17.12.: Von Pudeln und Panthern
17.12.2010 von Redaktion

Schnee, Schnee, Schnee, danke Petra! Grund genug, ein wenig neidisch auf den Afghanistanabstecher von Karl-Theodor und Stephanie zu schielen.
Gestern war es dann endlich so weit: Die Talkshow aus dem Truppenlager Mazar-i-Sharif mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und ReiseanhĂ€ngsel Kerner wurde zur besten Sendezeit bei Sat1 ausgestrahlt und die Frankfurter Rundschau hat zugesehen. Achtung, es menschelt, spĂ€testens, wenn Witze ĂŒber den Bierkonsum der Soldaten gerissen werden!
Sweet 21, lieber Golden Pudel, wĂŒnscht die TAZ Richtung Hamburg, das durch zweifelhaftes Vorgehen in der Lokalpolitk den Begriff der Gentrifizierung bis in die deutschen Wohnzimmer verbreitet hat. Zum HerzstĂŒck des subkulturellen Widerstands gegen die Ăkonomisierung der Kultur gilt allgemeinhin der Pudel, der nun schon seit 21 Jahren bestĂ€ndig Feiernde oder einfach nur Trinker des Nachts empfĂ€ngt. Maximilian Probst nutzt das JubilĂ€um, um die Geschichte des Clubs und aktuelles Geschehen in der Hamburger Kulturpolitik zu beleuchten und natĂŒrlich auf die Feier auf Kampnagel in Hamburg am Samstag zu verweisen. Wir sagen: Hoch die Tassen!
Genau diese Politik bekommt auch aus SĂŒddeutschland Schelte. Till Briegleb lĂ€sst kaum Gutes an den PlĂ€nen des Hamburger Kultursenators Reinhard Stuth. Harsch stellt der Autor sein UnverstĂ€ndnis gegenĂŒber drohender SchlieĂung des Altonaer Museums und des Schauspielhauses aus KostengrĂŒnden dar.
ZurĂŒck zur Musik: Die TAZ bespricht das DebĂŒtalbum von Paul Kalkbrenners kleinem Bruder Fritz: âHere today gone tomorrowâ heisst das bereits im Oktober veröffentlichte Technoalbum und gefĂ€llt Rezensent Andreas Hartmann, weil es solide und unprĂ€tentiös daherkommt und Fritz Kalkbrenner mit seiner Stimme zu ĂŒberzeugen weiss.
Und zum Schluss noch eine traurige Nachricht aus den USA. Gestern verstarb der Regisseur Blake Edwards im Alter von 88 Jahren in Santa Monica. Seine gröĂten Erfolge sind Euch allen bekannt: So zĂ€hlen Filme wie âFrĂŒhstĂŒck bei Tiffanyâ, âder Partyschreckâ und âder rosarote Pantherâ zu seinen kommerziell erfolgreichsten Werken. FAZ-Autor Andreas Kilb aber wĂŒrdigt in diesem Nachruf auch eben jene Produktionen, die es nicht so weit gebracht haben, deshalb aber nicht von minderer QualitĂ€t sind.







