Frank, einfach nur Frank

13.07.2010 von  

Hier kommt die moderne Ausgabe von The Cure. Das London-Pariser Duo Frank (Just Frank) veröffentlicht, weitesgehend unbeachtet, ein Album ĂĽber das kleine New Yorker Post-Wave-Label Wierd Records und spielt sich mit ordentlichen Vintage-Sounds in die Herzen der Hörer. Und da wollen sie mit „The Brutal Wave“ auch hin.

Die Geschichte von Frank (Just Frank) beginnt an einer internationalen Schule an der Côte d’Azur. Was für die meisten Europäer mit Strand und Urlaub verbunden ist, ist in Wirklichkeit eine der sozialschwächsten Regionen Frankreichs. Die rechte Partei Front national wird regelmäßig ins Parlament gewählt. Grund genug für Chris und Kirti die Gegend zu verlassen.

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Frank (Just Frank) – Coeur HantĂ© (Download)

Auf ihrem DebĂĽtalbum „The Brutal Wave“ wird stringenter Synth-Pop mit Drumcomputern und prominenten Bass-Linien gepaart. Vor einigen Jahren nannte man diese Musik, besonders in Belgien und Frankreich, Coldwave. „It’s sort of like early R.E.M. via Siouxsie and Joy Division (and the Smiths in those vocals)“ schrieb kĂĽrzlich Stereogum. In gewisser Hinsicht sind Frank (Just Frank) Nebenbuhler von Dark Wave/ Gothic-Rock-Granden, wie The Cure und Co. Nur ihre Platte veröffentlichen sie 20 Jahre nach der BlĂĽtezeit dieser Genres. Doch mit sicherem Gewissen kann man sagen: Das ist auch gut so. Denn: „The Brutal Wave“ ist eine wahnsinnig eigensinnige Platte mit der gewissen Prise Dunkelheit.

Mehr zu Frank (Just Frank) hört Ihr im ByteFM Magazin am Dienstag um 15 Uhr.
Die Band spielt am 17. September im Berliner King Kong Club.