Presseschau 29.08.: Wer hätte das gedacht?
29.08.2011 von Redaktion

Merrill Garbus von tUnE-yArDs (4ad)
…, dass es Merill Garbus Ăśberwindung kostet, auf die BĂĽhne zu gehen und vor Publikum zu performen? Als introvertiert und schĂĽchtern beschreibt sich die Musikerin, die hinter dem Projekt „tUnE-yArDs“ steht und mit expressivem Gesang als auch Ukele das Publikum in ihren Bann zieht. „Playin live is like going into a battle“, verriet die Amerikanerin dem Guardian.
Mit SchĂĽchternheit hat der junge US-amerikanische Nachwuchsrapper Tyler, the Creator, der in ĂĽblicher Rappermanier gern mal das GroĂźmaul in seinen Songs mimt, anscheinend nicht zu kämpfen. DafĂĽr erntet er jetzt eine Belohnung. Das Reimemonster wurde gestern bei den MTV Video Music Awards als bester Newcomer ausgezeichnet und konnte seine Freude kaum zurĂĽckhalten, als er den Preis entgegennahm: „I wanted this since I was nine.“ So berichtet Pitchfork.
Da hat er seinem britischen Kollegen Ghostpoet etwas voraus. Der in London geborene Rapper ist jedoch mit seinem Debütalbum „Peanut Butter Blues& Melancholy Jam“ für den britischen Mercury Preis nominiert, wie jetzt im Guardian bekannt wurde. Der Mercury Preis wird seit 1992 alternativ zu den Brit Awards verliehen. Ghostpoet geht in der Kategorie „Best Breakthrough Act“ ins Rennen um die begehrte Auszeichnung.





