17.07.: Back For Good

17.07.2010 von  

Eigentlich gibt es an diesem Wochenende nur eine wichtige Meldung. Nicht um den (mutmaßlichen) Abgang von Hamburgs BĂŒrgermeister Ole von Beust geht es, nicht um Hamburgs bevorstehendes Plebiszit zur Schulreform am Sonntag und schon gar nicht um den unertrĂ€glichen Hamburger Schlager Move, der sich im Hintergrund des Medienbunkers nicht eben flĂŒsterleise auf seine Parade durch die Reeperbahn vorbereitet. Nein, um Hamburg geht es nun wirklich nicht.

Die einzig essentielle Meldung hĂ€lt die taz bereit: Robbie Williams kehrt zu Take That zurĂŒck. Das freut das Fangirl. Und den Fanboy in taz-Autor Dirk Knipphals. Der konnte die Reunion schon im Songtext von Williams „Feel“ erahnen. Eine eindeutige Message.

Die kleinsten MĂ€nner haben ĂŒbrigens die lĂ€ngsten Pferde, weiß, wie so vieles, ebenfalls die taz. Jenni Zylka feiert das „furzende“ und „timingfest[e]“ Album von Bonaparte, „My Horse Likes You“. Damit reiht Zylka sich ein in den Gratulantenreigen um Tobias Jundt, den (Pferde-)Kopf der in Berlin ansĂ€ssigen Elektroband. Jundts geschminktes Konterfei zierte schon das Deckblatt der Spex und selbst die popmusikalisch timide Zeit schenkt der „Mitfahrzentrale“ Bonaparte Ă€ußerst großzĂŒgig Platz – in der Holzausgabe und im Netz.

Apropos Print. Benjamin von Stuckrad-Barre trocknet fĂŒr die Welt seine Zeitung von gestern und entwickelt dabei einen „möglicherweise geschlechtsspezifische[n] Ehrgeiz“. Soso.