21.07.: „F=)$(#)(/%T))§ !!!“
21.07.2010 von Redaktion

Die erste Nacht hat Lindsay Lohan bereits überstanden: Seit gestern sitzt die Schauspielerin ihre 90-tägige Haftstrafe in einem Gefängnis in Beverly Hills ab. Allerdings, wenn sie sich nicht ganz doof anstellt, ist sie vielleicht schon nach zwei Wochen wieder draußen, wegen „notorischer Überfüllung kalifornischer Gefängnisse“, berichtet Zeit Online.
Notorische Überfüllung – kein Wunder, wenn man bereits wegen Nicht-Anschnallens verhaftet wird. So passiert Ice T, allerdings nicht in Kalifornien, sondern in New York. Na ja, gut, es kamen laut Polizei noch einige andere Probleme hinzu: so was wie abgelaufener Versicherungsschein und nicht gültige Fahrerlaubnis nämlich. Und dass Ice T die Polizeibeamtin „Punk Bitch“ (und ähnliches) nannte, war nicht nur nicht nett, sondern auch nicht gerade clever. Immerhin wurde er bald wieder auf freien Fuß gesetzt, berichtet der Guardian.
Eine Kampfansage an die Behörden machte kürzlich auch M.I.A.: Da ihre Green Card für ihren Aufenthalt in den USA bald abläuft, legten die der eigentlich britischen Staatsbürgerin eine Heirat mit ihrem Lebensgefährten Benjamin Bronfman nahe. Aber M.I.A. hat keine Lust auf eine Blitzhochzeit: „If they‘re gonna kick me out, it’s going to be a fight“ wird sie vom Guardian zitiert, und weiter: „I actually want a nice wedding. I‘m not going to blow that.“
Na immerhin ist Benjamin Millionerbe eines der größten Entertainment-Unternehmens der Welt, da wird man doch wohl was machen können?!
Gerüchte über eine Reunion bzw. Comeback schüren derzeit die Punk- und DIY-Veteranen von Fugazi. Die Band plant ein Internetportal mit über 100 Aufzeichnungen ihrer Live-Shows, berichtet ebenfalls der Guardian. Wir sind da skeptisch. Zwar haben sich Fugazi nie wirklich aufgelöst, aber sind Live-Shows nicht, wie der Name schon sagt, für den Moment gemacht? Und ist dieses Angebot jetzt eine Wiederbelebung oder vielmehr das ultimative Abschiedsgeschenk an alle Fans?
In der Reihe „Mies aufgelegt“ auf jetzt.de berichten regelmäßig DJs über ihr schlimmstes Erlebnis in diesem Metier. Diesmal kommt Dr. Motte zu Wort, vor kurzem 50 geworden und Gründungsvater der Love Parade. Sein Horror-Set geht zurück ins Jahr 1997 und ereignete sich in Hannover: keine Techno-Party, sondern ein „Kindergeburtstag“ mit lauter „Provinz-Ravern“. Jugendliches Publikum, Trillerpfeifen und Babyschnuller, und – keiner tanzt zu Dr. Motte bzw. seiner Musik. Der Techno-Urvater stört auf einer Technoparty.
Am kommenden Wochenende ist es übrigens wieder soweit – die Love Parade zieht durch das Ruhrgebiet, genauer gesagt durch Duisburg. Aber das interessiert Dr. Motte auch schon länger nicht mehr…







