Presseschau 16.03.: Wie es klingt, wenn die Erde sich bewegt
16.03.2011 von Redaktion

Nate Dogg ist tot. Der Rapper, der bereits zwei SchlaganfÀlle hinter sich hatte, wurde bereits am Dienstag tot in seinem Haus aufgefunden, berichtet der Guardian. Da aber unklar sei, wie es zu dieser Verletzung kam, ermittelt nun die Polizei.
Spenden fĂŒr Japan: Nach dem Erdbeben und anschlieĂenden verheerenden Tsunami sammeln Musiker wie Lady Gaga oder Linkin Park durch spezielle Aktionen Spendengelder fĂŒr die Opfer in Japan, berichtet der Guardian. Allein Lady Gaga soll innerhalb von 2 Tagen bereits rund 250 000 US-Dollar gesammelt haben.
Sind Spenden fĂŒr ein hochentwickeltes Land wie Japan ĂŒberhaupt notwendig und sinnvoll, fragt man sich hingegen bei jetzt.de. Organisationen wie z.B. Ărzte ohne Grenzen raten beispielsweise derzeit von einer zweckgebundenen Spende ab, da man noch nicht abschĂ€tzen könne, âin welchem Umfang humanitĂ€re Hilfeleistungen vor Ort notwendig und möglich sindâ.
Einen ganz anderen Zugang zum Erdbeben vor Japans KĂŒste hat der New Yorker Experimentalmusiker Micah Frank: Bereits seit einiger Zeit versucht er, aus den seismologischen messbaren ErschĂŒtterungen der Erde sowas wie Musik zu erzeugen. Die Erkenntnis dabei: „So scheinbar harmlos der Klang auch ist, umso gröĂer wirkt die Erinnerung an die wahren AusmaĂe der Tragödie.“ Wer sich fĂŒr die genaue Herangehensweise interessiert: die Spex weiĂ mehr.
Die Ereignisse vom Wochenende rufen auch Erinnerungen an das Beben in Haiti aus dem vergangenen Jahr wieder ins Bewusstsein. Arcade Fire engagierten sich sehr fĂŒr das Land und sammelten auf ihrer Welttournee ĂŒber eine Millionen US-Dollar fĂŒr die Opfer. Als nĂ€chstes stehe eine Tour mit haitischen Musikern durch das Land an. Die Band will diese Tour auf DVD festhalten, berichtet der NME.
Aber das sind nicht die einzigen Nachrichten von Arcade Fire: Ihr gemeinsamer Kurzfilm mit Regisseur Spike Jonze (âScenes from the suburbsâ) ist fertig, einen Trailer kann man sich ebenfalls beim NME anschauen.
Im Guardian widmet man sich einer neuen Interviewreihe: Wie arbeitet es sich als KĂŒnstler in Europa? Den Anfang macht Kompakt-Labelchef Michael Mayer, der natĂŒrlich einiges zur deutschen Musikszene erzĂ€hlen kann. Der Unterschied beispielsweise zwischen Berlin und Köln? âStrangely, nothing really new comes out of Berlin. It’s where you dance to the music that’s made elsewhere. Cologne is the industrial area where the work is done. Then you party in Berlin.â
Ăber ein neues All Star Projekt berichtet Pitchfork: Dort kann man ab heute das Ergebnis einer Kollaboration von Thom Yorke, Burial und Four Tet streamen. Viel SpaĂ!







