Presseschau 29.03.: Von Pleiten, Pech und Pannen

29.03.2011 von  

Schlechte Presse fĂŒr Madonna. Acht frĂŒhere Angestellte der Stiftung „Raising Malawi“ von US-Popstar Madonna verklagen die SĂ€ngerin. Wie der NME berichtet, wehren sich die KlĂ€ger gegen die in ihren Augen unrechtmĂ€ĂŸige KĂŒndigung. Die Entlassung sei ihnen nicht genau erklĂ€rt worden. Zudem sei die KĂŒndigung nicht im Rahmen legaler Verfahren erfolgt. Nun stellen die Ex-Angestellten vor Gericht entsprechende Forderungen nach EntschĂ€digung fĂŒr ihre Entlassung. Das hatte Madonna gerade noch gefehlt. Ihre Hilfsorganisation „Raising Malawie“ macht schon seit geraumer Zeit Negativschlagzeilen, seitdem bekannt wurde, dass Spenden fĂŒr den Bau einer Schule vom zustĂ€ndigen Projektleiter fĂŒr GehĂ€lter, Autos, BĂŒrorĂ€ume und Mitgliedschaften in Golfclubs ausgegeben wurden.

Positiver erscheinen da die BemĂŒhungen vieler Musiker, den Opfern des verheerenden Erdbebens und Tsunamis in Japan zu helfen. Vor diesem Hintergrund ist auch die Compilation “Benefit for the Recovery in Japan” unter Mitwirkung von 64 verschiedenen KĂŒnstlern aus aller Welt entstanden, berichtet Pitchfork. Die Platte umfasst fast fĂŒnf Stunden Musik mit Tracks von Christian Fennesz, Shinji Masuko, Prefuse 73, Tim Hecker, School of Seven Bells, Zeena Parkins, Bear In Heaven, The Ex, Deerhunter’s Bradford Cox, Oren Ambarchi, Ben Frost und vielen anderen. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Compilation gehen zu 100% an die japanische Hilfsorganisation Civic Force.

Und wieder geht es um Geld. Die Webseite Bluebeat, die Beatles-Songs fĂŒr 25 US-Cent ĂŒber das Internet vertrieben hat, muss eine Million Dollar Schadensersatz an drei große Plattenfirmen (EMI, Capitol Records sowie Virgin Records America) zahlen, so steht es heute im Tagesanzeiger. Die Webseite hatte 2009 damit begonnen, die Musik der Beatles und anderer Bands wie z.B. Coldplay online zu verkaufen. Erst eine Klage der großen Musikfirmen konnte die Webseite in ihrer AktivitĂ€t stoppen. Bis dahin hatte Bluebeat 67.000 Beatles-Songs verkauft.

Ob auch Duran Duran auf Bluebeat vertickert wurden? Genau wissen wir es nicht, aber gut möglich wĂ€re es. Der SĂ€nger Simon Le Bon der legendĂ€ren New Wave Band gibt dazu im Interview mit der Frankfurter Rundschau keine Stellungnahme ab. DafĂŒr plaudert er ĂŒber die Vergangenheit der Band und ihre neue Platte, die von Mark Ronson produziert wurde. Mehr zu Duran Duran gibt es heute im ByteFM Magazin am Nachmittag mit Klaus Walter zu hören.

Kommentare

2 Antworten zu “Presseschau 29.03.: Von Pleiten, Pech und Pannen”
  1. Toller Beitrag.
    Ich habe auch Einen… Du solltest Dich mit ihm einmal beschĂ€ftigen und das Potential erkennen, denn niemand muss sich auf sein GlĂŒck verlassen, wenn er doch eigene FĂ€higkeiten einsetzen kann.
    GlĂŒck ist ein nicht zu berechnender Faktor.
    Mit dem Einbau eines Features ist es mir gelungen, den Faktor GlĂŒck in Geschwindigkeit umzuwandeln. Und somit in eine FĂ€higkeit.
    So entstehen auf diesem Markt völlig neue Möglichkeiten, die einem grossen Anbieter bestimmt ein „Dorn im Auge“ sein werden Nimm Dir zwei Minuten Zeit, um es zu verstehen.
    Mein Name ist Programm

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