Album der Woche: The Smiths – „Hatful Of Hollow“

24.11.2014 von  

The Smiths - Hatful Of HollowVÖ: November 1984
Web: officialsmiths.co.uk
Label: Rough Trade
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„In my life, why do I give time to people who don’t care if I live or die? In my life, why do I smile at people who I’d much rather kick in the eye?“

Ironie. Sarkasmus. Zynismus. Die Bandbreite der literarischen Stilmittel in den Songtexten von The Smiths ist groß. Mit Songs wie „Heaven Knows I’m Miserable Now“ treffen sie den Nerv einer Generation, die genug hat vom aufgesetzten Synthie-Pop der Jahre zuvor. Der schrammelige, dennoch melodische Gitarrensound und die melancholischen Songtexte von The Smiths kommen da gerade richtig. Nicht umsonst werden die Briten deshalb als erste Indie-Band ĂŒberhaupt bezeichnet.

1982 grĂŒnden Gitarrist Johnny Marr und SĂ€nger Morrissey in Manchester eine Band. Zusammen mit dem Bassisten Andy Rourke und Mike Joyce am Schlagzeug nennen sich die vier Musiker The Smiths. Was damals noch keiner ahnt: Nur fĂŒnf Jahre wird diese Formation bestehen, bevor Johnny Marr als erster die Truppe verlĂ€sst. Doch diese fĂŒnf Jahre reichen aus, um The Smiths unsterblich zu machen und die britische Musikszene umzukrempeln. In dieser kurzen Zeit werden vier Studioalben produziert sowie mehrere Compilations und Singles veröffentlicht. The Smiths sehen Singles stets als eigene Einheit und nicht unmittelbar zur Bewerbung eines Albums. So werden auch zahlreiche StĂŒcke herausgebracht, die auf keinem der vier Studioalben vertreten sind.

Anfang 1983 unterschreiben die Musiker einen Vertrag mit Rough Trade Records, im Mai desselben Jahres folgt die DebĂŒtsingle: „Hand in glove, we can go wherever we please. And everything depends upon how near you stand to me. And if the people stare, then the people stare. Oh, I really don’t know, and I really don’t care.“ Texte wie diese und ein nackter Mann auf dem Singlecover fĂŒhren unweigerlich zu Diskussionen ĂŒber die sexuelle Orientierung des exzentrischen Songtexters Morrissey. Und das ist erst der Anfang: Die Texte polarisieren und provozieren. „Suffer Little Children“, das auf dem selbstbetitelten DebĂŒtalbum von 1984 enthalten ist, handelt beispielsweise von den britischen „Moor-Morden“, die in den 60er-Jahren das Land erschĂŒtterten. Das dritte Studioalbum „Meat Is Murder“ bewegt hingegen viele Hörer, den eigenen Fleischkonsum zu ĂŒberdenken.

Vor 30 Jahren, im November 1984, erschien die erste Compilation „Hatful Of Hollow“. Sie beinhaltet drei Singles inklusive ihrer B-Seiten sowie Songs, die wĂ€hrend BBC-Sessions mit der Band aufgezeichnet wurden. An vier Terminen zwischen Mai und September 1983 war die Band zu Gast bei den legendĂ€ren Moderatoren John Peel beziehungsweise David Jensen. Diese aufgenommenen Versionen unterscheiden sich teils enorm von ihren spĂ€ter arrangierten Studiofassungen. Die BBC-Varianten sind sehr viel bassbetonter, rauer und „improvisierter“. Dies heißt bei Weitem nicht, dass die einen Versionen den anderen ĂŒberlegen sind. Vielmehr soll betont werden, dass es sich bei den Songs auf „Hatful Of Hollow“ um die frĂŒhesten Zeugnisse dieser außergewöhnlichen Band handelt. Grund genug, um den Geburtstag eines der bedeutsamsten Alben der jĂŒngeren Vergangenheit zu feiern. Deshalb machen wir „Hatful Of Hollow“, 30 Jahre nach dem Erscheinen, zu unserem Album der Woche.

Album der Woche: Der Mann – „Wir Sind Der Mann“

17.11.2014 von  

Der Mann - Wir Sind Der MannVÖ: 21. November 2014
Web: dermann.tv
Label: Staatsakt
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„Doch selbst das Reformhaus braucht eine Reform. Und das Leben ist keine Pusteblume, das Leben ist kein Dinkelbrot. Das Leben ist nicht grob geschrotet und wĂ€re das Leben ein Reformhaus – wĂ€re ich lieber tot. Ja, ihr habt richtig gehört, dies ist eine Kampfansage an die Wurzel allen Übels.“

Was fĂŒr eine Ansage. Und was fĂŒr eine charmante Methode, mit Texten wie diesem ein Album zu beenden. Ein Album, bestehend aus zwölf Songs ĂŒber Einsamkeit, die Fehlbarkeit des Menschen und – MĂ€nner.

Der Mann nennt sich das Kollektiv, bestehend aus Mitgliedern der Berliner Band Die TĂŒren, dem Berliner Maler Helmut Kraus und einer Kölner Animationsfirma. Zusammen wird so ein regelrechtes Gesamtkunstwerk erschaffen: Die Liebe zum Detail findet sich sowohl im entzĂŒckend-inszenierten Musikvideo und dem kunstvollen Plattencover, als auch in der Musik selbst.

Die drei „Ur-TĂŒren“ finden mit „Wir Sind Der Mann“ nach lĂ€ngerer Pause wieder zusammen. Bassist Ramin Bijan, Gitarrist Gunther Osburg und SĂ€nger Maurice Summen grĂŒnden 2002 Die TĂŒren – und weil sich kein Label fĂŒr sie interessiert, wird kurzerhand ein eigenes namens Staatsakt aufgebaut, das bis heute von Summen geleitet wird. Vor zwei Jahren kam der letzte Streich der TĂŒren heraus. Der Albumtitel: „ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ“.

„DER MANN. Wer soll das sein? Ist nicht auch bei „dem MANN“ das Ego auch nur eine Konstruktion, die versucht den Stimmen aus dem Chor der Welt zu folgen – oder sie zu ignorieren?! Also kann es ihn ĂŒberhaupt geben? Den MANN?“, fragt sich das Label auf seiner Homepage. Ein musikalisches Pendant zu diesen Fragen ist der Song „Wo FĂ€ngt Mann An?“. Die wohl unterhaltsamste Definition von MĂ€nnlichkeit seit Herbert Grönemeyers „MĂ€nner“ vertonen die Musiker im Song „Ich Bin Ein Mann“. Maurice Summen klagt darin ĂŒber verschiedenste Dinge: „Was mich an Teenagern stört, sind ihre Pickel. Was mich an ihren Eltern stört, sind ihre RatgeberbĂŒcher im Regal.“ Oder: „Was mich am Sex stört, ist das Hinterher.“

„Wir Sind Der Mann“ ist ein augenzwinkerndes, kurzweiliges und kluges Album: Maurice Summen jongliert mit Wörtern wie kein Zweiter. Und trotzdem gelingt es ihm, verstĂ€ndlich und vor allem authentisch zu klingen; pseudo-intellektuelle Phrasen sucht man hier vergeblich: „Ich steh nicht auf die SĂŒddeutsche Zeitung, steh nicht auf den FC Bayern – nicht, dass ich was gegen Bayern hĂ€tte, doch das elitĂ€re Gehabe ist nicht so mein Ding, ich steh mehr auf die einfachen Dinge im Leben. Ich glaub ich neig zum Mittelmaß, ich neig zur Untertreibung, ich mag nicht so das Rampenlicht.“, gibt er im theatralischen „Von Der Kneipe In Die Cloud“ zu verstehen. Ein weiterer Höhepunkt des Album ist „Alles Keine Arbeit“. Hier kritisieren die Musiker durch eine satirische Betrachtungsweise den wachsenden, gesellschaftlichen Leistungsdruck.

Das anfangs zitierte „The Rise Of The Reforming House“ hat nicht umsonst als einziges StĂŒck einen englischen Titel: Die Anspielung auf den Folkklassiker „The House Of The Rising Sun“ ist nicht zu ĂŒbersehen. Besonders wenn Maurice Summen das Reformhaus genĂŒsslich als „Freudenhaus des Stuhlgangs“ besingt.

Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare der kunstvollen Vinyl-Edition. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Der Mann“ und seiner/ihrer vollstĂ€ndigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Album der Woche: Ariel Pink – „pom pom“

10.11.2014 von  

Ariel Pink - pom pomVÖ: 14. November 2014
Web: ariel-pink.com
Label: 4AD
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Ariel Pinks durchgedrehte LiebenswĂŒrdigkeit, die er auch durch seine Musik transportiert, ist sagenhaft. Der „König der Pop-Perversion“, wie ihn der Pressetext so schön nennt, ist mal wieder zurĂŒck mit einem neuen Album. Es scheint, als wolle Ariel Pink mit jedem der 17 Songs vor allem eines sagen: „Ich trage diese Krone zurecht!“

„pom pom“ ist das erste Album von Ariel Pink ohne seine Begleitband Haunted Graffiti: „Obwohl es mein erstes Solo-Album ist, fĂŒhlt es sich nicht so an. Ich hatte unzĂ€hlige Freunde im Studio, die bei den Songs mitgespielt haben“. Darunter ist auch der Kult-Produzent Kim Fowley, der eigentlich das komplette Album produzieren sollte. Eine Krebserkrankung machte dies letztendlich unmöglich. Die Tristesse im Krankenhaus vertreiben Ariel Pink und Kim Fowley mit Songwriting-Sessions am Krankenbett. So entsteht zum Beispiel die augenzwinkernde (Anti-)Ode an den amerikanischen Wackelpudding „Jell-O“.

Glitzernde, opulente, wahrlich „pom-pom-pöse“ StĂŒcke machen das Album zu einem Juwel. Ariel Pinks Inspirationen scheinen endlos. Man nehme die Extravaganz eines Freddie Mercury und die epische Gesangsdarbietung eines Holly Johnson, mische sie mit der Energie der Beatles und verleihe dem Ganzen eine gehörige Prise West-Coast-LĂ€ssigkeit Ă  la Beach Boys. Fertig ist das musikalische Wunderwerk.

„Nude Beach A Go-Go“ ist so ein Retro-Surfpop-StĂŒck, das direkt aus dem Jahr 1965 zu kommen scheint. Dieses wurde von Ariel Pink ĂŒbrigens auch fĂŒr das jĂŒngst erschienene DebĂŒtalbum der New Yorker Rapperin Azealia Banks geschrieben: Es ist dort allerdings in einer deutlich glattgebĂŒgelten Variante zu hören.

Der musikalische Einfluss der 80er-Jahre offenbart sich in atmosphĂ€rischen Songs wie „Lipstick“: Da dĂŒrfen sogar die stereotypischen Panflöten pfeifen. Verglichen mit den ersten Alben von Ariel Pink kommt das einer Revolution gleich: Durch heimische Eigenproduktion war seine Musik von einem starken Lo-Fi-Sound gezeichnet. „pom pom“ dagegen spielt alle Vorteile einer digitalen Musikproduktion aus: „Four Shadows“ ist ein schwerer Synthpop-Walzer, auf dem Ariel Pink beeindruckende Vocals ins Zentrum rĂŒckt. Am eindrĂŒcklichsten ist aber „Picture Me Gone“: Die hymnenhafte Ballade ist von einer unfassbaren Erhabenheit durchtrĂ€nkt.

Aby Warburg, ein Kunsthistoriker aus Hamburg, entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts den Begriff der Pathosformeln: Damit bezeichnete er stringente Darstellungsformen von Gestik und Mimik, die universale GĂŒltigkeit besitzen und bestimmte GefĂŒhlsregungen zeigen. Es bietet sich geradezu an, diesen Begriff auch auf die Musikgeschichte zu ĂŒbertragen. Dann nĂ€mlich lebt Ariel Pinks „pom pom“ von musikalischen Pathosformeln: Arrangements und Melodien, die genauso gut vor 30 Jahren funktioniert hĂ€tten, werden in einen zeitgenössischen Kontext gehoben, ohne etwas von ihrer Ausstrahlung und Wirkung einzubĂŒĂŸen. So was kann eben nur ein „König der Pop-Perversion“.

Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Ariel Pink“ und seiner/ihrer vollstĂ€ndigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Ariel Pink – Put Your Number In My Phone on MUZU.TV.

Ariel Pink – Picture Me Gone on MUZU.TV.

Album der Woche: Sam Amidon – „Lily-O“

03.11.2014 von  

Sam Amidon - Lily-OVÖ: 7. November 2014
Web: samamidon.com
Label: Nonesuch
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Ein eisiger Oktobermorgen in ReykjavĂ­k. Der frische Wind zieht durch die Straßen der islĂ€ndischen Hauptstadt. Vorbei auch an einem Studio in einer Straße namens Vogasel. Im Inneren des Greenhouse Studios haben sich fĂŒnf MĂ€nner versammelt. Im hellen und warmen „Live Room“ spĂŒrt man nichts von den bitterkalten Morgenstunden. Gitarren und Banjos werden gestimmt, die MĂ€nner spielen zusammen verschiedene musikalische Varianten durch und starten die Aufnahmen zu „Walkin’ Boss“, einem traditionellen Folksong, der vor allem durch Doc Watson berĂŒhmt wurde. Ein paar Takes spĂ€ter ist der Song im Kasten. Vier Tage lang sind die Musiker versammelt, dann sind die zehn StĂŒcke von „Lily-O“ eingespielt. Sam Amidons fĂŒnftes Studioalbum ist geboren.

Der Musiker aus Vermont zĂ€hlt zu den interessantesten Folk-KĂŒnstlern der letzten Jahre. 2001 veröffentlicht er das selbstaufgenommene „Solo Fiddle“, auf dem er alte, irische InstrumentalstĂŒcke auf seiner Geige darbietet. Sechs Jahre spĂ€ter folgt sein Studio-DebĂŒtalbum „But This Chicken Proved False Hearted“. Über die Jahre knĂŒpft Amidon viele Kontakte zu Musikerkollegen: Auf den jĂŒngsten Alben von tUnE-yArDs, Aoife O’Donovan und den Blind Boys Of Alabama taucht er als Gastmusiker auf.

„Lily-O“ besteht zum grĂ¶ĂŸten Teil aus traditionellen Folksongs, die von Amidon bemerkenswert neu interpretiert werden. Es ist das zweite Album, das auf dem Label Nonesuch erscheint. Und es gibt weitere alte Bekannte: Valgeir SigurĂ°sson, Besitzer des Greenhouse Studios, wird als Produzent engagiert. Damit ist „Lily-O“ bereits das dritte Album, das in Kooperation von Amidon und SigurĂ°sson entsteht. ZusĂ€tzlich wird der Jazz-Gitarrist und Komponist Bill Frisell nach ReykjavĂ­k eingeladen. Mit dem Bassisten Shahzad Ismaily und dem Schlagzeuger Chris Vatalaro ist die Mannschaft schließlich komplett.

Die Chemie zwischen den Musikern ist hörbar. Amidons zĂ€rtlich-trauriger Gesang bettet sich in stimmungsvolle Gitarren- und Bassarrangements, wie beispielsweise im sehnsuchtsvollen „Won’t Turn Back“. EindrĂŒckliche Violinsoli, ein rhythmisch fesselnder Beat und lichte GitarrenklĂ€nge machen „Blue Mountains“ zu einem der intimsten und intensivsten Songs auf „Lily-O“. Auf Overdubbing wird fast vollstĂ€ndig verzichtet: Das Album klingt „echt“, direkt, ungekĂŒnstelt. Fast so, als sĂ€ĂŸe man persönlich mit den fĂŒnf Musikern im „Live Room“ des Greenhouse Studios an jenem eisigen Oktobermorgen.

Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Sam Amidon“ und seiner/ihrer vollstĂ€ndigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Album der Woche: Dean Blunt – „Black Metal“

27.10.2014 von  

Dean Blunt - Black MetalVÖ: 31. Oktober 2014
Label: Rough Trade
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Dean Blunt bleibt ein Mysterium. Sein letztjĂ€hriges DebĂŒt „The Redeemer“ verzaubert, irritiert, polarisiert. FĂŒr die einen ist es ein revolutionĂ€res Meisterwerk, die anderen können mit den losen Songstrukturen und experimentellen Soundfetzen nichts anfangen. Etwas mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung kĂŒndigt der Londoner seinen Wechsel zu Rough Trade Records und das Nachfolgealbum „Black Metal“ an.

Der Name macht es bereits deutlich: „Black Metal“ ist kein leichtes Album. Das puristische, völlig schwarze Cover steht sinnbildlich fĂŒr diese neue musikalische Richtung. „Black Metal“ ist dunkler, runder, schwerer als sein VorgĂ€nger. FĂŒr die oft gebrauchten cineastischen Streicher vom VorgĂ€ngeralbum bleibt da wenig Platz. Der Opener „Lush“ fungiert noch am ehesten als BrĂŒcke zwischen der ersten und zweiten Platte: Ein opulentes Streichersample wird mit einem „live“ klingenden Schlagzeugrhythmus und einer Akustikgitarre kombiniert.

Wie soll man diese Musik beschreiben? Es scheint unmöglich, die 13 ausgeklĂŒgelten StĂŒcke in Worte zu fassen. Eines wird jedoch schnell deutlich: Dean Blunt lĂ€sst Gitarren fĂŒr sich sprechen. Sei es nun das vertrĂ€umte „Molly & Aquafina“ oder das psychedelische „50 Cent“ – der Sound von akustischen und effektverzerrten Gitarren beschert „Black Metal“ eine ernste, erdige Komponente. Eine erfreuliche und vor allem nötige Weiterentwicklung.

Trotzdem bleibt das Album nicht minder experimentell als „The Redeemer“. Songs wie „Country“ lassen den Hörer verstört zurĂŒck: Über zwei Minuten ergießt sich ein chaotischer Schauer von GerĂ€uschen eines bekannten Computer-Betriebssystems und Synthies, die verdĂ€chtig an Zahnarztbohrer erinnern. ZugĂ€nglicher ist das faszinierende, 13-minĂŒtige (!) „Forever“, das Takt fĂŒr Takt subtil mit Saxofon und schrĂ€gen BĂ€ssen variiert wird. Etwas ĂŒber eine Minute betrĂ€gt dagegen die Spieldauer von „Hush“, einem 80s-Synthies-Sample-Traum inklusive kurzer Rap-Einlage.

Ähnlich seiner Musik bleibt auch der Musiker im Verborgenen: Gerade im Zeitalter unerschöpflicher InformationsflĂŒsse ist es ein Statement, durch konfuse Interviews und das Schweigen ĂŒber die eigene Vergangenheit eine geheimnisvolle IdentitĂ€t zu kreieren. Gleichzeitig ist es ein Versuch, mehr denn je die Musik in den Vordergrund zu stellen: „Black Metal“ wird verzaubern, irritieren, polarisieren. Dean Blunt bleibt ein Mysterium.

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Album der Woche: „Master Mix: Red Hot + Arthur Russell“

20.10.2014 von  

Cover der Compilation Master Mix: Red Hot + Arthur RussellVÖ: 17. Oktober 2014
Web: redhot.org
Label: Yep Roc
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Wenn es etwas gibt, auf das bestĂ€ndig Verlass ist, dann sind das die Compilations der Red Hot Organization mit Sitz in New York City. Seit nunmehr 24 Jahren veröffentlicht diese Hilfsorganisation Musikalben, deren Erlös verschiedenen Stiftungen zukommt, die HIV und AIDS bekĂ€mpfen. In dieser Zeit wurden bereits ĂŒber 15 dieser Compilation-Alben veröffentlicht, auf denen KĂŒnstler jeglichen Alters und jeglichen Bekanntheitsgrads Songs beisteuern. Oft stehen diese Zusammenstellungen unter einem besonderen Thema, so wie zum Beispiel die letztjĂ€hrig erschienene Red Hot + Fela, die der afrikanischen Musiklegende Fela Kuti Tribut zollt.

Das aktuelle Projekt will das 1992 verstorbene Multitalent Arthur Russell ehren. Dieser war besonders ab den spĂ€ten 70er-Jahren ein wegweisender Musiker, Cellist, Pionier der elektronischen Tanzmusik. Seine musikalische Genreabdeckung reicht dabei von Klassik ĂŒber Pop bis hin zu avantgardistischen Kompositionen. 26 dieser zeitlosen StĂŒcke werden auf Master Mix: Red Hot + Arthur Russell von rund 20 zeitgenössischen KĂŒnstlern neu interpretiert. Ein gewagtes Unterfangen.

Ein solch monumentales Vorhaben kann leicht in die falsche Richtung kippen: „Ich hatte fast das GefĂŒhl, dass man von derart heiligen Vorlagen lieber die Finger lassen sollte 
 aber wir haben [Losing My Taste For The Night Life] dann schließlich aufgenommen, weil wir damit sagen wollten: ‚Hört euch das Werk von Arthur an!‘, so der amerikanische Singer-Songwriter Devendra Banhart. Andere KĂŒnstler haben weniger Zweifel: Robyn und JosĂ© GonzĂĄlez sind sofort von der Idee begeistert. Letzterer spendiert das EröffnungsstĂŒck, eine ĂŒberarbeitete, rhythmische Fassung von This Is How We Walk On The Moon. Auch Robyn macht aus dem sowieso schon tanzbaren Tell You einen wuchtigen Gute-Laune-Wirbelsturm.

Neben diesen drei Musikern gibt es auch Tracks von Blood Orange, Sufjan Stevens oder Cults. Allen gemein ist die Bewunderung fĂŒr den verstorbenen amerikanischen KĂŒnstler, der als Perfektionist galt und im Laufe der Zeit gerade einmal vier Studioalben veröffentlichte. Auf Grundlage dieser Bewunderung entsteht mit Master Mix: Red Hot + Arthur Russell ein Album, das sich vor dem ƒuvre des KĂŒnstlers verneigt und ein Zeichen setzt: Auserlesene Musik zu genießen und gleichzeitig auch noch fĂŒr einen wichtigen Zweck zu spenden, schließt sich nicht aus.

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Album der Woche: Kindness – „Otherness“

13.10.2014 von  

Kindness - OthernessVÖ: 10. Oktober 2014
Web: kindness.es
Label: Female Energy
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Das verflixte zweite Album. Es ist immer von Neuem spannend: Wird sich der KĂŒnstler aus den FĂ€ngen seines DebĂŒts freispielen? Oder ist die Angst vor VerĂ€nderung zu groß? Otherness von Kindness signalisiert die Andersartigkeit direkt im Titel. Er hĂ€tte das Album genauso gut „Timeless“ oder „Togetherness“ nennen können: Die HĂ€lfte der Songs sind Kollaborationen. Und das alles klingt ziemlich zeitlos.

Vor zwei Jahren veröffentlicht Adam Bainbridge, der Brite mit den indisch-afrikanischen Wurzeln alias Kindness sein DebĂŒtalbum mit dem provokanten Titel World, You Need A Change Of Mind. Das zugehörige Cover ist schwarz, weiß, schlicht: Es zeigt Bainbridges Körper, zumindest den Ausschnitt zwischen Bauchnabel und Nase. Zwei Jahre spĂ€ter, zweites Album: Das Cover ist farbig, nĂ€her, ‚anders‘: Die Großaufnahme seines Kopfes mit undurchsichtiger Mimik stellt das zwangslĂ€ufige Gegenteil zum anonymen Erstlingswerk dar. Ist es angesichts dessen nicht bezeichnend, dass gerade der Albumopener World Restart heißt? Und dass Kindness bei diesem Song im Hintergrund bleibt und stattdessen R&B-Wunderkind Kelela und Ade die Leadvocals ĂŒberlĂ€sst?

Und trotzdem – oder gerade deshalb – gibt Bainbridge mehr von sich preis. Er wĂŒhlt sich durch ernste Themen, offenbart StĂŒck fĂŒr StĂŒck seine musikalische GenialitĂ€t, die er auf dem VorgĂ€nger schon andeutet. FĂŒr Songs wie I’ll Be Back muss man Kindness einfach bewundern: Glasklare Klavierakkorde und warme Synthies tanzen mit einem schweren Beat und Fingersnips um die Wette – dennoch klingt das Resultat unheimlich schwerelos. „Baby, tell me your fantasies“, haucht die betörende Stimme von Kelela auf With You, das mit dumpfen BĂ€ssen und einer Saxofonbegleitung die richtige Mischung aus Kitsch und tiefer Ernsthaftigkeit findet. Und mit der schwedischen Pop-Chanteuse Robyn werden auf Who Do You Love? sĂ€mtliche Reminiszenzen an die spĂ€ten 80er ausgepackt: Rock-Orgel, sehnsĂŒchtige Synthies, hĂŒpfende BĂ€sse und ein unbeschwerter Rhythmus. Die anderen Songs, darunter auch Features mit Dev Hynes alias Blood Orange, Tawiah oder M.anifest sind nicht weniger experimentell und rĂŒcken Future Soul, R&B und Pop in ein neues, glanzvolles Licht.

Kindness spielt, singt, (ent)zaubert sich aus seinem DebĂŒt an einen Ort, an dem drei Dinge oberstes Gebot sind: Mut zum kollektiven Arbeiten, Mut zu neuen Experimenten und Mut, die im Albumtitel angedeutete Andersartigkeit auszuleben: „There’s a lot of great, direct contemporary-sounding pop music to choose from, but even the most mainstream of mainstream audiences might also want something that sounds different from time to time. My motivation is: ‚What do I feel I can do better than anyone else?‘ I hope I’ve made that record.“

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Album der Woche: She Keeps Bees – „Eight Houses“

Cover des Albums Eight Houses von She Keeps BeesVÖ: 26. September 2014
Web: shekeepsbees.com
Label: BB*Island
Kaufen: artistxite-Shop

„Es ist, wie es ist“. Ein Satz, der mit hoher Wahrscheinlichkeit genau in diesem Moment, an einem beliebigen Ort in Deutschland gesagt wird. Es ist die Lieblingsweisheit der verzweifelten Fatalisten, eine Alltagsdroge, die  ĂŒber den unbeirrbaren Lauf des Schicksals hinwegtröstet. Im Song „Is What It Is“ des US-amerikanischen Pop-Duos She Keeps Bees bedeutet der Satz jedoch keine Resignation, sondern ist ein Aufruf zur SelbstermĂ€chtigung. Denn er wird in der zweiten HĂ€lfte mit der schönen Zeile beantwortet: „You are worthy“, also: Du bist wĂŒrdig. Mit der zwischen reserviert und entschlossen wechselnden Stimme von Jessica Larrabee, die ĂŒber einem vernebelten Beat schwebt, wirkt das noch nicht mal kitschig, sondern auf unheimliche Weise authentisch. Ein Leitmotiv, das sich durch das gesamte neue Album zieht. Mit „Eight Houses“ knĂŒpft das Brooklyner Duo, bestehend aus der SĂ€ngerin Jessica Larrabee und dem Schlagzeuger Andy LaPlant, daran an, wo es mit seinem DebĂŒt 2009 begonnen hat: vereinnahmende, von Weltschmerz und Straßenweisheiten durchtrĂ€nkte Popsongs zu schreiben – und damit eine Art Zeitgeist zu spiegeln.

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She Keeps Bees auf Tour, prÀsentiert von ByteFM:

24.11.14 Heidelberg – Karlstorbahnhof
25.11.14 Mainz – Schon Schön
26.11.14 Schorndorf – Manufaktur
28.11.14 ZĂŒrich (CH) – Bogen F
29.11.14 MĂŒnchen – Hauskonzerte.com
30.11.14 Darmstadt – Bedroomdisco-Wohnzimmerkonzert
01.12.14 Berlin – Kantine am Berghain
03.12.14 Hamburg – Aalhaus (Jever Kneipenkonzert)

Album der Woche: Caribou – „Our Love“

29.09.2014 von  

Caribou - Our LoveVÖ: 3. Oktober 2014
Web: caribou.fm
Label: City Slang
Kaufen: artistxite-Shop

„Es geht mir diesmal nicht um einen Sound oder ein Genre. Ich möchte mit meiner Musik nach vorne schauen können. All die Musiker, die ich verehre, reprĂ€sentieren diesen Ansatz: Miles Davis, John Coltrane, Can, die Zombies.“

Nichts ist so prĂ€gend wie die Erfahrung, ein Kind zu bekommen. Als Vater einer kleinen Tochter hat sich im Leben von Dan Snaith einiges geĂ€ndert. Sein neues Album Our Love klingt reifer, ĂŒberlegter und tiefer als die VorgĂ€nger. Snaith ist erwachsen geworden.

Vor rund zehn Jahren kommt das Album The Milk Of Human Kindness in die PlattenlĂ€den. Damit wird der Kanadier mit dem Pseudonym Caribou erstmals einer breiteren Hörerschicht bekannt. Als Manitoba veröffentlicht er schon zuvor einige Platten; die meisten werden in seiner erfolgreichen spĂ€teren Phase wiederveröffentlicht. 2012 kommt das bisher letzte Album von Snaith heraus, damals unter dem KĂŒnstlernamen Daphni. Mit diesem Album vollzieht sich auch eine stilistische Wandlung: „Wir werden inzwischen mehr fĂŒr Dance-Music-Festivals gebucht und spielen in Dance-Clubs. Das ist fĂŒr mich immer noch eine aufregende Entwicklung.“

Allein das kunstvolle Cover von Our Love, dem vierten Album von Caribou, spricht BĂ€nde. Ähnlich dem abstrakten, bunt gefĂ€rbten Pflanzenmeer findet Caribou in seiner Musik gekonnt die perfekte Mischung aus Minimalismus und Opulenz, nostalgischen KlĂ€ngen und futuristischen Rhythmen, Wehmut und GlĂŒckseligkeit. Sinnliche Tanzmusik-Nummern wie der Titeltrack oder All I Ever Need sind wie gemacht fĂŒr die kĂ€lter werdenden, herbstlichen NĂ€chte. Liebe ist wie zu erwarten eines der bestimmenden Themen. Der Opener Can’t Do Without You ist ein pulsierendes Mantra, das mit organischen Drums und kontinuierlichem Crescendo einen markanten Startpunkt setzt.

UnterstĂŒtzung bekommt Caribou von seinen kanadischen Kollegen Jessy Lanza und Owen Pallett. Second Chance lebt vom gehauchten Gesang der jungen SĂ€ngerin, deren letztjĂ€hriges DebĂŒt ein jubelndes Echo fand. Owen Pallett steht Caribou mit Rat und Tat zur Seite, gibt Feedback und VerbesserungsvorschlĂ€ge. Außerdem arrangiert er die Streicherparts von vier Songs, darunter dem metallisch-kaltem Silver: Ein verzerrter, prall klingender Beat steht im Gegensatz zu Caribous hoher, hallreicher Stimme.

Our Love ist ein Album, das sowohl zum Tanzen als auch zum TrÀumen einlÀdt. So etwas findet man leider viel zu selten. Grund genug, um Our Love einen Ehrenplatz im Plattenregal zu reservieren.

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PrĂ€sentiert von ByteFM kommt Caribou fĂŒr sechs Konzerte nach Deutschland:

10.10.14 – Köln – E-Werk
11.10.14 – Hamburg – Grosse Freiheit 36
14.10.14 – Berlin – Berghain
15.10.14 – Leipzig – Conne Island
19.10.14 – MĂŒnchen – Muffathalle
12.03.15 – Berlin – Columbiahalle

Album der Woche: Aphex Twin – „Syro“

22.09.2014 von  

Aphex Twin - SyroVÖ: 19. September 2014
Web: Aphex Twin bei Facebook
Label: Warp
Kaufen: artistxite-Shop

Richard D. James alias Aphex Twin ist zweifellos das Enfant terrible der elektronischen Musikszene. Er provoziert und fasziniert seine AnhĂ€nger und zelebriert seine Auftritte wie kein Zweiter. Man weiß: Im Universum von Richard James herrschen eigene Regeln. Nicht zuletzt deshalb gilt der Ire als innovativster und einflussreichster Elektro-KĂŒnstler der letzten beiden Jahrzehnte.

„I‘m just some irritating, lying, ginger kid from Cornwall who should have been locked up in some youth detention centre. I just managed to escape and blag it into music”, gibt sich der KĂŒnstler gewohnt selbstironisch in einem Interview mit dem Guardian. Aphex Twin meidet den Kontakt mit der Presse und der Öffentlichkeit. Zahlreiche Mythen und GerĂŒchte ranken sich als Folge um den introvertierten Musiker. Mit darunter sind bizarre Geschichten von einem DJ-Gig, bei dem Sandpapier als TontrĂ€ger fungierte; einem funktionstĂŒchtigen Panzer als Garten-Vehikel und einem nie realisierten Remix fĂŒr Madonna, bei dem die SĂ€ngerin diverse TiergerĂ€usche imitieren sollte. So groß die Anzahl der Mythen – so groß die Anzahl an Pseudonymen, unter welchen Richard James ĂŒber die Jahre seine Meisterwerke veröffentlicht: Polygon Window, Caustic Window, Blue Calx, AFX, GAK, The Tuss. Sein Spiel mit IdentitĂ€ten und Geheimnissen hat er offenbar nicht verloren: Im August 2014 schwebt ein grĂŒner Zeppelin ĂŒber London mit dem unverwechselbaren Aphex Twin-Logo, kurz darauf werden Graffitis in New York City mit demselben Zeichen entdeckt. Fans und Musikredakteure auf der ganzen Welt schnappen nach Luft: Darf man rund 13 Jahren nach dem letzten Studioalbum Drukqs auf ein völlig neues Werk hoffen?

Mit Syro, der sechsten Platte von Aphex Twin, haben sich diese Hoffnungen nun bewahrheitet, von denen Anfang des Jahres wohl noch keiner zu trĂ€umen gewagt hĂ€tte. Der exzentrische SoundkĂŒnstler hat mit Syro ein Album realisiert, das mehr denn je zu seinen Wurzeln zurĂŒckkehrt und ‚typisch‘ nach Aphex Twin klingt, wenn man dieses Wort in diesem Kontext ĂŒberhaupt gebrauchen darf.
Im Universum von Richard James herrschen eigene Regeln: JĂ€he Rhythmuswechsel, schepperndes Bassrauschen, hektisch-flirrende Synthies, ĂŒberraschende MelodiefĂŒhrungen, schmutzige Drum’n’Bass-Beats. Dazu jagt James seine Ideen durch 138 Gadgets wie Drummachines, Synthesizer, Samplers und Vocoders. Im Artwork der Platte werden diese beachtenswert visualisiert. Um den Effekt der Abstraktion zu verstĂ€rken gibt Aphex Twin den zwölf StĂŒcken kryptisch-unaussprechliche Namen wie 4 bit 9d api+e+6 [126.26] oder CIRCLONT14 [152.97][shrymoming mix]. Dass die Platte ausgerechnet mit einer romantischen Klavier-EtĂŒde inklusive Vogelgezwitscher endet, kommt nicht von ungefĂ€hr: Dieser Gegensatz macht die verwirrende Traumwelt von Syro in einer unergrĂŒndlichen Art und Weise ‚rund‘ und offenbart das unermesslich vielfĂ€ltige Talent von Aphex Twin. Man weiß: Im Universum von Richard James herrschen eigene Regeln. Mit Syro wird klar, dass man es anders ausdrĂŒcken muss: Im Universum von Richard James herrschen keine Regeln mehr.

Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Aphex Twin“ und seiner/ihrer vollstĂ€ndigen Postanschrift an radio@byte.fm.

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