Immanu El
25.11.2011 von Redaktion

Sie klingen wie Sigur Ros, nur weniger bombastisch. Erst recht, wenn sie bei uns im Studio spielen. Denn da gibt es einfach nicht genĂŒgend Platz fĂŒr umfangreiches Equipment. Trotzdem haben sie es geschafft, einen groĂen Teil ihres sphĂ€rischen Klanges allein mit ihren Stimmen und akustischen Instrumenten herzustellen. Ihr Song „Panda“ handelt, um es mal kurz zusammenzufassen, von der Liebe zweier Menschen, die sich gegenseitig durch den Winter tragen. Viel Freude beim Nachhören!
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Immanu El – Panda (Live @ ByteFM)
Ben Weaver
25.11.2011 von Redaktion
Ben Weaver war ein bisschen verschroben. Aber vielleicht muss er das sein, damit Musik entstehen kann, wie die seine. Der Song, den er fĂŒr uns gespielt hat, entzieht sich, einer schnellen Interpretation und transportiert eher eine Stimmung als eine Aussage. Es ist schön seiner gezupften Konzertgitarre zu zuhören. Sie klingt weniger glatt als die anderer Singer/Songwriter. Verschroben, ein wenig; interessant, auf jeden Fall. Der Song heiĂt East Jefferson, wobei im Song weder von „East“ noch von „Jefferson“ die Rede ist.
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Ben Weaver – East Jefferson (Live @ ByteFM)
Jahrespoll 2011
25.11.2011 von Redaktion

2011 geht zu Ende. In den letzten 12 Monaten gab es viele spannende Platten, aufregende Newcomer und wunderbare Konzerte.
Wie in den vergangenen Jahren wollen wir von Euch wissen, welche Songs, Platten und KĂŒnstler Euch besonders berĂŒhrt und begeistert haben.
Von den geschmackssicheren Hellsehern unter Euch wollen wir auĂerdem erfahren, was Ihr fĂŒr das neue Jahr voraussagt. Was sind Eure „Hot Shots 2012″, musikalisch, gesellschaftlich, politisch?
Schickt uns bis zum 23.12. eine Mail an radio@byte.fm mit Euren Votes und EinschĂ€tzungen. „Poll 2011″ in der Betreffzeile.
Unter allen Einsendungen verlosen wir 20 CD-Packages.
- Bester Song (Top 3)
- Bestes Album (Top 3)
- Beste(r) KĂŒnstler(in) / Band (Top 3)
- Beste(r) Newcomer(in)
- Bestes Konzert
- Hot Shots 2012
- Anregungen zu ByteFM
Die Sendung mit Euren Highlights aus 2011 hört Ihr am 02. Januar 2012 um 15 Uhr!
Dress to kill – unsere liebsten BĂŒhnenoutfits von Freddie Mercury
24.11.2011 von Thomas Frisch
Heute, am 24. November, jĂ€hrt sich der Todestag von Freddie Mercury zum 20. Mal. Es hat in der Rockgeschichte wohl kaum eine schillerndere Persönlichkeit gegeben als den Queen-SĂ€nger. Deshalb wollen wir ihm zu Ehren nicht die musikalische Seite hervorheben, sondern die nicht minder opulenten KostĂŒme, die ihn letztlich zur Stilikone machten. Wir haben uns umgesehen und stellen nun fĂŒnf seiner schönsten BĂŒhnenoutfits vor. Immerhin hat er mal gesagt: „I dress to kill, but tastefully.“
Wir beginnen mit einem hĂŒbschen, engen Ganzkörperanzug im Karo-Muster, der natĂŒrlich die Brust- und Bauchbehaarung ausgiebig zur Schau stellt â irgendwie ein Markenzeichen seines Stils. Die Frisuren der Bandmitglieder lassen auch erkennen: das Foto stammt aus den 70ern.
Etwas weniger Ausschnitt, aber doch genug, zeigt er hier. Die verringerte FreizĂŒgigkeit wird mit glitzernden Pailletten und einer gut platzierten Kette ausgeglichen. Charakteristisch ist auch die Mikrofonhaltung â vermutlich eine Aufnahme aus den spĂ€ten 70ern.
Den einen oder anderen Superhelden hat er immer wieder mal als Vorlage genommen. So finden sich Motive mit ikonischen T-Shirts von Flash Gordon â der Soundtrack zum Film stammt von Queen â oder Superman. Diese Aufnahme erinnert irgendwie stark an Spiderman, wenn nicht die Lederjacke wĂ€re.
Ein wunderbar ausgefallenes KostĂŒm trĂ€gt er hier. Die Federn geben dem Ganzen eine karnevalesque Note. Ăber die Augen sind wir uns nicht so ganz im Klaren. Ist das eine Anspielung auf das ĂŒber alles wachende Auge, ein verbreitetes Symbol â zu finden auf der 1-Dollarnote oder auch bei verschiedenen GeheimbĂŒnden.
Zuletzt der Klassiker: Das âWembleyâ-Outfit blieb wohl den meisten im GedĂ€chtnis. Es wird unter anderem auch von Austrofred getragen, einem österreichischen Musikkabarettisten, der Lieder von Queen in österreichischen Dialekt ĂŒbersetzt und interpretiert. Wer fĂŒr einen Tag in die Rolle von Freddie Mercury schlĂŒpfen will, kann dieses Outfit auch ĂŒber den Mercury Phoenix Trust, einer WohltĂ€tigkeitsorganisation, die in Andenken an ihn gegen AIDS kĂ€mpft, kĂ€uflich erwerben.
Freequency Downloadlinks
24.11.2011 von Redaktion

Der kĂŒhle, graue Herbst ist da und wird vorerst auch bleiben. Christian Grasse sendet ein paar musikalische Sonnenstrahlen, die Dank der Band Conveyer und ihrer „Sun Ray EP“ beinahe plastische Formen annehmen. Ausserdem gibt’s wĂ€rmende Folksongs von The Black Atlantic und Soledad VĂ©lez. Und da auch Strom wĂ€rmen kann, wird’s am Ende elektronisch mit Anon, Felix Green und einem Dad Rocks! Remix.
Playlist/Downloads/Info:
Conveyer – Sun Ray
CC | DOWNLOAD
Conveyer – Yes, Some Things are so heavy
CC | DOWNLOAD
Kyle McDonald – The Perfect Human
CC | DOWNLOAD
The Black Atlantic – The Flooded Road
CC | STREAM | BEEP BEEP
Soledad VĂ©lez – Animals
CC | DOWNLOAD
Soledad Vélez à Josephine
CC | DOWNLOAD
Tiny Mountains – Local Honey
CC | DOWNLOAD
The Toothaches – Sisyphus
CC | DOWNLOAD
The Toothaches – Don’t be lonely
CC | DOWNLOAD
Ana Threat – I can only give you everything
CC | DOWNLOAD
Tiger Waves – Down Down Down
CC | DOWNLOAD
Tiger Waves – In, Out And Around
CC | DOWNLOAD
Anon – Bite The Hand
CC | DOWNLOAD | BAD PANDA RECORDS
Felix Green – Knight Of Swords
CC | DOWNLOAD | BAD PANDA RECORDS
Dad Rocks! – Funemployment (Future Wife Remix)
CC | DOWNLOAD
Ist das Kunst oder kann das weg?
23.11.2011 von click
Hier alle Links zu den Liedern der zweiten November Ausgabe von der „Initiative Herz Statt Kommerz“.
Und wie immer gilt:
Falls die Links nicht funktionieren, weil die KĂŒnstler/Labels die MP3s von ihrer Seite genommen haben, bitte nicht böse sein. Wir selektieren und verlinken lediglich, weisen also nur auf die Downloads hin.
The Antlers – Parentheses-PVT-remix
Emil & Friends – Downed Economy (Hotel Mexico Remix)
Horsebladder â Fountains
Steve Hauschildt – Already Replaced
ATM – Bad Blood
Leisure â Green Light
Espen Haugland MosdĂžl – Warm Winter Coats
Washed Out – Amor Fati (Clams Casino Remix)
Galapagoose – Ploy
Micke Lindebergh- I Can Feel It Coming
ILLLS – Teeth
Bronson – Offering
Collarbones – The Ghostship
Little Dragon – Little Man (Tycho RMX)
Georg Kreisler gestorben
23.11.2011 von Redaktion
Mit Georg Kreisler verliert die Welt einen gnadenlos-bissigen Satiriker, der sich als bekennender Anarchist Zeit seines Lebens kritisch zu MissstĂ€nden in Gesellschaft oder auch im Kulturbetrieb Ă€uĂerte. Er hinterlĂ€sst ein umfassendes Werk, das beinahe unĂŒberschaubar erscheint. Ăber 1000 Lieder soll er geschrieben haben, dazu kommen zahlreiche BĂŒcher, TheaterstĂŒcke, Opern und Musicals. Nur seine Biografie schrieb er nicht selbst, sondern ĂŒberlieĂ es den Hamburger Journalisten Hans-Juergen Fink und Michael Seuffert â natĂŒrlich mit seiner Mitarbeit â sein Leben zu dokumentieren. Dieses Leben war Ă€hnlich ereignisreich wie sein Werk und lĂ€sst sich natĂŒrlich nicht von seinem Schaffen trennen. Kreisler war ein im geographischen Sinne Heimatloser. Er bezeichnete die Kunst als sein Zuhause. Das hĂ€ngt natĂŒrlich mit seiner Lebensgeschichte zusammen.
1922 in Wien geboren, musste er aufgrund seiner jĂŒdischen Abstammung nach dem âAnschlussâ Ăsterreichs im Jahre 1938 in die USA emigrieren. Bis 1955 blieb er dort und war wĂ€hrend des zweiten Weltkriegs auch als Soldat der amerikanischen Armee in Europa stationiert. Gemeinsam mit Marcel Prawy unterhielt er damals die anderen Soldaten mit KlavierstĂŒcken. In den USA traf er nach Kriegsende auch Charlie Chaplin, der zwar generell seine Filmmusik selbst komponierte, aber keine Noten schreiben konnte. So hat Chaplin angeblich die Melodien zu seinem Film Monsieur Verdoux Kreisler vorgepfiffen, die jener dann auf Notenpapier niedergeschrieben hat. Als er mit seinen ĂŒberaus kritischen Liedern in den USA auf UnverstĂ€ndnis und Misserfolg stieĂ, ging er zurĂŒck nach Wien, wo er sich zuerst dem âNamenslosen Ensembleâ rund um Helmut Qualtinger und Gerhard Bronner anschloss. Deren Kabarett war ihm allerdings zu angepasst und nicht aggressiv genug, weshalb es ihn bald weiter nach MĂŒnchen zog. In der Folge lebte u.a. in Berlin, Basel und Salzburg.
In den letzten Jahren distanzierte er sich zusehends von seinen frĂŒhen Werken als Chansonier, der mit seinen satirischen Liedern auf dem Klavier die Leute zum Lachen brachte. Er wendete sich vermehrt ernsthafteren Genres zu, wollte vermutlich nicht mehr auf die Rolle des Lustigen reduziert werden, fĂŒhlte sich deswegen lange Zeit auch verkannt. DafĂŒr sprechen auch die Auszeichnungen, die ihm erst sehr spĂ€t zu Teil wurden. Bis zuletzt war er ĂŒbrigens US-amerikanischer StaatsbĂŒrger, weil die österreichische Republik nie auf die Idee kam, ihm die StaatsbĂŒrgerschaft zurĂŒckzugeben. Was ihm bis zu seinem Tod blieb, war eine Grundhaltung, die sich durch sein Gesamtschaffen zieht: eine fortwĂ€hrende, unversöhnlich-kritische Auseinandersetzung mit dem, was er mit Missfallen beobachtete. Er selbst sagte mal: „Man schreibt ja böse Lieder, damit man etwas Ă€ndert â damit es sich zum Guten kehrt.“
Georg Kreisler verstarb am Dienstag, den 22. November, im Alter von 89 Jahren in Salzburg. Im ByteFM Magazin erinnert Ruben Jonas Schnell an sein musikalisches Schaffen.
Tickets fĂŒr das Week-End Fest
23.11.2011 von Redaktion

Musik, Film und Kunst im ehemaligen UFA Filmpalast in Köln (Week-End Fest)
Musik, Film und Kunst vereint das Week-End Fest vom 02. bis 04.12. im ehemaligen UFA Filmpalast in Köln. Die Veranstalter haben ein spektakulĂ€res Programm zusammengestellt – wo kann man sich schon in altehrwĂŒrdiger AtmosphĂ€re Filmklassiker wie „Zwei Glorreiche Halunken“ oder „Der Zauberer von Oz“ ansehen, nur um sich kurz danach auf einem Konzert von Thurston Moore, DIY-Gott R. Stevie Moore, John Maus oder Jacques Palmingers Due Nutti Soundsystem wiederzufinden? Und falls Euch dabei unverstĂ€ndlicherweise mal langweilig werden sollte, könnt Ihr Euch im Palastfoyer bei Kunst- und Modeausstellungen die Zeit vertreiben. Und das sind nur einige der Highlights. Hier das vollstĂ€ndige Programm des Week-End Fests:
02.12.11: Musik: Gary War, High Places, Roedelius/Schneider, Jochen Distelmeyer, Jacques Palminger & Due Nutti Soundsystem, John Maus, Michael Mayer.
03.12.11: Film: Marx Brothers / Zimmerdienst, Mondo Cane, Rocky. Musik: Buke and Gass, Family Fodder, R. Stevie Moore, Françoiz Breut, Stepkids, James Pants, Optimo (Espacio).
04.12.11: Film: Zwei Glorreiche Halunken, Der Zauberer von Oz, Tausendschönchen, Pierrot le Fou. Musik: Thurston Moore, Tall Firs.
ByteFM prĂ€sentiert das Week-End Fest und verlost 1×2 Karten. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 30.11. eine Mail mit dem Betreff „UFA“ und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.
02.-04.12. Köln – Alter UFA Filmpalast
WEEK-END FEST 2011 Trailer from WEEK-END on Vimeo.
Als neuer „Freund von ByteFM“ ein Albrecht DR 410 Webradio gewinnen
22.11.2011 von Redaktion
(Alan Electronics)
Ihr wollt ByteFM auch unabhĂ€ngig vom Computer hören? In der KĂŒche zum Beispiel, im Wohnzimmer oder im Bad? Das ist möglich. Zum Beispiel mit einem Webradio der Firma Albrecht. Wir verlosen ein „Albrecht DR 410″ im Wert von 90 Euro. Ăber einen WLAN-Router könnt Ihr damit nicht nur ByteFM hören und sĂ€mtliche UKW-Sender in Eurer Umgebung, sondern etwa 10.000 Internet-Stationen aus der ganzen Welt.
Alle, die bis Ende November „Freund von ByteFM“ werden oder es diesen Monat bereits geworden sind, haben die Möglichkeit, eines der EmpfangsgerĂ€te zu gewinnen. Eines davon verlosen wir an eine neue Freundin und eines an einen neuen Freund.
Als Freundin oder Freund von ByteFM unterstĂŒtzt Ihr unseren Sender und sorgt dafĂŒr, dass wir weiterhin gutes Programm machen können. Freund von ByteFM zu sein, hat auĂerdem noch weitere Vorteile. Welche das sind, erfahrt Ihr hier. Dort könnt Ihr Euch auch anmelden.
GroĂes Tennis: Wolf Biermann und ByteFM Moderator Olaf Leitner
22.11.2011 von Redaktion
Wolf Biermann und Moderator Olaf Leitner nach einem Tennis-Spiel 1985 (©Olaf Leitner)
Sportlich sportlich, unsere Moderatoren! Auf obigem Bild seht Ihr ByteFM Moderator Olaf Leitner zusammen mit dem Lyriker und Liedermacher Wolf Biermann nach einem Tennis-Match am 15. Dezember 1985 in Berlin-Wilmersdorf. Der fröhliche Gesichtsausdruck Biermanns tĂ€uscht: Nach drei SĂ€tzen musste er sich dem damaligen RIAS-Moderator geschlagen geben â das Ergebnis 6:1, 4:6, 6:4.
Wie Wolf Biermann diese Niederlage entschuldigt und weitere unveröffentlichte Tondokumente des Liedermachers hört Ihr am kommenden Sonntag exklusiv bei ByteFM.
Am 15. November 1936 erblickte Karl Wolf Biermann in Hamburg das Licht der Welt – Olaf Leitner gratuliert seinem einstigen Tennis-Gegner nachtrĂ€glich zum 75. Geburtstag.
Der West-Ăstliche Diwan – am Sonntag, den 27. November um 12 Uhr.
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