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	<title>ByteFM Magazin &#187; Martin Böttcher</title>
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		<title>ByteFM Themenwoche: Einmal Detroit und zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 12:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Böttcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Detroit]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu unserer Themenwoche hat ByteFM Moderator Martin Böttcher für unser Magazin einen sehr schönen Text über Techno aus Detroit geschrieben. "Er ist lang und persönlich geworden, so, wie ich es gerne habe", schreibt Martin dazu. Sein Text hat genau die richtige Länge und ist sehr lesenswert, sagen wir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/themadetroit4.jpg" alt="" width="590" align="center" /></p>
<p>Wann ich das erste Mal von Detroit gehört habe? Vielleicht war es  vor Jahrzehnten in der Schule, vielleicht fiel mir der Name in einer der Karten im Atlas auf. Vielleicht war es auch in den Nachrichten, obwohl mir das eher unwahrscheinlich vorkommt. Denn wenn was in den USA passierte, dann war das doch in New York, in L.A., in Washington – oder vielleicht in Memphis, als Elvis starb.<br />
Ich weiß aber noch ziemlich genau, wann ich mich das erste Mal BEWUSST mit Detroit beschäftigte: 1991. In Berlin gab es seit kurzem einen neuen Club, den „Tresor“. Dort lief diese Musik, die so neu und frisch und krass war, dass sie mich wegfegte. Techno. Aufgelegt von DJs, die ich noch nicht kannte, deren Namen mir nichts sagten: Tanith, Rok, Jonzon. Und dann, als ich zum dritten Mal dort war, hieß es: Heute legt einer aus Detroit auf. Vielleicht verkläre ich das im Nachhinein ein wenig, aber  wie dieses Wort “Detroit“ ausgesprochen wurde! Irgendwie ehrfürchtig. Dass Detroit die Geburtsstadt des Techno war? Wusste ich nicht, ich dachte, „wir“ hätten ihn gerade irgendwie selbst erfunden.<br />
Ich wünschte, ich könnte mich erinnern, wen ich da zuerst im „Tresor“ gesehen und gehört hatte. Ich glaube, es war Blake Baxter, sicher bin ich mir nicht. Wie die anderen, die folgten – Eddie „Flashin’ Fowlkes, Jeff Mills, Derrick May – gut an den Plattenspielern, ein wenig älter als die meisten der Tresor-Besucher. Die Party war dann nicht ganz so euphorisch, wie ich es mir bei einem Detroiter &#8211; Detroit! – ausgemalt hatte. Eine Legende sorgt eben nicht automatisch für die ausgelassenste Stimmung auf dem Tanzflur. Und seine Musik war gar nicht so sehr der Techno, den ich kannte (wobei man dazu sagen muss, dass ich da noch gar nicht viel kannte, nur die „Hits“, die bei einer gewissen Moni D alias Monika Dietl im damaligen SFB-Sender Radio 4 U liefen.</p>
<p>Wenig später meine erste Reise in die USA und Kanada, zwei Monate mit dem Bus quer durchs Land, von Ost- zur Westküste und wieder zurück. Mittendrin, von Toronto nach Chicago, ein Stopp in Detroit mit einigen Stunden Aufenthalt. Der Busbahnhof, so kam es mir vor, lag mitten im Bürgerkriegsgebiet: Kein Mensch mehr auf den Straßen, obwohl es gerade erst dunkel wurde. Die Häuser und Geschäfte verrammelt, kaputt, verlassen. Und schon im Bus, später auch im Bahnhof, warnten mich Amerikaner: „Nicht rausgehen! Detroit ist gefährlich! „So sehr ich auch wollte: irgendwie machte mir das Angst. Und von da ab war Detroit für mich die Stadt, aus der großartige Musik kam, in der man aber nicht auf die Straße gehen kann, ohne erschossen zu werden. Oder zumindest ausgeraubt.</p>
<p>Detroit und Berlin, so hieß es immer im „Tresor“-Umfeld, gehörten irgendwie zusammen. „Techno-Alliance“ wurde auf die T-Shirts gedruckt. Da wie dort gab es diese verfallenen, leer stehenden Häuser, die alten Fabriken und Werkshallen. Und da wie dort begeisterte man sich für Techno, Musik, die futuristisch und industriell und hart klang. Aber war das wirklich so? Techno ist in den USA noch nie ein großes Ding gewesen, auch nicht in Detroit. Kein Massenphänomen, keine Love Parade in Sicht, die Clubszene überschaubar. Und während in Detroit die Stadt weiter verfiel, wurde in Berlin der Nachwende-Aufbau eingeleitet. Arbeitslos in Mitte? Nicht ganz dasselbe wie arbeitslos in Downtown Detroit.<br />
Sie ist schon diverse Male erzählt worden, die Geschichte, wie es mit Techno in Detroit losging. Aber selbst ich, der sie schon zig Mal gehört, nachgelesen und selbst erzählt hat, kann sie mir nicht wirklich merken. Also hier noch mal die Eckdaten: Als sie Mitte der  80er anfingen, in Detroit Techno zu produzieren, haben die Macher versucht, musikalisch auf ihre Umgebung zu reagieren – auf Detroit als Industriestadt, als Autofabrikzentrum, in der Roboter große Teile der Produktion übernommen haben. Und auf Detroit als Stadt, in der das Zentrum nach und nach zerfällt. Dabei packten sie in ihre elektronischen Instrumente eine Art neuartigen Soul, vor allem dank der streichermäßig eingesetzten Synthie-Flächen.<br />
Juan Atkins, Kevin Saunderson und Derrick May – die „Belleville Three“, die sich an der Belleville High School kennengelernt hatten. Durch die Verschmelzung verschiedener Stile von Soul über Synthie-Pop bis zum Electro-Funk schufen sie den Detroiter Techno-Sound, inspiriert durch die Detroiter Radiolegende Charles Johnson alias The Electrifying Mojo, der in seinen Sendungen englischen Synthiepop, P-Funk und Kraftwerk gespielt und damit  unbeabsichtigt bewirkt haben soll, dass sich in Detroit viele für elektronische Musik interessierten.</p>
<p>Juan Atkins hatte schon 1984 als Teil des Duos Cybotron die Platte „Techno City“ veröffentlicht. Auf die Frage, was das für Musik sein, antwortete er im Interview: „Call it techno“. Kevin Saunderson machte als Inner City Chart-Hits wie „Good Life“ und „Big Fun“.  Später kamen die anderen dazu, Joey Beltram, Robert Hood, Eddie Flashin Fowlkes, die ganze Underground-Resistance-Posse um Mad Mike Banks und Jeff Mills, die im Monat, als die Mauer fiel, UR als Musikprojekt und später auch Plattenlabel gründeten.</p>
<p>Mills und Banks trennten sich wenig später, aber Banks macht bis heute mit UR weiter, vertritt radikale politischen und geschäftlichen Ansichten, ihm ist es wichtig, dass die Käufer der Musikveröffentlichungen die dahintersteckende Philosophie sowie Techno als Kunstform anstatt reiner Musik begreifen. Legendär sein Streit zunächst mit Sony Music dann mit der BMG, als die im von Underground Resistance veröffentlichten Song „Jaguar“ einen Hit sahen, Trance-Remixe davon rausbringen wollten, aber von UR keine Lizenz bekamen. Was tat Sony? Ließ den Song Ton für Ton nachspielen (das ist auch ohne Erlaubnis des Originalkünstlers erlaubt) und von dieser Coverversion Trance-Remixe anfertigen. Als der Entrüstungssturm in der für kurze Zeit sichtbaren Techno-Community losging, machte Sony einen Rückzieher, die BMG hatte diese Skrupel aber nicht und brachte das ganze raus. Allerdings, so weit ich weiß, ohne großen finanziellen Erfolg.<br />
Zurück nach Detroit, zu den Anfangsjahren: Blake Baxter kam dazu, der die erste EP bei Underground Resistance veröffentlichte,  wurde 1991 bei Tresor Records unter Vertrag genommen wurde. Seinen „Ehrentitel“ Prince of Techno kann er heute nicht mehr hören. Richie Hawtins, nicht aus Detroit, aber aus dem direkt daneben gelegenen kanadischen Windsor, und sein Projekt F.U.S.E. gehörten irgendwann zur Detroiter Techno-Szene. Und natürlich der bis heute so relevante Carl Craig.</p>
<p>Damit wären wir auch schon in der Gegenwart: Detroit ist gerade Thema. Vielleicht, weil man hier sehen kann, was passiert, wenn eine Stadt aufgegeben wird oder sich selbst aufgibt. Hendrik Lakeberg hat in der aktuellen De:Bug in seiner Rubrik „Durch die Nacht“ seinen Trip nach Detroit beschrieben. Techno, so stellt er fest, spielt dort fast gar keine Rolle mehr. Taxifahrer, die sich eigentlich auskennen müssten, kennen Jeff Mills nicht und wussten auch mit der Musik nichts anzufangen.</p>
<p>Das deckt sich so halb mit meinem zweiten Besuch in Detroit. 2006 oder 2007 war ich noch einmal da. Tagsüber. Mit dem Auto. Begleitet von „best mate“ Gesine Kühne. Wir kamen aus Kanada und der Bruch zwischen Windsor auf der einen und Detroit auf der anderen Seite, getrennt nur durch eine Brücke, war krass. Detroit erschien uns wirklich wie ein sterbender Riese. Tote Straßenzüge und tote Häuser.  Ich verriegelte den Wagen von innen, sobald wir die Stadtgrenze erreicht hatten, halb im Scherz, halb im Ernst. An einer Tankstelle, die wieder extrem verrammelt war, fragten wir nach dem Weg zum Technomuseum, das gleichzeitig Sitz des Plattenlabels/-vertriebs „Submerge“ ist. Ein schwarzer Detroiter sagte, wir sollten ihm hinterher fahren. Extrem freundlich, fast schon zu freundlich. Er wusste zwar nicht, was das sein sollte – Technomuseum? – aber die Adresse kannte er. Diesmal besiegte die Neugierde das Misstrauen: Submerge und das Technomuseum sitzen in einem nicht besonders schmucken Haus, man muss klingeln, um reinzukommen. In ein paar Schaukästen die Originalkisten: Roland 303, 808, 909.  Fotos. Ein paar Zeichnungen. Das war’s. Im Keller dann der Plattenladen. Plattenspieler. Und jede Menge Sprüche und Namen und Namen aus aller Welt an den Wänden und Decken: Die globale Techno-Community, falls es sie denn gibt, hat sich hier mit Edding und Kugelschreiber verewigt. An diesem schmucklosen Ort wird es einem noch mal bewusst: Wenn es Detroit nicht gegeben hätte, dann sähe die Musikszene wohl völlig anders aus. Dann gäbe es keinen Techno. Ich habe meinen Namen dann auch dazu geschrieben.</p>
<p>Am Samstag, 12.03., von 20:00 bis 22.00 Uhr läuft Martin Böttchers Sendung &#8222;Electro Royale&#8220; mit einem Special zur ByteFM Themenwoche &#8222;The Sound Of Detroit &#8211; Der Klang einer Stadt&#8220;..</p>
 <p><a href="https://www.byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=21682&amp;md5=13202561a084e28edee7119cf0ce4ac6" title="Flattr" target="_blank"><img src="https://www.byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tricky &#8211; ein ganzer Kerl dank Trip-Hop</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/09/22/tricky-ein-ganzer-kerl-dank-trip-hop/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 12:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Böttcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Böttcher]]></category>
		<category><![CDATA[Mixed Race]]></category>
		<category><![CDATA[Tricky]]></category>
		<category><![CDATA[Trip Hop]]></category>

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		<description><![CDATA[Tricky wird immer noch gerne von Schubladensteckern als der „Pate des Trip-Hop“ bezeichnet. Warum er nicht nur diesen Titel, sondern auch den Begriff „Trip-Hop“ schwachsinnig findet, erzählt er im Interview mit Martin Böttcher. Außerdem geht es um schusssichere Westen, eingeknastete Freunde, Nacht-Club-Eskapaden, um eine erneute Zusammenarbeit mit Massive Attack. Ein Auszug des Gesprächs findet Ihr hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/trickyinter.jpg" width="590" align="center"><br />
Und noch ein neues Album von <a href="http://www.myspace.com/trickola" target="blank">Tricky</a>: Mixed Race, unser <a href="http://byte.fm/magazin/blog/2010/09/20/tricky-mixed-race/"target="blank">Album der Woche</a>, heißt seine neue CD und wenn ich mal kurz persönlich werden darf: Es ist das Beste, das er seit langem gemacht hat. Tricky, wir erinnern uns, wird immer noch gerne von Schubladensteckern als der „Pate des Trip-Hop“ bezeichnet. Warum er nicht nur diesen Titel, sondern auch den Begriff „Trip Hop“ schwachsinnig findet, erzählt er im Interview. Außerdem geht es um schusssichere Westen, eingeknastete Freunde, Nachtclub-Eskapaden, um eine erneute Zusammenarbeit mit Massive Attack und das britische Klassensystem. Also eigentlich alles drin!</p>
<p><strong>Schmuddelwetter, von der Sonne keine Spur – der perfekte Tag, um über ein neue Tricky-Album zu reden, oder? </strong><br />
Warum das?</p>
<p><strong>Ihre Musik hat fast immer eine dunkle und melancholische Seite, das passt doch hervorragend zu grauem Himmel und grauen Gesichtern.</strong><br />
Mein neues Album ist dunkel, aber das hat nichts mit grauen Tagen zu tun. Es ist es eine Art von Dunkelheit, die man in der kriminellen Unterwelt findet. Wie der Soundtrack für einen Gangster-Film.</p>
<p><strong>Haben Sie eine düstere Persönlichkeit?</strong><br />
Ich habe eine dunkle Seite. Wenn ich nicht mit der Musik angefangen hätte, dann wäre ich vermutlich ein Krimineller. Ich bin kein gewalttätiger Typ, das liegt nicht in meiner Natur, aber ich weiß ganz genau: Ich wäre ein Verbrecher geworden, so wie viele andere aus meiner Familie.</p>
<p><strong>Sie sagen, Sie hätten auch kriminell werden können. Fasziniert Sie das Gangster-Leben?</strong><br />
Es gibt jede Menge Platten, auf denen vom Gangster-Lifestyle geschwärmt wird. Aber das ist wirklich nicht mein Ding. Ich will keine Werbung für Waffen machen, ich will keine Werbung für Gewalt machen. Aber ich habe einen bestimmten Lifestyle gelebt. Als ich in den USA wohnte, trug ich Waffen mit mir rum, eine kugelsichere Weste, in New York im Club haben wir manchmal 5000 Dollar für Champagner ausgegeben – wie Gangster. Ich habe das also alles mitgemacht, aber das ist nichts Tolles, nichts, was man glorifizieren solle.</p>
<p><strong>Schon gar nicht, wenn man an die Gewalt denkt, die so ein Leben mit sich bringt.</strong><br />
Drei von meinen Verwandten wurden ermordet. Zwei erschossen, einer erstochen. Ich habe einen Freund, der zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Das betrifft mich nicht direkt, aber ich kann dem ganzen auch nicht entfliehen.</p>
<p><strong>Sind Ihre Songs eine Art Selbsttherapie?</strong><br />
Manchmal sind sie wie ein Tagebuch, manchmal eher wie ein Dokumentarfilm. Es geht um meine Vergangenheit, es geht um mein Leben. Nehmen wir zum Beispiel das neue Album: Im Booklet ist ein Foto, darauf bin ich als Zweijähriger zu sehen, gemeinsam mit meiner Mutter. Ich habe dieses Foto erst vor wenigen Monaten bekommen, es war das erste Mal, dass ich mich gemeinsam mit meiner Mutter auf einem Foto gesehen habe. Mir haben die Knie &#8230; ich weiß nicht, es war ein sehr, sehr seltsames Gefühl. Und jetzt ist das Teil der CD. Ich kann also sagen: Ok, auch das darf ich jetzt hoffentlich hinter mir lassen. So gesehen ist es Selbsttherapie.</p>
<p><strong>Nächstes Jahr steht das 20. Jubiläum des Massive-Attack-Debüts „Blue Lines“ an – für manche das erste Trip-Hop-Album und Sie waren daran beteiligt. War das damals eine musikalische Revolution?</strong><br />
Ich weiß nicht &#8230;wir hatten diese Art von Musik schon lange vorher gemacht. HipHop war eine musikalische Revolution und wir kamen aus dem HipHop. Aber HipHop war damals noch nicht das Riesending, das es jetzt ist, vor allem nicht in England. Wir waren die Ersten, die etwas mit diesem HipHop gemacht haben und damit erfolgreich waren. Also kann man wahrscheinlich wirklich sagen, dass das eine Art von musikalischer Revolution war.</p>
<p><strong>Noch immer gibt es Journalisten, die Sie als „Godfather of Trip Hop“, als den „Trip-Hop-Paten“ bezeichnen. Sie mochten diesen Titel nie. Was gefällt Ihnen daran nicht?</strong><br />
Was soll das sein, der Trip-Hop-Pate? So etwas gibt es doch gar nicht. Außerdem ist das für jeden Musiker ein gefährliches Spiel, sich in eine Schublade stecken zu lassen: Ist es mit der Musik, für die Du stehst, vorbei, dann ist es auch mit Dir vorbei!</p>
<p><strong>Aber ist Trip-Hop nicht einfach nur ein Name für eine bestimmte Art von Musik, so wie Jazz oder HipHop oder Techno, die es einfacher macht, sie zu beschreiben?</strong><br />
Ja, aber Trip-Hop, das ist ein Begriff für eine Musik, die nicht existiert. Es ist ein dummer Begriff, es hört sich blöd an.</p>
<p><strong>Auch wenn Sie den Begriff „Trip-Hop“ ablehnen – verspüren Sie trotzdem so etwas wie Dankbarkeit, wenn Sie zurückdenken? Schließlich fußt Ihre Karriere auch auf dem Erfolg von damals.</strong><br />
Definitiv! Massive Attack waren ein Super-Ding für mich. Wenn ich damals nicht in dieser Szene drin gewesen wäre&#8230;also, ich würde auf jeden Fall bis heute Musik machen, aber der Erfolg damals war die Abkürzung, die mich aus all meinen Schwierigkeiten rausgeholt hat. Oder verhindert hat, dass ich noch mehr Schwiergkeiten bekomme.</p>
<p><strong>Jetzt heißt es, dass Massive Attack und Tricky wieder gemeinsam arbeiten wollen, obwohl sie sich so lange aus dem Weg gegangen sind.</strong><br />
Wir haben darüber geredet. Danach ist Daddy G. von Massive Attack an die Öffentlichkeit gegangen, deshalb weiß jetzt jeder davon. Aber Reden allein macht keine Musik. Wir sollten ins Studio gehen und zusammen etwas aufnehmen, nicht mit der Presse darüber reden. Ich bin jedenfalls bereit und warte darauf, dass ihre Leute mit meinen Leuten reden. Ich hoffe, dass es klappt.</p>
<p>Das ganze Interview mit Tricky lest ihr auf dem Blog von Martin Böttcher <a href="http://technoarm.de/files/Tricky_Interview.html"target="blank">www.technoarm.de</a></p>
 <p><a href="https://www.byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=16112&amp;md5=b36f7a00831ac57dec33575f95dd932c" title="Flattr" target="_blank"><img src="https://www.byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Meine 80er</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/07/15/meine-80er/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 14:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Böttcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[80er]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Böttcher]]></category>
		<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Time Tunnel]]></category>

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		<description><![CDATA[Und was wir damals anhatten! Aus den 80er Jahren wird oft eine alberne Epoche gemacht. Für Martin Böttcher war dieses Jahrzehnt weder albern noch lächerlich, es hatte nichts mit Schulterpolstern zu tun. Es war aufregend und heftig. 
Für Euch hat Martin Böttcher einen sehr persönlichen Mix zusammengestellt. Was für ihn die 80er bedeuten und wann sein Mix läuft, erfahrt Ihr hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.byte.fm/magazin/images/eighties600.jpg" width="590" align="center"></p>
<p>Es war einmal &#8230;<br />
Über die &#8222;Super-Nanny&#8220; muss ich lachen. Wahrheitsverdrehungen a la &#8222;Bild&#8220;? Selber schuld, wer daran glaubt. &#8222;Prominent&#8220;, &#8222;Brisant&#8220;, &#8222;Goodbye Deutschland&#8220;, &#8222;Nur die Liebe zählt&#8220;, &#8222;Bauer sucht Frau&#8220;, &#8222;Vermisst&#8220; &#8211; alles schon mal gesehen, also nicht mal ignorieren. </p>
<p>Bin ich also völlig abgestumpft? Nein, denn eine Art von Sendung ruft immer, wenn ich auf sie stoße, heftige Abneigung bei mir hervor: 80er-Jahre-Shows. Egal, ob da nun die Musik im Mittelpunkt steht oder nur ein Teil des Ganzen ausmacht. Die 80er, die da gezeigt werden, sind völlig andere 80er, als die, die ich kenne. Meine 80er waren nicht lächerlich und albern, sie haben nichts mit Schulterpolstern zu tun, sie waren aufregend und heftig. </p>
<p>Am Anfang war ich noch nicht einmal in der Pubertät, am Ende hatte ich meine erste eigene Wohnung, ein erstes Mal ein gebrochenes Herz, eine erste Ahnung davon, dass ich vielleicht mal Journalist werden würde. Dazwischen lagen: Abitur, vier oder fünf verschiedene Haarfarben, Dschungel, Cri Du Chat und Linientreu, Prügeleien, Ärger mit der Polizei, bemalte Wände, Gerichtsverfahren, ein Skateboard, Reisen ins ersehnte London, Abtauchen in jugendliche Subkulturen. Das manchmal sehr normale, manchmal etwas extremere Leben eines West-Berliner Jugendlichen aus behüteten Verhältnissen, für den Musik eine große Rolle spielte.</p>
<p>Zu wem gehörte man? Was wollte man sein? Was für Gefühle erschütterten einen? Musik half, die Antworten auf solch existentielle Fragen zu finden. Mir jedenfalls. Das hatte nichts mit den 80ern zu tun, das hatte mit mir zu tun. Einen Bruchteil der Musik, die mich damals beschäftigte &#8211; und wirklich nur einen Bruchteil &#8211; habe ich in einen zweistündigen Mix gepackt. Die Songs haben fast alle eine gewisse melancholische Grundstimmung. Zum Teil habe ich sie erst Jahr nach ihrer Veröffentlichung entdeckt. Zum Teil haben sie mich bis heute begleitet. </p>
<p>Meine Neue Deutsche Welle waren nicht Nena und Markus und Spider Murphy Gang, meine NDW waren DAF und Nichts und Xmal Deutschland. Depeche Mode war für mich eine Zeit lang die beste Band der Welt. Und ihr bester Song war für mich die B-Seite ihrer ersten Single. Devo schlummerten lange im Plattenschrank meines großen Bruders, bevor ich sie für mich entdeckte. Dass Robert Palmer einen der schönsten Songs der 80er gemacht hatte, entdeckte ich etwa 2005. Damals lief der Song bei einem Oldie-Sender, für den ich ab und zu arbeitete. Ein schottisches Frauenduo, das auf poppig-elektronische Weise die Country-Sängerin Dolly Parton coverte, begleitete mich ein gutes Jahr. Und überzeugte vor allem mit den ruhigeren Songs die Mädchen, denen ich Mixtapes aufnahm, von meiner sensiblen Seite. Soft Cell und Blancmange, Yazoo und Visage, Japan und Fun Boy Three, Grace Jones und der Tom Tom Club, Fehlfarben, Boytronic, die Tubeway Army, New Order, Sisterhood und Jona Lewis &#8211; sie alle und das Knistern der Platten, auf denen die Songs zu finden sind, ergeben eine 120 Minuten langen Mix, der mir heute nicht mehr viel, aber damals fast alles bedeutete. Gute Musik ist es bis heute geblieben, finde ich.</p>
<p>Den zweistündigen <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=112&#038;termin=20451"target="blank">Back to the 80s Time Tunnel Mix</a> hört Ihr diesen Samstag ab 23 Uhr.</p>
 <p><a href="https://www.byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=14231&amp;md5=dd044823fc92d549749f6f7e1d02cbb4" title="Flattr" target="_blank"><img src="https://www.byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SXSW – It&#8217;s all over now!</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2010/03/23/sxsw-%e2%80%93-its-all-over-now/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 10:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Böttcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Böttcher]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW]]></category>
		<category><![CDATA[Techoarm]]></category>

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		<description><![CDATA[Das South by Soutwest Festival in Austin lockt Jahr für Jahr Musiker, Fans und Musikjournalisten aus aller Welt. Fast 2000 Bands spielen auf 80 offiziellen und etlichen inoffiziellen Bühnen. Spontane Konzerte auf dem Bürgersteig, Diskussionen und Business-Talk - Festival, Messe und Konferenz. Martin Böttcher zieht ein Fazit und berichtet u.a. vom „Wunderbar – Lunch with the Germans“ und einigen Künstlern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/sxsw.jpg" width="590" align="center" />Bands ohne Ende. Karnevalsstimmung auf der Kneipenmeile. Wenig Schlaf. Viel Tex-Mex-Food. Businesshotels, die zu Clubs werden. Super-Konzerte vor fünf Zuschauern. „Wo bist Du?“ Und wo bin eigentlich ich?</p>
<p>Ein paar Momentaufnahmen von der <a href="http://sxsw.com/" target="blank">SXSW</a>. Vier Buchstaben, hinter denen sich ein riesiges, und eines der wichtigsten Musikfestivals plus Messe plus Konferenz verbirgt: South By Southwest Music in Austin, Texas. Nicht zu verwechseln mit der SXSW Interactive und SXSW Film, die nämlich sind gerade zu Ende gegangen, wenn es mit der South By Music losgeht.</p>
<p>Es war mein erstes Mal (das erste Mal SXSW und das erste Mal Music Conference überhaupt): fünf Tage in einer Stadt im Ausnahmezustand: Fast 2000 Bands auf 80 offiziellen und etlichen inoffiziellen Bühnen. Spontane Konzerte auf dem Bürgersteig, Diskussionen und Business-Talks – na ja, eben Festival und Messe und Konferenz.</p>
<p>Weil mir das nicht ganz klar war, ich es aber spannend finde, hier eine kurze Erklärung, wie das alles so vor sich geht. Das wichtigste: The Badge, der Ausweis, der einen, theoretisch zumindest, in alle Konzerte, zu allen Diskussionen, Reden und Vorträgen und in Plattenbörse, Gitarrenausstellung und so weiter hineinbringt. The Badge kostet 750 Dollar, Journalisten können unter Umständen einen für umsonst abstauben. </p>
<p>2000 Bands und Dutzende Diskussionen in fünf Tagen bedeuten zwangsläufig: Niemand kann alles sehen. Ich auch nicht, dazu kam auch noch, dass ich für verschiedene Zeitungen und Radiostationen Beiträge von der SXSW machen konnte. In einer mathematischen Gleichung heißt das: Musik plus Arbeit plus verlorenes Gepäck plus technische Schwierigkeiten gleich wenig Schlaf plus nicht so viele Bands.</p>
<p>Was die Bands angeht: Weil die Initiative Musik (eine Einrichtung der Bundesregierung, die Popmusik aus Deutschland fördert) sich dieses Jahr ziemlich engagiert hat, konnten vierzehn Bands aus Deutschland bei der SXSW auftreten. Man fährt hier nämlich nicht so einfach hin: Man muss angemeldet werden, selbst bei nur einem einzigen Auftritt werden vor der Einreise 2000 Dollar Auftrittsteuer fällig, man muss wohnen, herfliegen, die Instrumente rüberschaffen. Und Austin ist noch mal eine ganze Ecke weiter weg von Deutschland als New York.</p>
<p>Ich habe vier deutsche Bands live in Austin gesehen: <a href="http://www.myspace.com/nnekaworld" target="blanK">Nneka</a>, die <a href="http://www.myspace.com/thekilians" target="blank">Kilians</a>, <a href="http://www.kompakt.fm/artists/matias_aguayo" target="blank">Matias Aguayo</a> und <a href="http://www.myspace.com/raeuberhoehle" target="blank">Räuberhöhle</a>. Außerdem kurze DJ-Sets von Heidi und Tobias Thomas mitbekommen. Räuberhöhle ist ein Electro-Punk-Projekt aus Berlin, sehr Casio-mäßig, aber extrem schräg. Zwischen den Songs nämlich spielt Räuberhöhle-Mastermind Krawalla (blonde lange Zöpfe, bunte gepunktete Strümpfe, pinkfarbenen T-Shirts und lustige Hopse-Tänzerin) Puppentheater. Der Laden, in dem Frau Krawalla alias Räuberhöhle auftrat, war eher eine Art Bar mit Bühne, der Soundmensch nicht besonders interessiert – und trotzdem fand ich es super, weil super-schräg.</p>
<p>Ziemlich professionell: Nneka, in Hamburg wohnende Hip-Hop-/Pop-/Soulsängerin mit deutschen und nigerianischen Wurzeln. Die Amis (und der Rest der Musikwelt) standen Schlange, um sie live bei einem ihrer fünf Auftritte in Austin zu sehen – sieht so aus, als würde da eine größere Karriere losgehen. Nur komisch, dass sie keine Interviews auf Deutsch geben wollte. Hängt wahrscheinlich auch mit der angepeilten großen internationalen Karriere zusammen.</p>
<p>Die Kilians: Tja, kann ich gar nicht so viel zu sagen. Nur soviel: Der Soundcheck dieser jungen Indie-Band dauerte gefühlte 400 Stunden zu lang. So gewinnt man hier keine Freunde.</p>
<p>Matias Aguayo: Was für ne coole Sau! Legt Cds mit Beats auf uns singt dazu, irgendwie die perfekte Symbiose aus deutschem Technogefühl und lateinamerikanischer Lockerheit.</p>
<p>Tobias Thomas: Musste zuerst ohne Plattenspieler auskommen. In den USA bringt man angeblich seine eigenen Systeme mit. Vielleicht ist so zu erklären, warum er zunächst eher alte Sachen von vor vier, fünf Jahren gespielt hat. Dann wurde es sehr viel besser.</p>
<p>Heidi: Amerikanischer DJ, die in Berlin wohnt. Und nicht umsonst so einen guten Namen hat. Die letzten drei haben übrigens auf einer echt gelungenen Veranstaltung in Austin gespielt: Der „Wunderbar – Lunch with the Germans“. Eigentlich ein Treffen für Musikbusinessleute, die mit ihren deutschen Kollegen in Kontakt treten wollten. Aber eben mit guter elektronischer Tanzmusik, Alkohol, einer Terrasse, Sonne und Essen, das zwei eingeflogene Köche der legendären Berliner Bar 25 gekocht hatten (Gurkensuppe, Buletten, Schweinebraten, Knödel, Kalbsbraten, Kartoffelpuffer und Rote Grütze). Erinnerte irgendwie an relaxte Sonntagnachmittage am Love-Parade-Wochenende im sonnigen Berlin und war vielleicht die coolste Veranstaltung der ganzen SXSW (aber, wie gesagt, ich habe ja nur einen Bruchteil gesehen).</p>
<p>Ansonsten: Tolle Punkband gesehen und gehört, aber ihren Namen nicht erfahren. Werde ich wohl nie wieder sehen. Ein Duo erlebt, das seinem Namen alle Ehre gemacht hat: <a href="http://www.myspace.com/theferociousfew" target="blank">Ferocious Few</a>. Und eine extrem sympathische und gute Band namens <a href="http://www.myspace.com/surferblood" target="blank">Surfer Blood</a> entdeckt und mich ein bisschen in die verliebt.</p>
<p>Ich sehe schon, das wird hier ganz schön lang. Also noch ganz kurz, was amerikanische Music-Business-People deutschen Bands raten, um es in den USA zu schaffen. Eigentlich ganz einfach: LANGE VOR einer Tour versuchen, über das Netz ganz gezielt Musikinteressierte aus den jeweiligen Regionen finden und von sich überzeugen. Mit Albumpromotion lange vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin anfangen. Und dann: Touren, touren, touren – nur so besteht die Chance, es zumindest ein bisschen zu schaffen. Oder so ähnlich.</p>
<p>Und noch eins: Wer jemals zu einer Music Conference wie der SXSW fahren sollte: Auf jeden Fall an einer der öffentlichen Demo-Sessions teilnehmen: Bands werfen vor einer solchen Veranstaltung ihre Demo-CDs in eine Kiste, wenn sie Glück (oder, je nach Perspektive, auch Pech) haben, wird ihre CD gezogen, ein Song angespielt und dann von Musikprofis aus der Branche kommentiert und analysiert. Ging sehr gesittet zur Sache, die zehn Songs, die da in einer Stunde geschafft wurden (von Techno-Pop, Folk, Hip Hop  bis hin zu Metal), waren technisch ganz schön gut, aber von der Art her eher nach dem Motto „schon tausend Mal woanders so oder fast genauso gehört).</p>
<p>Fazit: Nächstes Mal weniger arbeiten, mehr Bands sehen, mehr Diskussionen zu Themen wie „Wie hören wir Musik im Jahr 2020?“ und „Social Media for Musicians“ mitnehmen – und das Gepäck nicht verlieren. Yeah!</p>
<p><em>Dieser unter weitere Artikel findet Ihr auf Martin Böttchers Homepage <a href="http://www.technoarm.de/TECHNOARM/MISC/Eintrage/2010/3/22_SXSW_Its_all_over_now!.html" target="blank">www.technoarm.de</a>.</em></p>
 <p><a href="https://www.byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=10402&amp;md5=99aa992a8b0554d2b35d0c97d14d6571" title="Flattr" target="_blank"><img src="https://www.byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein erstes Mal GZSZ</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2009/12/17/mein-erstes-mal-gzsz/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 14:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Böttcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[GZSZ]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Böttcher]]></category>
		<category><![CDATA[Technoarm]]></category>
		<category><![CDATA[www.technoarm.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Besonders wenn man eine gewisse Affinität zum Platten-Auflegen hat, sind die Videos, die Martin Böttcher in seinem Artikel "Mein erstes Mal GZSZ" mehr als starker Tobak. In Folge 4388 von GZSZ geht es um, man glaubt es kaum, Techno. 
Martin Böttcher nimmt dies zum Anlass und erstellt eine humorvoll kommentierte Videokollage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/guteseiten.jpg" alt="" width="590" align="center" />Ich bin das, was man einen echten Teilzeit-Fan der RTL-Vorabend-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ nennt: Von 4388 bis zum 11. Dezember ‘09 ausgestrahlten Folgen habe ich 0,8 Folgen gesehen. Folge 4388 war also mein erstes Mal. Das hatte einen Grund: Techno!</p>
<p>Pia &#8211; ich fange jetzt nicht an, die einzelnen Darsteller und ihre Rollen bei GZSZ zu erklären, wozu auch? &#8211; Pia jedenfalls ist DJ und konnte in einem Club auflegen. Genau genommen ist Pia DJane, so sagt sie es zumindest selbst, aber man möchte ihr zurufen: „Nein, Pia, die Jane bist Du nicht, die ist die Braut von Tarzan!“ Aber das wäre ja platt. Pia also legt Platten in einem Club auf, den ich leider nicht identifizieren konnte, schön im Keller, und ich dachte mir beim Zuschauen, dass es diese Szenen verdienen, etwas näher betrachtet zu werden. Fundierte Medienanalyse haben sie verdient! Und sollen sie bekommen &#8211; und ihr auch, inklusive der Filmausschnitte, deren Handlungsstränge zusammengeschnitten noch deutlicher werden. Den Anfang macht Pia, wir beobachten dieses junge, etwas naive Mädchen beim Auflegen:<center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qpRtgA0gE5o&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qpRtgA0gE5o&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></center><br />
30 Sekunden, die DJ Pia zeigen. Erst ernst, dann ganz vergnügt. Etwas ist geschehen. Drogen? Könnte natürlich sein, in dem Moment, als eine andere, hier rausgeschnittene Szene die Clubgeschichte unterbricht (da war sogar irgendein Streit unter Dealern oder Ex-Dealern in einem Kiosk am anderen Ende der Stadt), könnte sie eine Pille geklinkt oder eine Nase genommen haben. Aber, wie gesagt, man sieht es nicht. Gehen wir also davon aus, dass es etwas mit der Musik zu tun hat: Die erste Platte (scheint was von Paul Kalkbrenner zu sein, aber nicht „Sky and Sand“) reißt noch niemanden mit, aber als Pia den „Bass Generator“ auflegt, geht‘s ab, verdammt noch mal! Glaubt ihr nicht? Dann bitte mal die Tänzer anschauen:</p>
<p><center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YBF5Yw73dcA&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YBF5Yw73dcA&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></center><br />
Ein paar Beobachtungen dazu: Mir scheinen das ziemlich wenig Gäste zu sein. Schön, dass der „Pfeifer“ auch dabei ist (in Berlin, vor allem im „Cookies“ und „Crackers“, treibt sich ein anderer, aber ähnlich lauter und ausdauernder Pfeifer herum, der gerne auf dem Tresen tanz). Coole Frisur hat der dunkelhaarige Hip-Hop-Fan, der kurz zu sehen ist. Ein Typ gefällt mir besonders, drei Mal dürft ihr raten, welcher&#8230;.<br />
<br />
Den kompletten Artikel findet Ihr auf Martin Böttchers Blog <a href="http://www.technoarm.de/TECHNOARM/SEX/Eintrage/2009/12/15_Mein_erstes_Mal_GZSZ.html" target="blank"><strong>www.technoarm.de</strong></a><br />
<code><br /></code></p>
 <p><a href="https://www.byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=7699&amp;md5=b97679052311c52c0c945037bc11a81e" title="Flattr" target="_blank"><img src="https://www.byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sinfonie einer Großstadt</title>
		<link>http://byte.fm/magazin/blog/2009/10/05/sinfonie-einer-grosstadt/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 11:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Böttcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Electro Royale]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Böttcher]]></category>
		<category><![CDATA[SOund Of Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
		<category><![CDATA[Technoarm]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist er das, dieses „Diiiiiit, Diiiiit, Diiiiit, Diiiiit“ kurz bevor sich die U-Bahn-Türen schließen?  Oder doch eher das andere, das „Niiiiii Nii Niiiiiiiiii“ der Schwester S-Bahn? Welches ist der „Sound of Berlin“? Eine Frage, die der Clubszene ein durchgefeiert-verzerrtes Sonntagnachmittaglächeln entlockt. Schließlich ist sie längst beantwortet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/berlinsound.jpg" align="center" width="590" />Ist er das, dieses „Diiiiiit, Diiiiit, Diiiiit, Diiiiit“ kurz bevor sich die U-Bahn-Türen schließen?  Oder doch eher das andere, das „Niiiiii Nii Niiiiiiiiii“ der Schwester S-Bahn? Welches ist der „Sound of Berlin“? Eine Frage, die der Clubszene ein durchgefeiert-verzerrtes Sonntagnachmittaglächeln entlockt. Schließlich ist sie längst beantwortet. Martin Böttcher versucht, sich mit dem Ergebnis anfreunden.</p>
<p>Sina Jantsch hat es geschafft. Sie hat den „Sound of Berlin“ eingefangen. Jetzt, da sie ihn auf zwei CDs gebrannt ist, kann er nicht mehr entkommen. Der „Sound of Berlin“, so wie sie ihn versteht, ist ziemlich minimal, cluberprobt und Techno. Sina Jantsch, das muss man vielleicht erst einmal erklären, ist 22 Jahre alt und arbeitet bei einem Plattenlabel. Und zwar bei einem, für das die Frage nach Kommerz stets wichtiger war als die Frage nach Stil: Ministry of Sound Germany hat Künstler wie Shaggy, Robyn und Bob Sinclair unter Vertrag, ist aber vor allem für seine Compilations bekannt. Die tragen dann Namen wie „Viva Club Rotation“ (aktuelle Nummer: 42) oder „Ibiza 2009“ und passen normalerweise besser in die Großraumdisco als in die Berliner Clubs. </p>
<p>Jetzt ist es umgekehrt. 20 Tracks hat Sina Jantsch zusammengesucht und unter dem Titel „Sound of Berlin“ zusammengefasst. Die Compilation erscheint erst einmal als MP-3-Sampler, ob später auch noch mehr als nur ein paar Promotion-CDs gepresst werden, hängt davon ab, wie erfolgreich sich das Ganze verkauft. Die Chancen stehen ganz gut: Berlins Ruf als Partystadt, als Hauptstadt der Clubs, ist legendär – jetzt liegt der Berliner Wochenendwahnsinn nur wenige Clicks entfernt von Tokio oder Sydney, von Freiburg oder Leipzig. Denn der griffige Titel ist vor allem eins: Ein Marketinginstrument, er soll helfen, Musik zu verkaufen. „Der Begriff macht neugierig“, heißt das bei Sina Jantsch, Berlin sei schließlich eine coole Stadt. </p>
<p>Wenn wir schon von „cool“ reden: Das coolste an Berlin ist natürlich, dass hier tausend verschiedene Sachen stattfinden. Aber das bedeutet, dass es DEN Berliner Sound gar nicht gibt. Es gibt viele verschiedene. Wer schon mal im einschlägigen Plattenladen gearbeitet hat oder als Radio-DJ, der weiß das. Immer wieder fragen Leute nach dem „Berliner Sound“ und meinen komplett Unterschiedliches. Für den einen sind das melodie- und synthesizerlastige Electro-Tracks. Für den anderen harter Techno mit Detroit-Einschlag. Oder sehr minimalistische Musik, selbst wenn sie sich auf einem Sampler namens „The Sound of Cologne“ tummelt und auch aus Köln stammt.</p>
<p>In den letzten Jahren war es allerdings meist genau dieser minimale Sound, der Minimal Techno, der mit Berlin in Verbindung gebracht wurde. Beats, Bässe, Geklicker, sehr reduzierte, monotone Musik mit hypnotischer Wirkung, Ursprünglich in Detroit erfunden, aber wie geschaffen für eine Stadt, die keine Sperrstunde kennt und die das Partywochenende gerne am Sonntagnachmittag oder Montagmorgen ausklingen lässt. Aber Minimal Techno ist eben nicht die einzige Art von Musik in Berlin. Gernot Bronsert, er ist ein Teil des sehr wild und laut und international sehr erfolgreich agierenden Duos Modeselektor, fühlt sich sogar beleidigt, wenn der Berliner Sound darauf reduziert wird. Ihn nervt der Hype, den sich „irgendjemand ausgedacht hat, eine kleine Gruppe von zugereisten DJs und Produzenten, nur weil das zwei oder drei After-Hour-Partys sind“. </p>
<p>So klein ist dieser Kreis von Zugereisten aber gar nicht. In den letzten Jahren gab es in Berlin eine regelrechte Invasion von DJs und Produzenten. Der kanadische Plattenaufleger Konrad Black soll einmal bei einem seiner Sets im Watergate gesagt haben: Wenn jetzt eine Bombe explodierte, dann wäre fast die  komplette kanadische Techno-Riege ausradiert. Alle leben in Berlin, alle waren in dieser Nacht in dem Club mit Spreeblick. Dann sind da noch die Italiener, die Spanier, die gesamte Clique rund um Richie Hawtin und sein Minus-Label. Dazu der chilenischstämmige Ricardo Villalobos als Ausnahmegestalt der Berliner Techno-Szene. Und und und. </p>
<p>Sie alle prägen den Berliner Klang und dürften umgekehrt vom griffigen Begriff des „Sound of Berlin“ profitieren: Feiersuchende kommen hierher und füllen die Clubs. Veranstalter in der ganzen Welt buchen die DJs aus der Stadt. Nico Schäfer, er ist für viele von ihnen mit seinem „Rotation Records“-Laden der Plattenhändler des Vertrauens, hält die Vermarktungsnummer für fragwürdig: „Wenn du Leute erreichen willst, die nicht so eine Ahnung haben, die nicht so in der Szene drin sind, dann ist das O.K.“ Was ihn an der Ministry of Sound-Compilation stört: „Dass da Sachen zusammengefasst werden, die inhaltlich nicht besonders viel miteinander zu tun haben.“ Ein Teil der Tracks ist ursprünglich auf Berliner Labels wie Mobilee und Connaisseur veröffentlicht worden, ein Teil der Musiker lebt in Berlin, einige aber kommen nur ab und zu zum Auflegen in die Stadt. </p>
<p>Menschen  verändern sich. Moden verändern sich. Klänge verändern sich. Sina Jantsch hat sehr schöne Tracks ausgewählt, aber das ein wenig wahllos. „Sound of Berlin“ ist eine Momentaufnahme. Und bald schon wieder Vergangenheit. Die Reise geht ohnehin seit einiger Zeit woanders hin: Minimal, lange Zeit dominant, ist langweilig geworden, läuft sich langsam tot. House, die organischere, melodischere Seite der elektronischen Musik, feiert seit einiger Zeit ein Comeback. Wir warten also auf eine neue Compilation. Arbeitstitel: The House Sound of Berlin.</p>
<p>Dieser Artikel ist ursprünglich im Berliner „Tagesspiegel“ erschienen. Mehr Geschriebenes von Martin Böttcher auf seiner Seite <a href="http://technoarm.de/" target="blank">www.technoarm.de</a></p>
<p>Martin Böttcher bei ByteFM:<br />
<a href="http://byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=44" target="blank">Electro Royale</a>, immer Samstag von 20-22 Uhr.<br />
<a href="http://byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=146" target="blank">Time Tunnel</a>, immer Dienstag von 17-18 Uhr.</p>
 <p><a href="https://www.byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=5337&amp;md5=b1e17ba2952c01a7f1f411363765f11a" title="Flattr" target="_blank"><img src="https://www.byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Oliver Kalkofe im ByteFM Mixtape</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 13:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Böttcher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Madness]]></category>
		<category><![CDATA[Mixtape]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Kalkofe]]></category>

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		<description><![CDATA[Mixtape mit Oliver Kalkofe. Aufgeregt. Na ja, &#8222;freudig erregt&#8220; trifft es besser. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber der Reihe nach: &#8222;Du&#8220; oder &#8222;Sie&#8220;? &#8211; diese Frage steht ganz am Anfang des Mixtapes, das Oliver Kalkofe und ich zusammen im kleinen, aber kahlen Büro seiner PR-Menschen aufgezeichnet haben. Er entschied sich für das &#8222;Du&#8220; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://byte.fm/magazin/images/kalkofe2.jpg" align="center" width="590" />Mixtape mit Oliver Kalkofe. Aufgeregt. Na ja, &#8222;freudig erregt&#8220; trifft es besser. Und ich wurde nicht enttäuscht. Aber der Reihe nach: &#8222;Du&#8220; oder &#8222;Sie&#8220;? &#8211; diese Frage steht ganz am Anfang des Mixtapes, das Oliver Kalkofe und ich zusammen im kleinen, aber kahlen Büro seiner PR-Menschen aufgezeichnet haben. Er entschied sich für das &#8222;Du&#8220; und alles andere wäre auch eine echte Enttäuschung gewesen. </p>
<p>Was ich nicht wusste, und was für einen Menschen, der vor allem für seine respektlosen und sehr lustigen Fernsehverarsche bekannt ist, nicht selbstverständlich ist: Oliver Kalkofe ist ein Musik-Freak. Also nicht nur, dass er sich für TV-Melodien und Soundtracks begeistert, nein, der Typ (der übrigens gar nicht so groß und auch gar nicht so dick ist, wie ich gedacht habe) kennt sich auch aus. Und er redet und redet und redet, aber so, dass es Spaß macht, ihm zuzuhören. Besonders schön wird es, wenn er über seine Lieblingsband Madness redet. </p>
<p>Tolle Geschichten &#8211; ich wusste zum Beispiel nicht, dass Kalkofe schon mal eine Single von Madness finanziert hat. Und auch nicht, wie chaotisch es dabei zuging. Meine absolute Lieblingsstelle in diesem Mixtape aber ist, wenn Olli über die Schwierigkeiten redet, die er mit dem Titel seines Films &#8222;Der Wixxer&#8220; hatte. Da versteht Medien-Deutschland keinen Spaß. Er schon, zum Glück. </p>
<p>Die Sendung läuft am Freitag ab 17 Uhr, weitere Infos <a href="http://www.byte.fm/index.php?cont=sendungen_detail&#038;sendung=2&#038;termin=14009" target="blank">hier</a></p>
 <p><a href="https://www.byte.fm/magazin/?flattrss_redirect&amp;id=5184&amp;md5=ed59d710a876a7dd5348e9e258b41bfa" title="Flattr" target="_blank"><img src="https://www.byte.fm/magazin/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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