Gonjasufi – “A Sufi & A Killer”
08.03.2010 von Redaktion
VĂ: 12.03.2010
Web: http://www.myspace.com/gonjasufi
Label: Warp
Kaufen: 

Sumach Valentine lebt in Las Vegas und ist Yoga-Lehrer. Als Gonjasufi macht er aber auch Musik â nach der 7″ âHolidays / Candylaneâ Ende letzten Jahres erscheint in dieser Woche nun sein DebĂŒtalbum âA Sufi & A Killerâ bei Warp. Produziert von Flying Lotus, The Gaslamp Killer und Mainframe, ist ein spannendes, experimentelles Werk mit 17 Songs entstanden. An Yoga erinnert höchstens die Sitar, die hier und da mal zu hören ist. Vielmehr aber prĂ€gen Hip Hop Beats, tiefe elektronische BĂ€sse und reduzierte GitarrenklĂ€nge den definitiv nicht homogenen Sound des Albums.
Wie all das zusammen funktioniert, könnt Ihr jeden Tag live im ByteFM Magazin hören. Das ByteFM Magazin lĂ€uft Montag bis Samstag von 15 bis 17 Uhr. AuĂerdem wird das Album der Woche am Freitag ab 14 Uhr in der Sendung Neuland vorgestellt. Und Götz Adler testet die Platte in seiner Sendung Die Welt ist eine Scheibe am Dienstag um 18 Uhr.
Broken Bells – “Broken Bells”
01.03.2010 von Redaktion
VĂ: 05.03.2010
Web: http://www.myspace.com/brokenbells
Label: Sony
Kaufen: 

Es ist gar nicht so lange her, da kĂŒrte die ByteFM Redaktion das DebĂŒtalbum âThe Last Loveâ der griechisch-englischen SĂ€ngerin Helena Costas, Pseudonym Jokerâs Daughterâ, zum Album der Woche. Produziert wurde die Platte von Brian Burton, den man besser als Danger Mouse kennt. Eben jener Danger Mouse verkĂŒndete zum Ende des letzten Jahren zusammen mit The-Shins-SĂ€nger James Mercer, ein gemeinsames Bandprojekt zu starten.
Herausgekommen ist ein ziemlich poppiges Album mit zehn Songs. Soweit es ihnen möglich war, haben Mercer und Burton alle Instrumente selbst eingespielt. Wie das klingt, könnt Ihr tĂ€glich live on air im ByteFM Magazin hören. Das ByteFM Magazin lĂ€uft werktags von 15 bis 17 Uhr und am Samstag von 16 bis 17 Uhr. DarĂŒber hinaus wird das Album der Woche am Freitag ab 14 Uhr in der Sendung Neuland vorgestellt.
Die Sterne – “24/7″
22.02.2010 von Redaktion
VĂ: 26.02.2010
Web: http://www.diesterne.de/
Label: Materie Records
Kaufen: 
FĂŒr ByteFM Hörer gibt es das Album ĂŒber unseren Partner zero” zum Download fĂŒr gĂŒnstige 6,99 âŹ!
Frank Spilker kleidet Die Sterne in ein neues Gewand. Klar strukturierte Disco Beats charakterisieren das neue Album â24/7â, die Gitarre wird nur noch spĂ€rlich eingesetzt, dafĂŒr schmĂŒckt ein Echo-Effekt fast jeden Song. 2006 noch haben Gitarren den klassischen Sound der Sterne bei âRĂ€uber und GedĂ€rmâ geprĂ€gt.
Drei Jahre und eine Soloplatte Spilkers spĂ€ter kĂŒndigt die EP âDer Rissâ einen Wandel an. Auf dem Label Gomma erschienen, bekannt durch KĂŒnstler wie WhoMadeWho oder Golden Bug, kann man auch nur tanzbare Musik erwarten. Gemeinsam mit Produzent und Labelbetreiber Mathias âMUNCâ Modica aus MĂŒnchen haben Die Sterne ihren neuen Klang gefunden und auf dem Bandeigenen Label Materie Records herausgebracht. Keyboarder Richard von der Schulenberg konnte sich mit diesem neuen Sound nicht anfreunden und verlieĂ die Band im letzten Jahr.
Keine Frage, es ist eigenartig, Spilkers Stimme ohne den gewohnt rauen und rotzigen Klang zu hören, sondern gepaart mit Synthie-Disco-Beats. Aber ein StĂŒck wie âNach Fest kommt Loseâ entwickelt sich durch die Bassline am Anfang und dem eingĂ€ngigen Refrain schnell zu einem klassischen Sterne-Song.
Jeden Tag hört Ihr im TourKalender einen Song aus dem neuen Sterne-Album. Den Anfang macht am Montag ab 15 Uhr Jumoke Olusanmi. Die ausfĂŒhrliche Hörprobe folgt am Freitag ab 13 Uhr in Neuland, der Sendung mit den neuen Platten. Neuland wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr.
Ewan Pearson: “We Are Proud Of Our Choices”
15.02.2010 von Redaktion
VĂ: 19.02.2010
Web: http://www.myspace.com/ewanpearson
Label: Kompakt
Kaufen: 

FĂŒr ByteFM Hörer gibt es das Album ĂŒber unseren Partner zero” zum Download fĂŒr gĂŒnstige 6,99 âŹ!
Der EnglĂ€nder und Wahlberliner Ewan Pearson ist zurzeit hoch im Kurs. FĂŒr Delphics gehyptes AlbumdebĂŒt âAcolyteâ zeichnet er etwa als Produzent verantwortlich. Aber Pearson hat nicht nur bei den Elektro-Poppern aus Manchester seine Finger im Spiel, ebenfalls in 2010 kommt das neue Album von Tracey Thorn auf den Markt, Produzent ist: Ewan Pearson. Ein gefragter Mann.
Gefragt haben auch die Leute vom Kölner Elektro-Label Kompakt. NÀmlich nach einem Beitrag zur hauseigenen Compilation-Serie. Michael Mayer durfte schon, DJ Koze auch. 18 Tracks hat Pearson auf der Platte versammelt, darunter befindet sich ziemlich viel tanzbarer Nerdcore und auch ein chilliger Vorab-Track aus dem neuen Little Dragon-Album.
Er habe die Mix-CD so angelegt, dass sie hoffentlich zu vielfachem Hören einlade, lĂ€sst Pearson ĂŒber sein Label verkĂŒnden. Das ist ihm gelungen. SchlieĂlich lĂ€sst der DJ und Produzent die Tracks bisweilen so geschickt ineinander ĂŒbergehen, dass man gar nicht erst in Versuchung gerĂ€t, die Stop-Taste zu drĂŒcken.
Jeden Tag spielen wir im TourKalender einen Song aus unserem Album der Woche. Den Anfang macht am Montag Oliver Stangl ab 15 Uhr. Am Freitag folgt die ausfĂŒhrliche Hörprobe in Neuland, der Sendung mit den neuen Platten. Neuland lĂ€uft am Freitag um 13 Uhr und wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr.
JosĂ© James – “Blackmagic”
08.02.2010 von Redaktion
VĂ: 12.02.2010
Web: http://www.josejamesmusic.com/
Label: Brownswood Recordings – Groove Attack
Kaufen: 


Wenn der Amerikaner JosĂ© James nach seinen Idolen gefragt wird, fallen die ganz groĂen Namen: Nat King Cole, Thelonius Monk, Billie Holiday und â vor allem â John Coltrane. Von Coltranes Klassiker âEquinoxâ war JosĂ© James so fasziniert, dass er es mindestens 200 Mal gehört hat, sagt er zumindest.
Coltrane ist Dreh- und Angelpunkt fĂŒr die Entwicklung des spĂ€ten Bebop zum Free Jazz und inspirierte Musiker kunstmusikalischer als auch populĂ€rer Spielarten. SĂ€nger JosĂ© James vermengt in seiner alle denkbaren Stile von (altem) Soul, HipHop und (neuem) R&B. Manchmal jazzt er ein wenig, vor allem ist seine Musik aber smooth und chillig. Eine Eigenschaft, die insbesondere in Jamesâ sanfter Stimme begrĂŒndet liegt.
So vermag es JosĂ© James auf âBlackmagicâ, selbst komplizierte Stolper-Rhythmen wie in âThe Greater Goodâ als entspannte Lounge-Nummer zu inszenieren.
Jeden Tag hört Ihr im TourKalender einen Song aus unserem Album der Woche. Die ausfĂŒhrlich Hörprobe folgt am Freitag ab 13 Uhr in Neuland, der Sendung mit den neuen Platten. Neuland wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr.
Massive Attack “Heligoland”
31.01.2010 von Hermann Nanno Becker
VĂ: 05.02.2010
Web: http://massiveattack.com/
Label: Virgin
Kaufen: 

Eines gleich vorneweg: Massive Attack gelingt mit âHeligolandâ nicht, was ihren ebenfalls aus Bristol stammenden Kollegen von Portishead 2008 gelungen ist. Die hatten ihren musikalischen Kosmos auf âThirdâ ‘mal eben auf harsche, spröde Weise neu erfunden und damit ein âComebackâ, das eigentlich nur schief gehen konnte, in eine Sensation verwandelt.
Im Prinzip hatte es bei Massive Attack bereits im Jahr 2003 mit â100th Windowâ eine – fast zwangslĂ€ufige – Neuinterpretation des eigenen Sounds gegeben. Nach dem Abgang von Andrew âMushroomâ Vowles und Grantley âDaddy Gâ Marshall war lediglich Robert â3Dâ Del Naja verblieben. Zusammen mit Produzent Neil Davidge entwickelte er â100th Windowâ, das sich mit seiner atmosphĂ€risch dichten und homogenen Klangwelt deutlich von seinen drei grandiosen VorgĂ€ngern unterschied – und bei den Kritikern fast einhellig durchfiel: zu kĂŒhl, zu dĂŒster, zu synthetisch.
Inzwischen ist Grantley Marshall wieder mit an Bord, und beinahe auf den Tag genau sieben Jahre nach â100th Windowâ erscheint nun also âHeligolandâ. Vom Sound des VorgĂ€ngers ist kaum etwas zu spĂŒren, die Struktur des neuen Albums Ă€hnelt auch eher den frĂŒhen Werken von Massive Attack, ohne diese zu kopieren. âHeligolandâ enthĂ€lt zehn Songs, von denen vier bereits auf der letztjĂ€hrigen EP âSplitting The Atomâ zu finden waren, wenn auch teils als Remixes. Das TitelstĂŒck dieser EP, eine fĂŒrchterliche Karikatur eines Songs, lieĂ fĂŒr das neue Album wenig Gutes erwarten, aber insoweit kann Entwarnung gegeben werden: âSplitting The Atomâ bleibt der einzige – wenn auch krasse – Ausfall.
DafĂŒr beginnt âHeligolandâ auf angenehm zurĂŒckhaltende Weise mit dem ebenfalls bereits von der EP bekannten âPray For Rainâ. Eine leicht dĂŒstere Stimmung, beinahe sanfte Trommelwirbel, ein von Beginn bis zum Ende des Songs gehaltener Spannungsbogen und der Gastgesang von Tunde Adebimpe (TV On The Radio) sind unzweifelhafte Belege, wie gut Massive Attack (immer noch) sein können. Die beiden von Martina Topley-Bird gesungenen Songs sind da schon eher von einer gewissen Routine geprĂ€gt, wobei âBabelâ mit stumpfen Stakkato-Beats und sanfter Elektronik den internen Wettstreit gegen die repetitiven Elemente von âPsycheâ klar gewinnt.
Horace Andy darf natĂŒrlich nicht fehlen (er gehört ja praktisch zum Inventar von Massive Attack), und so verwundert es nicht, dass auch âGirl I Love Youâ eine gewisse Routine innewohnt, die gegen Ende des Songs aber zum GlĂŒck durch eine leicht bedrohliche BlĂ€serkulisse und einige Hip-Hop-Beats aufgebrochen wird. âFlat Of The Bladeâ sorgt mit obskur wabernder, ratternder und blubbernder Elektronik und einem fast verborgenen Groove fĂŒr einen willkommenen Stilbruch, und es macht einfach Freude, jemanden wie Guy Garvey (Elbow) ausnahmsweise in einem solchen Kontext zu hören. Dies gilt natĂŒrlich auch fĂŒr die wunderbare Hope Sandoval, deren Gesang ein weiteres Highlight von âHeligolandâ adelt. Sei es das Klatschen, der Basslauf oder das Klavier, bei âParadise Circusâ passt einfach alles, und die Streicher am Ende des Songs könnten als vorsichtige Referenz an âUnfinished Sympathyâ oder âSlyâ verstanden werden.
âRush Minuteâ mit dem Gesang von Robert Del Naja, der immer ein wenig indifferent klingt, wirkt da im Vergleich unspektakulĂ€r, und Ă€hnliches gilt fĂŒr âSaturday Come Slowâ. Hier irritiert vor allem, dass Damon Albarns Gesang sich wie ein merkwĂŒrdiges Morphing aus den Stimmen von Thom Yorke und Lou Barlow anhört. Einen gelungenen Abschluss des Albums bildet âAtlas Airâ (nochmal Robert Del Naja) mit einem spröden Groove, ungewöhnlichen Tempo-Wechseln und orientalisch klingender Perkussion, wobei die Sequenzer gegen Ende des Songs Erinnerungen an Nitzer Ebb hervorrufen und endgĂŒltig klar machen, dass man hier vergeblich nach Innovationen sucht.
So wird âHeligolandâ zunĂ€chst die vielleicht etwas zweifelhafte Ehre zuteil, zu belegen, wie cool und zeitlos das viel gescholtene â100th Windowâ ist. Das aktuelle Album ist aber zugleich eine Aufforderung, die eigene Erwartungshaltung grundsĂ€tzlich zu hinterfragen. Muss eine neue Veröffentlichung denn immer mindestens eine Offenbarung oder Sensation sein? Reicht es denn nicht, dass ein neues Album einfach ‘mal ânurâ ein gutes Album ist? Im Falle von âHeligolandâ vorerst schon; ĂŒber dessen Halbwertszeit möchte man jedoch nicht spekulieren.
Jeden Tag spielen wir im TourKalender einen Song aus dem Album der Woche. Die ausfĂŒhrliche Vorstellung folgt am Freitag ab 14 Uhr in Neuland, der Sendung mit den neuen Platten. Neuland wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr.
Midlake: “The Courage Of Others”
25.01.2010 von Redaktion
VĂ: 29.01.2010
Web: http://www.midlake.net/
Label: Coop
Kaufen: 

Was Midlake interessant macht, ist sicher nicht die unverzeihliche Flöte, die auf beinahe allen elf Songs der neuen Platte vertreten ist. Dieses grĂ€ssliche Blasinstrument ist zu verteufeln â sie muss verbannt werden, ganz egal, ob Gitarrist Eric Pulido frĂŒher mal selbst hineingepustet hat. Höchstens der Folk-Ansatz, dem die fĂŒnf Amerikaner Pulido, Tim Smith, Eric Nichelson, Paul Alexander und McKenzie Smith auf ihrem dritten Album nachgehen, bietet eine wackelige Rechtfertigung.
Nein, was Midlake interessant macht, ist die Abkehr vom Jazz. SchlieĂlich lernten sich die Mitglieder der Ursprungsbesetzung allesamt als Studenten des frickeligen Nerdsounds kennen. Umso spannender (und entspannender), als die neue CD hieran nun wirklich nicht mehr erinnert. Erstaunlich hĂ€ufig wird zur elektrischen Gitarre gegriffen â das war man so nicht gewöhnt. Einige Songs ĂŒberlaufen problemlos die 4-Minuten-Marke, nur improvisiert â denn hieran könnte man sie doch entlarven â wird nicht. Die schwermĂŒtigen Lieder sind auskomponiert. Alles hat seinen Platz und fĂŒgt sich zu einer gelungenen, homogenen Klangkulisse. Einzig der Flötenspieler weiĂ vielleicht nicht genau, was er tut.
Jeden Tag hört Ihr im ByteFM TourKalender einen Song aus unserem Album der Woche. Eine ausfĂŒhrliche Vorstellung folgt am Freitag in Neuland, der Sendung mit den neuen Platten. Neuland wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr.
Get Well Soon: “Vexations”
18.01.2010 von Redaktion
VĂ: 22.01.2010
Web: http://www.myspace.com/youwillgetwellsoon
Label: target=”blank”
Kaufen:


Wie Erik Saties âVexationsâ sollte die neue Platte von Konstantin Gropper alias Get Well Soon 840-mal am StĂŒck abgespielt werden, damit alle Feinheiten des opulenten Sounds auch wirklich Gehör finden. Es gibt wohl kaum ein Instrument, das es nicht auf das zweite Album des Wahl-Berliners geschafft hĂ€tte. Der 27-jĂ€hrige Multiinstrument, ursprĂŒnglich aus der sĂŒdbayerischen Provinz, spart nicht an orchestralen Klangkörpern â und erschafft dennoch einen poppig homogenen Sound.
Ein Exzentriker vom Schlag eines Rufus Wainwright oder Patrick Wolf ist Gropper allerdings nicht. Die ĂŒberschwĂ€ngliche Geste, die artistische Theatralik vermeidet er, indem er die Musik ins Rampenlicht stellt, nicht seine eigene Person. Selbst der Gesang wirkt zurĂŒckhaltend.
14 Songs mit getragenem Grundcharakter verzeichnet âVexationsâ. Jeden Tag spielen wir im TourKalender einen Song aus unserem Album der Woche. Die ausfĂŒhrliche Hörprobe folgt am Freitag ab 14 Uhr in Neuland, der Sendung mit den neuen Platten. Neuland wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr.
These New Puritans: “Hidden”
11.01.2010 von Redaktion
VĂ: 15.01.2010
Web: http://www.myspace.com/thesenewpuritans
Label: Domino
Kaufen:

Auf ihrem zweiten Album lassen These New Puritans die Schwerter krachen â und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. âWe want Warâ, beschwört SĂ€nger Jack Bernett zu mittelalterlichen Klingensounds. Hinzu kommen noch BlĂ€ser und ein verhallter Chor. Ein Kriegsszenario in 7 Minuten, 23 Sekunden.
Darauf folgt ein harter Bruch. Und ein weitaus zugĂ€nglicherer Song: âHologramâ ist fast schon ein klassisches PopstĂ€ndchen, getragen von jazzigen Pianochords und einem Vibraphon. Eben jene BlĂ€ser, die einen zuvor noch ins dĂŒstere 14. Jahrhundert versetzten, wirken nun so zeitgemĂ€Ă.
Dann das nĂ€chste StĂŒck: âAttack Musicâ. Klingensounds. Chor. Treibende Beats. Solche musikalischen GegensĂ€tze machen es schwer, den New Puritans eine Schublade zuzuordnen. âZwischen Carmina Burana, Post-Punk und Efterklang bewegen sich die Briten These New Puritansâ, meint Götz Adler passend und stellt das Album vor. Am Dienstagabend ab 21 Uhr in Die Welt ist eine Scheibe. Die Sendung wiederholt am Donnerstag von 13 bis 14 Uhr.
Eine kleine Hörprobe bekommt Ihr auch tÀglich im TourKalender. Montags, freitags und samstags ab 16 Uhr, dienstags bis donnerstags ab 15 Uhr.
In Neuland hört Ruben Jonas Schnell noch einmal genauer in die Musik der vier Briten hinein. Neuland lÀuft am Freitag ab 14 Uhr. Und in der Wiederholung am Sonntag ab 16 Uhr.
Vampire Weekend: “Contra”
04.01.2010 von Redaktion
VĂ: 08.01.2010
Web: http://www.myspace.com/vampireweekend
Label: Beggars
Kaufen: 

Phase 1. Das PortrĂ€t einer blonden Schönheit taucht in verschiedenen Musikblogs auf. Mit starrem Blick schaut sie gegen das grelle Licht, auf ihrem gelben Poloshirt prangt das Logo von Ralph Lauren. Wenn man drauf klickt, passiert nichts. Werbung fĂŒr das Modelabel? Sicher, aber nur als Nebenwirkung.
Denn in Phase 2 verlinkt das seltsame Portrait doch, und zwar zu ithinkuracontra, spĂ€ter zur Homepage von Vampire Weekend. Das virale Marketing fĂŒr Vampire Weekends neues, zweites Album beginnt schon im Herbst 2009, einige Monate vor dem Release. ithinkuracontra wird mit Videoinhalten gefĂŒllt, ein paar Soundschnipsel im Hintergrund, in einem Clip stellt sich die Band vor: Ezra Koenig, Rostam Batmanglij, Chris Baio und Chris Tomson. Das wirkt bescheiden, schlieĂlich haben sich die vier New Yorker mit ihrer Afrobeat-trifft-Talking-Heads-Melange zur unumstrittenen Konsensband der letzten zwei Jahre gemausert.
Das neue Album wird diesen Status nur verfestigen. Die Band bleibt sich selbst treu genug, um Freunde des BewÀhrten nicht zu verschrecken und zeigt sich verspielt genug, um weiterhin interessant zu bleiben. Wie sich das anhört, könnt Ihr jeden Tag im TourKalender hören. Montags, dienstags, freitags und samstags ab 16 Uhr, mittwochs und donnerstags schon ab 15 Uhr.
Dennis Kastrup stellt das Album nebst O-Tönen der Band am Mittwoch ausfĂŒhrlich vor. In Lost in the Supermarket, ab 14 Uhr. Und auch in Neuland, der Sendung mit den neuen Platten, kommt unser Album der Woche zu Gehör. Freitag ab 14 Uhr und in der Wiederholung am Sonntag, 16 Uhr.









