous.
Viele spannende Veröffentlichungen hat 2010 schon gebracht, weitere werden folgen: Neil Hannon, seines Zeichens Frontmann der Divine Comedy, hat ein neues Album für Mai angekündigt, meldet der Musikexpress. Ebenfalls im Mai, aber wohl nicht mehr bei Sub Pop wird das neue Album der Band of Horses erscheinen, meldet Pitchfork. Und erstmal nichts wird es mit einem neuen Album von Radiohead: Auch wenn bereits Titel und Tracklist im Netz kursierten, dementierte die Band diese Gerüchte, meldet ebenfalls der Musikexpress.
Manchen Musikern scheinen aber mit einem neuen Album nicht genug ausgelastet. James Murphy von LCD Soundsystem (deren Album ebenfalls für Mai angekündigt ist) z.B. sorgte gestern bei der Modenschau von Yves Saint Laurent in Paris für die passende musikalische Untermalung. Außerdem zeichnet er sich maßgeblich für den Soundtrack von “Greenberg” verantwortlich, dem neuen Film mit Ben Stiller. Mehr weiß spex.de.
Ein interessante Sache brüten auch Portishead-Gitarrist Adrian Gutley und Will Gregory von Goldfrapp aus. Die beiden planen eine musikalische Live-Vertonung des Stummfilms “The Passion of Joan Arc”. Bisher sind nur zwei Termine in Großbritannien geplant, weitere sollen aber folgen, berichtet BBC 6.
Die Welt berichtet über das Konzert von Jean-Michel Jarre am vergangenen Wochenende in Berlin. Jarre schaffe es, auch nach über 30 Jahren im Geschäft “erstaunlich frisch auszusehen und zu klingen”. Trotzdem fragt man sich, ob Bezeichnungen wie “Synthie-Gott” oder “Jarre ist der Paolo Coelho der elektronischen Musik” nur positiv aufzufassen sind. Jean-Michel Jarre ist noch diese Woche live zu erleben, u.a. in Stuttgart, Leipzig und München. Karten kosten ca. läppische 50 Euro.
Heute feiert Ornette Coleman seinen 80. Geburtstag. Für Zeit Online beleuchtet Christian Broecking den langen Weg vom armen Musiker aus prekären Verhältnissen zum frenetisch gefeierten Freejazzer.
Zum Schluss noch ein interessanter Blick in das Bücherregal von Angus Andrew: In einer neuen Reihe des Dummy Magazines stellen Musiker ihre Lieblingsbücher vor. Den Anfang macht der Sänger der Liars, die am vergangenen Freitag ihr neues Album “Sisterworld” veröffentlichten.
08.03.: Freud und Leid
08.03.2010 von Redaktion
Dieses Jahr erscheint im bisherigen musikalischen Verlauf sehr ambivalent. Grandiose Veröffentlichungen, tolle neue Bands – und auf der anderen Seite eine Reihe sehr trauriger Nachrichten von plötzlich verstorbenen Musikern wie Vic Chesnutt oder Jay Reatard. Die letzte Nachricht dieser Art erreichte uns gestern: Mark Linkous, Sänger der Band Sparklehorse, nahm sich am Samstag selbst das Leben, wie der amerikanische Rolling Stone berichtet. Mehr zu Mark Linkous, sein Leben und vor allem seine Musik erfahrt ihr heute im ByteFM Magazin ab 15 Uhr mit Jumoke Olusanmi.
Heute ist Weltfrauentag. Passend dazu gewinnt als erste Frau Kathryn Bigelow den Oscar für die beste Regiearbeit in dem Film “The Hurt Locker”, berichtet u.a. die Zeit. Ihr direkter Konkurrent und Ex-Mann James Cameron, nominiert mit “Avatar”, ging in dieser Kategorie leer aus. Ach ja, und das Christoph Waltz den Oskar als bester Nebendarsteller gewinnt, stand ja schon vorher fest. Oder? Congratulations!
Die taz berichtet über den Tourstart von Tocotronic in Bremen, bei dem Dirk von Lowtzow mit einem zerissenem Hemd die Bühne betrat, was ihm laut Autor York Schaeffner etwas “Raubeiniges” verlieh.
Raubeinig geht es ja auch durchaus schon mal bei den Gorillaz zu. Über deren neues Album “Plastic Beach” berichtet die Frankfurter Rundschau und lobt Damon Albarn als einer der wenigen Popstars, die es im Alter von 30+ noch schafften, sich selbst neu zu erfinden. Na, das gibt Hoffnung…
06.03.: Fundstücke der Woche
06.03.2010 von Redaktion
Zum Wochenende präsentiert die ByteFM Presseschau ein paar lesenswerte Fundstücke der Woche.
ByteFM Moderator Christian Tjaben blieb am Freitagabend extra lange wach, um den spacigen Klängen von Flying Lotus im Berliner Berghain zu lauschen. Im sagenumwobenen Szeneclub stellte Steven Allison alias Flying Lotus sein neues Album „Cosmogramma“ vor und plauderte ein wenig über berühmte Vorfahren.
Die Artikel von Eric Pfeil bestücken gerne mal unsere Presseschau. Im Interview mit boersenblatt.net erklärt der Journalist, was eine gelungene Musikkritik ausmacht.
Etwas trockener geht es zu bei carta.info: Privatkopie, Internetpiratie, die Kulturflatrate und die Politik. Ein ausführliches Interview mit Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger.
Aufruf zum Boykott: Eine israelische Menschenrechtsorganistaion bittet die Pixies, ihren für Juni geplanten Liveauftritt in Tel Aviv abzublasen. Das berichtet das Online Magazin consequenceofsound.net. Eine Konzertabsage sei als Kommentar zur angespannten politischen Lage zu werten, argumentiert die Menschrechtsorganisation in einem offenen Brief an die Band.
05.03.: Wider die Tyrannei der Regeln
05.03.2010 von admin
Zu Beginn gibt es eine traurige Nachricht in der taz: Das Berliner Label Louisville macht dicht (Wir berichteten.). Bei dem Indielabel waren unter anderem Künstler wie Peaches, Jeans Team, Kissogram oder Puppetmastaz unter Vertrag.
Erfreulicheres gibt es von Danger Mouse & Sparklehorse: “Dark Night Of The Soul” erscheint nun offiziell im Sommer über EMI. Der deutsche Rolling Stone berichtet über das Album, das jeder hat, mindestens jeder zweite großartig findet und bisher keiner haben durfte.
Ebenfalls ein neues Album veröffentlicht Trentemøller. Spex berichtet über das Erscheinen des Nachfolgers vom furios-epischen Düster-Techno-Album „The Last Resort“.
In dem Artikel „Zurück in die Zukunft“ auf taz.de geht es um die Rolle des Laptops in der Musik. Am Beispiel der wiederkehrenden Laptop-Band Fenn OBerg wird der Aufstieg des tragbaren elektronischen Klangerzeugers zusammengefasst.
Christoph Dallach berichtet bei Spiegel Online vom neuesten Boulevard-Klatsch mit Lady Gaga, Lily Allen und Amanda Palmer.
In einem weiteren Artikel auf Spiegel Online berichtet Karin Schulze über die Wiederentdeckung des verstorbenen Skandalmalers Uwe Lausen. Der rockaffine Künstler malte unter anderem Ringo Starr beim Onanieren. In den Gemälden von Uwe Lausen spiegelt sich die extreme Seite der Sechziger.
Die NZZ Online berichtet über das seit heute im Kino zu sehende Fantasy-Spektakel „Alice in Wonderland“. Tim Burtons Neuverfilmung des Klassikers von Lewis Caroll in 3D gehört zu den filmischen Hoffnungsträgern des Jahres.
Eine wahre Pleite hingegen waren die diesjährigen Echos. Zumindest findet das Harald Keller von der Frankfurter Rundschau. In seiner TV-Kritik vergleicht er die Preisverleihung mit den US-amerikanischen Preisverleihungszeremonien.
04.03.: Brutalität, Pädophilie und Bulimie
04.03.2010 von Redaktion
In einem Artikel über Jamie Stewart alias Xiu Xiu berichtet Die Zeit über den Inhalt des Neuen Albums: Brutalität, Pädophilie und Bulimie werden als Gothicpop thematisiert.
Weiterhin berichtet Zeit Online über die Münchner Plattenfirma ECM und ihre Liebe zum Detail. In einem Bildband werden besonders schöne Titelmotive von Alben des Jazz-Labels versammelt.
In der Frankfurter Rundschau wird in dem Artikel „Wenn Blicke töten könnten“ auf den neuen Film, mit dem skurrilen Titel „Männer die auf Ziegen starren“ eingegangen.
Die nicht weniger skurrile, jedoch an die Realität angelehnte, Story dreht sich um eine Militäreinheit, welche sich mit paranormalen Fähigkeiten beschäftigt. Mit George Clooney, Ewan McGregor, Kevin Spacey und Jeff Bridges ist die Komödie nicht nur prominent sondern auch glücklich besetzt
Letzterer ist ab heute auch in Scott Coopers Debütfilm „Crazy Heart“, einer Geschichte um den abgehalfterten Ex-Country-Star Bad Blake, zu sehen. Der Kinofilm gewann bereits einen Golden Globe und wurde für drei Oscars, unter anderem in den Kategorien „Bester Schauspieler“ und „Bester Orginalsong“ nominiert. In der Frankfurter Rundschau schreibt Katja Lüthge:
„Jeff Bridges spielt Bad Blake mit einer Intensität, die beim bloßen Zuschauen zu Kater und extrem trockenem Mund führt.“
Im Interview mit dem deutschen Rolling Stone beharrt Smashing Pumpkins-Leader Billy Corgan auf seinem umstrittenen Statement:”Ich zähle zu den größten Künstlern der Welt.”
Mit einem der definitiv größten Künstler war Yoko Ono verheiratet. Diese präsentiert unter anderen heute Abend um 23.10 Uhr die Sendung Arte Tracks. Die Sendung führt heute durch den Bilderkosmos des Tim Burton und durch die elektronischen Gefilde des Pantha du Prince. Weiterhin zu Gast sind Josh Homme, John Paul Jones und Dave Grohl als Them Crooked Vultures.
03.03.: Doch kein Penis!
03.03.2010 von Redaktion

Ein historisches Datum: Der Zentralasiatische Staat Kirgisistan erhielt vor 18 Jahren seine heutige Flagge!
Wie Zeit Online berichtet, versteigert die Webseite https://gottahaverockandroll.com bis zum 10. März “allerlei Memorabilia der größten Popstars”, darunter z.B. der Führerschein von James Brown. Ausgestellt am 08.02.83. Damit kommt man garantiert in jeden Club der Welt!
Eine gewisse Ähnlichkeit mit James Brown ist auch bei Gonjasufi erkennbar. “Der Hirte im Schafspelz”, wie Spex.de den Joga-lehrenden Produzenten aus der Wüste Nevadas beschreibt, veröffentlicht sein bei 50°C prduziertes Album A Sufi & A Killer auf Warp Records und wird von Sebastian Hammelehle unter die Lupe genommen.
Eine Lupe könnte auch Pitchfork gebrauchen. Das Video zu Caribous “Odessa” erhielt den Tag “NSFW”, was so viel wie “Not suitable/safe for work” bedeutet und eine Anspielung auf “sexuellen Inhalt” ist. Daraufhin wurde das Video bei Youtube entfernt. Die Pitchfork-Redaktion hatte bei Sekunde 13 einen Penis entdeckt! Kurz roch es nach einem Skandal, dann erklärte Dan Snaith (Caribou), dass es sich um ein Mädchen mit einem roten Kapuzenpullover handelt. Aufatmen!
Der Freitag berichtet derweil über das Ende von Louisville Records, bei dem u.a. Künstler wie Naked Lunch, Kissogram oder Maximilian Hecker unter Vertrag standen. “Mit Louisville Records gibt ein weiteres renommiertes Independent-Label auf”.
Wo es etwas zu meckern gibt, ist auch Lily Allen nicht fern. Im Guardian schreibt sie über die angekündigte Schließung des Radiosenders BBC 6 und schließt mit den Worten “Closing BBC 6 Music is bad news for unsigned acts and new British music.”
Eine traurige Nachricht zum Schluss. Wie der NME berichtet, starb Hall And Oates Bassist Tom ‘T-Bone’ Wolk im Alter von 58 Jahren an einer Herzattacke. Mehr dazu heute ab 15 Uhr im ByteFM Magazin mit Klaus Walter.









