Electronic Lounge meets ByteFM

31.05.2010 von  

Bielefeld gibt es zwar tatsächlich, manche behaupten ja das Gegenteil, aber an der NordseekĂĽste liegt es auch nicht. Obwohl der Flyer Klaus und Klaus ankĂĽndigt, haben die beiden reichlich wenig mit der gleichnamigen Schlagerformation Klaus und Klaus am Hut, die Anfang der 80er mit ihrem Hit „An Der NordseekĂĽste“, der die Gehirne der geneigten Hörer mit reichlich schrecklichen Melodien infiltrierte. Echte Pop-Schlager, keine Frage.

Nein, am kommenden Mittwoch dreht sich im ostwestfälischen Bielefeld alles um Klaus Fiehe und Klaus Walter. Unter dem Motto „Electronic Lounge meets ByteFM“ vereint die regelmäßig stattfindende Partyreihe im Forum Bielefeld zwei der bekanntesten deutschen Musikjournalisten, Autoren und Radiomoderatoren. Beide auch engagiert beteiligt an ByteFM.

Die beiden kommen also aus Frankfurt bzw. Solingen und versorgen den geneigten Hörer seit mehreren Dekaden mit facettenreicher Musik und fachlicher Moderation. Hinter dem DJ-Pult sieht man sie hier und da sogar tanzen.

Flyer:

31.05.-06.06.

31.05.2010 von  

Bonaparte – „My Horse Likes You“
VĂ–: 04.06.2010
Web: myspace
Label: Staatsakt
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Dass es Bonaparte in den letzten beiden Jahren als crazy Wanderzirkus ĂĽberhaupt geschafft haben, ein neues Album zu schreiben, ist schon beeindruckend. Kaum ein Fleckchen im deutschsprachigen Raum, das die Combo nicht abgraste. Nun folgt ihr zweiter Streich, auf dem sie ihren Ansatz der Partymusik mit Anspruch mĂĽhelos weiterverfolgen.

Superpunk – „Die Seele des Menschen unter Superpunk“
VĂ–: 04.06.2010
Web: myspace
Label: Tapete
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Ihren eigenen Stil verfolgen auch Superpunk, mittlerweile schon seit 14 Jahren. Und wie sieht die Seele unter 14 Jahren Superpunk aus? Herrlich nostalgisch auf jeden Fall, wie man so mit dem alten Ford Escort oder der Vespa durch die Szenerie kurvt. Auf ihrem 6. Album haben die Hamburger nichts von ihrem leicht kaputten Charme verloren! Mit dabei auch der Song „Das waren Mods“, der vor zwei Jahren ausschlieĂźlich als Single erhältlich war.

Ratatat – „LP4″
VĂ–: 04.06.2010
Web: myspace
Label: XL Recordings
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Auf LP3 folgt LP4: vielleicht ist Mike Stroud und Evan Mast von Ratatat schlichtweg kein besserer Name eingefallen; vielleicht wollten sie aber auch einfach nur die musikalische Nähe der beiden Alben deutlich machen. Die gibt es nämlich unüberhörbar, wobei LP4 etwas vertrackter und experimenteller klingt. Zwitschernde Vögel, tropische Gitarren, Piano, Streicher und gesampelte Vocals: Bei Ratatat gibt es wie immer viel zu entdecken!


The Acorn – „No Ghost“
VĂ–: 04.06.2010
Web: myspace
Label: Bella Union
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Eine tolle Folkband nach der anderen schafft es in den letzten Jahren aus dem kalten Kanada in unsere Ohren und Herzen. Eine davon ist The Acorn: Ihr DebĂĽt „Glory Hope Mountain“ haben die FĂĽnf aus Ottawa schon vor zwei Jahren hingelegt, und das wurde zum Album des Jahres fĂĽr z.B. bekannte Persönlichkeiten wie Guy Garvey. Mit „No Ghost“ ist ihnen ein wĂĽrdiger Nachfolger gelungen, dass mit viel Percussion und Umgebungsgeräusche arbeitet. Glatt produziert ist hier nichts, und das ist gut so!

Portugal.The Man – „American Ghetto“
VĂ–: 04.06.2010
Web: myspace
Label: Equal Vision Records
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Bei den Jungs (und mittlerweile ja auch Mädchen) von Portugal. The Man weiĂź man nicht, worĂĽber man sich mehr wundern soll: Ăśber ihre Veröffentlichungsfreude, die sie innerhalb von vier Jahren vier Alben rausbringen lässt, oder ihre ständige Livepräsenz. Da läuft man als Band die Gefahr, dank Ăśberangebot unterzugehen, wobei das bei Portugal. The Man sowohl ungerecht als auch unangebracht wäre. Auf „American Ghetto“ finden sich mehr Beats und Syntheziser, die dem bisherigen Sound der Band einen guten Groove geben. Das Album gibt es schon seit März digital zum Download, nun erscheinen CD (in limitierte Auflage) und LP (unlimitiert).

31.05.: Facebook, M.I.A. und CIA

31.05.2010 von  

R.I.P., Dennis Hopper. Die Feuilletons sind voll mit Nachrufen auf den Ausnahmeschauspieler, der am vergangenen Samstag im Alter von 74 Jahren starb. U.a. schreibt die Zeit: „Er war genial, drogensĂĽchtig und verkörperte das Monströse perfekt“. Die NZZ findet auch ein paar kritische Worte: „In ihm, der Drogenfreaks, Aussteiger und diabolische Schurken gespielt hat, hätte man kaum ein Mitglied der amerikanischen Republikanischen Partei vermutet, das Reagan sowie Bush senior und junior unterstĂĽtzte“.

Eine weitere Ikone des amerikanischen Kinos befindet sich heute in den Schlagzeilen: Clint Eastwood. FĂĽr den Film „Hang ‚em High“ standen Hopper und er 1968 zusammen vor der Kamera. „Der Mann ĂĽberlebt seine eigene Legende“ meint die Sueddeutsche und gratuliert Clint Eastwood zum 80. Geburtstag.

Und, seid Ihr schon ausgetreten? Heute ist offizieller „Quit Facebook Day“, ins Leben gerufen von den kanadischen Webdesignern Joseph Dee und Matthew Milan. Sie wollen dazu animieren, das riesige Kommunikationsnetzwerk zu verlassen: „Es geht uns um viel mehr als um die Datenschutz-Einstellungen: Die Art und Weise, wie Facebook die Zukunft des Internet gestalten will und sich zum Anbieter unserer Online-Identität aufspielt, passt mir nicht“ sagt Joseph Dee in einem Interview auf jetzt.de. Wenn man das Interview liest, könnte man meinen, Facebook sei eine einzige Verschwörungsmaschinerie, initiiert um uns alle auszuspionieren. Dabei haben wir es doch in erster Linie selbst in der Hand, was und vor allem wieviel wir von uns preisgeben. Oder nicht?

Naja, geht so. Solltet Ihr übrigens mal Maya aka M.I.A. persönlich treffen, gebt Ihr niemals Eure Handynummer! Die könnte dann nämlich eventuell bei Twitter landen, so wie die einer amerikanischen Journalistin, mit der M.I.A. sich gerade herumstreitet.

Dabei weiĂź M.I.A. es genau: Facebook und Google haben einen direkten Draht zur CIA. Dies behauptete sie kĂĽrzlich in einem Interview, gefunden in der Rubrik „Echo Chamber“ bei Pitchfork. „Everyone on the Internet is like, ‚Oh my God, come and join Facebook!‘ They’re all so optimistic…and really, everyone is f*cking you up behind the screens. (…) Google and Facebook were developed by the CIA, and when you’re on there, you have to know that.“

Oh je. Am besten wir werfen gleich unseren Laptop aus dem Fenster…

Tame Impala – „Innerspeaker“

31.05.2010 von  

Tame Impala - InnerspeakerTame Impala – „Innerspeaker“
VĂ–: 25.05.2010
Web: www.myspace.com/tameimpala
Label: Modular People
Kaufen: ”iTunes"

Wir erinnern uns, als sei es gestern gewesen. Vor mehr als zehn Milliarden Jahren gelingt die Simulation des Urknalls im Kernforschungszentrum CERN nahe Genf, das Universum entsteht, und seither befinden wir uns in einer gigantischen Zeitschleife – mit dem tröstlichen Gedanken, dass ByteFM auch beim nächsten Mal, spätestens am 11. Januar 2008, auf Sendung gehen wird.

Es ist also nicht sonderlich ĂĽberraschend, dass im Verlauf von rund 4,5 Milliarden Jahren Musikgeschichte so Manches wiederkehrt. Musik aus Australien dĂĽrfte es dabei auch immer gegeben haben, dennoch verbindet man zumindest die vergangenen drei Jahrzehnte irgendwie hauptsächlich mit den wunderbaren Go-Betweens. Immerhin haben wenigstens in den letzten Jahren einige Bands auch ĂĽber Australien hinaus auf sich aufmerksam gemacht – beispielsweise Wolf & Cub, The Middle East, Firekites und insbesondere natĂĽrlich Love Of Diagrams.


Tame Impala – „Solitude Is Bliss“

Nun also Tame Impala. Drei Jungs aus Perth, also dem praktisch unbewohnten Westen Australiens (und wurden nicht auch im Westen Australiens – Achtung: angelesene KlugscheiĂźerei – Zirkon-Kristalle entdeckt, deren Alter auf etwa 4,4 Milliarden Jahre geschätzt wird?!). Vor gut zehn Jahren jedenfalls sollen Kevin Parker (Gesang, Gitarre) und Dominic Simper (Bass) bereits als 13-jährige gemeinsam musiziert haben, 2007 kam Drummer Jay Watson hinzu und Tame Impala war praktisch geboren.

Zwar ist bei Hypes immer Vorsicht geboten, ist deren Halbwertszeit in der Regel doch kaum länger als das Interesse an Urknall-Simulationen, aber dem Hype um Tame Impalas DebĂĽt-Album „Innerspeaker“ fehlt bei uns eigentlich noch eine Kleinigkeit… nämlich der Hype. Dabei hat das ByteFM-Magazin neulich schon mit dem Video zu dem herrlichen „Solitude Is Bliss“ auf „Innerspeaker“ hingewiesen. Aber was ist das hier? Eine Mischung aus Sonic Youth und Shack? Ein Mash-Up aus Stone Roses und Pale Fountains? Grizzly Bear kombiniert mit Broken Social Scene kombiniert mit Bear In Heaven kombiniert mit … was auch immer? Diese (viel zu aktuellen) Referenzen legen vermutlich wieder nur falsche Fährten, mĂĽsste man doch eigentlich den psychedelischen Rock der späten Sechziger oder frĂĽhen Siebziger bemĂĽhen. Aber wie soll das gehen, wenn eine der wenigen Erinnerungen daran ist, dass man als Siebenjähriger mit der älteren Schwester die Bravo-Charts studiert und dabei Janis Joplin oder Emerson, Lake & Palmer gehört hat. Irgendwie machen Tame Impala also Hippiemusik, und die ist hin und wieder durchaus willkommen, gerade bei Jemandem, dessen Erfahrungen mit scheinbar bewusstseinserweiternden Hilfsmitteln sich eben auf Musik und auf das Passivrauchen des Zigarettenqualms der Kolleginnen und Kollegen beschränken. Das Album-Cover von „Innerspeaker“, dass trotz weiter Landschaft einen Tunnelblick suggeriert, passt dabei schon ins Bild.

Der Low Fidelity-Sound auf „Innerspeaker“ klingt altmodisch und wirkt irgendwie doch frisch und unverbraucht. Wenn ein Album dann auch noch derart unwiderstehlich mit dem ebenso coolen wie charmanten Opener „It Is Not Meant To Be“ beginnt, kann ja nicht mehr so arg viel schief gehen. Das darauf folgende, nicht minder schöne „Desire Be Desire Go“ wurde – in leicht abgewandelter Form – zu Recht von der ersten EP auf das Album hinĂĽbergerettet, passt es doch besser in diesen Kontext. GegenĂĽber der EP gelingt der Band ihre Musik auf „Innerspeaker“ nämlich viel lockerer und selbstverständlicher – egal, ob ein Song nur gut drei Minuten („Why Won’t You Make Up Your Mind“) oder ĂĽber sieben Minuten („Runway, Houses, City, Clouds”) dauert. Und Tame Impala nehmen sich selbst dabei nicht zu ernst; so konterkarieren sie die im Song „Bold Arrow Of Time“ durchaus vorhandene Rock-Pose der unangenehmeren Art einfach mit einem Anhängsel aus akustischer Gitarre und Synthesizer-Klängen. Auch beim tollen „Expectations“ wird der eigentlich viereinhalbminĂĽtige Song um ein anderthalb Minuten dauerndes Irgendwas ergänzt – aber es funktioniert eben. Und das ist der Punkt: dieses Album flieĂźt von Beginn bis Ende rund und unverkrampft. So ertappt man sich dabei, plötzlich wieder Luftgitarre oder gar Luftschlagzeug zu spielen und froh darĂĽber zu sein, dass niemand in der Nähe ist („Solitude Is Bliss“, sozusagen).

Keine Ahnung, wie lange die Freude an „Innerspeaker“ anhalten wird. Augenblicklich ist sie jedenfalls groĂź, und hoffentlich erinnere ich mich daran, wenn ich in zig-Milliarden von Jahren wieder an dieser Rezension schreiben werde…

29.05.: Neue Alben zum Samstag

29.05.2010 von  


Wir berichteten bereits in der gestrigen Presseschau über Bloc Party-Sänger Kele Okereke und sein Solo-Debüt. In der Süddeutschen gibt es heute ein Interview mit dem Frontmann der Indierockband. Thema ist unter anderem der elektronische Einfluss seines neuen Albums.

Ein neues Album hat auch Kelis. Darauf thematisiert sie die Trennung von Rapper Nas und ihre Mutterschaft. Verpackt wird das Ganze in Dancebeats. Das hört man auch im exotischen Musikvideo zum Song Acapella. Sebastian Handke berichtet in der Zeit.

Wo wir gerade bei neuen Alben sind: Der NME berichtet von der Bekanntgabe eines neuen Roots Albums. Es soll den Titel „How I Got Over“ tragen und enthält Gastauftritte von Künstlern wie Joanna Newsom, Dirty Projectors, Monsters Of Folk und John Legend. Das Album soll am 22. Juni veröffentlicht werden.

Der deutsche Rolling Stone fasst derweil alle wichtigen Neuigkeiten der Populärmusiklandschaft zusammen und Guardian fragt sich in seinem Musik-Blog:
„Whatever happened to Lauryn Hill?“

28.05.: GrenzĂĽberschreitungen

28.05.2010 von  


Den Anfang macht heute die NZZ mit einem Artikel über das zweite Album des dänischen Elektrovirtuosen Trentemøller. „Into The Great Wide Yonder“ ist gerade bei ByteFM das Album der Woche. Im Artikel „Fiebrige Grenzüberschreitung“ von Pascal Münger geht es um Trentemøllers Art, Songs zu schreiben und um die Entwicklung des Künstlers.

Grenzüberschreitungen werden auch häufig Lady Gaga vorgeworfen. Das Management der Pop-Diva gab nun Details zur Video-Marketing-Strategie bekannt, die da heißt: YouTube statt MTV! Mehr darüber erfahrt Ihr in der taz.

Wir berichteten bereits in den vergangenen Tagen über den Tod des Slipknot-Bassisten Paul Gray. Jetzt gab der NME bekannt, dass in der Nähe von Grays Leiche auch eine Injektionsnadel und Pillen gesehen wurden. Der toxikologische Bericht steht allerdings noch aus.

Über das neue Album von Arcade Fire berichtet das Filter-Magazine. Zwei Songs des neuen Albums mit dem Titel „The Suburbs“ sind schon im Netz gelandet. Mehr dazu könnt Ihr auch in der Spex erfahren. „The Suburbs“ soll anfang August weltweit veröffentlicht werden.

Zwei Streams gibt es auch schon vorab vom neuen Album des Bloc Party-Sängers Kele Okereke. Am 18.6. erscheint das SolodebĂĽt „The Boxer“. Mehr zu seinen Album, den neuen Songs und zum Berlin-Gig erzählt euch der deutsche Rolling Stone.

ByteFM präsentiert das Seaside Rendezvous Festival

27.05.2010 von  


ByteFM präsentiert das Seaside Rendezvous Festival vom 11. und 12.06. in Flensburg und Ihr könnt 3×2 Ticket dafĂĽr gewinnen.

Flensburg hat ein kleines Imageproblem. Punkte in Flensburg, da echauffiert sich mancher Autofahrer. Dabei ist es nicht die Schuld Flensburgs, wenn man in einer Tempo-30-Zone 80 km/h schnell fährt.

Vielmehr sollte man Flensburg aufrichtig lieben. Eine bezaubernde Stadt mit skandinavischem Flair.
Das kann jeder bestätigen, der schon einmal eine Bootsfahrt auf den Flensburger Förden unternommen hat, die dänisch Küste auf der einen, die deutsche auf der anderen Seite.
Doch Flensburg hat (auf die Gefahr hin, wie eine Reisebroschüre zu klingen) neben den Förden, den bunten kleinen Fischerhäusern und der historischen Altstadt jetzt noch eine weitere Attraktion mehr zu bieten:
das Seaside Rendezvous Festival.

„Just keep right on dancing / What a damn jolly good idea“, singt Freddy Mercury im Queen-Song Seaside Rendezvous.
Einfach weitertanzen, das könnte auch das Motto der beiden Partnerfestivals Spot und Seaside Rendezvous sein. Letztes Wochenende ging das renommierte Spot Festival in Aarhus/Dänemark zu Ende, am 11.06. werden in Flensburg die Tanzschuhe wieder herausgeholt.

Obwohl es dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet, kann das „nördlichste Indie-Fesitval Deutschlands“ gleich mit einem hervorragenden Line-Up aufwarten. Der Fokus liegt neben erlesenen internationalen Bands aber auch auf der lokale Szene. Ein Platz ist fĂĽr den Gewinner des New Stars Bandwettbewerbs reserviert, der am 28.05. in Flensburg stattfindet.

Das Line-Up bis jetzt:

Lucy Love
The Sea
Eight Legs
The Bishops
Findus
Vierkanttretlager
Jim Pansen
Alias Caylon
Who Knew
Gustav Foss

Doch nicht nur das Line-Up, auch die Location kann sich sehen lassen. Das Festival findet mitten in der Fördestadt auf dem AuĂźengelände des „KĂĽhlhaus“ statt, unweit des Flensburger Bahnhofs. Das Gelände bietet neben einer Open-Air Mainstage auch eine Indoor-BĂĽhne und jede Menge ruhige Ecken zum Entspannen.

Los geht das Seaside Rendezvous am Freitag, den 11.06., mit einer Warm-Up Party mit Barbecue und dem WM-Eröffnungsspiel auf Großbildleinwand. Danach legen die DJs von Mootorbooty! auf und es gibt den ein oder anderen Überraschungsgig.
Am 12.06. ab 15 Uhr wird dann auf zwei BĂĽhnen im Wechsel gespielt und nach den Konzerten gibt es sowohl im KĂĽhlhaus als auch in umliegenden Locations Aftershowparties.

Wenn Ihr Lust habt, beim Seaside Rendezvous Festival dabei zu sein, dann schreibt uns bis zum 07.06. eine Email mit dem Betreff „Seaside“ und Eurem Vor-und Zunamen an radio@byte.fm. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.

27.05.: Musik-Boykott

27.05.2010 von  


Das Prefix-Magazin berichtet ĂĽber den musikalischen Boykott von Arizona. AngefĂĽhrt wird dieser von Zack de la Rocha von Rage Against The Machine. Mit dem so genannten Sound Strike soll gegen eine Neugestaltung der Einwanderungspolitik protestiert werden. Bisher unterstĂĽtzen zahlreiche Musiker wie Kanye West, Sonic Youth, Massive Attack, Cypress Hill oder Tenacious D den Sound Strike.

Auch Israel wird momentan, so scheint es, boykottiert. KĂĽnstler wie Elvis Costello oder Gil Scott-Heron hatten ihre Auftritte bereits wegen Israels Politik im Nah-Ost-Konflikt abgesagt (Wir berichteten in der Presseschau vom 20.05.).
Im Musik-Blog des Guardian wird jetzt das Vorgehen der Musiker nochmals kritisch unter die Lupe genommen.

Zum Gedenken an den verstorbenen Slipknot-Bassisten Paul Gray haben jetzt die verbleibenden Mitglieder der Alternative-Metal-Gruppe aus Iowa sowie Paul Grays Witwe eine Pressekonferenz gegeben. Die Pressekonferenz und einen kleinen Artikel gibt es beim NME zu sehen.

Die im Gefängnis sitzende Produzentenlegende Phil Spector hat jetzt nach 30 Jahren aus dem Knast heraus wieder ein Album produziert. Es handelt sich dabei um das Debütalbum seiner Frau Rachelle. Ob er damit an seine alten Erfolge anknüpfen kann könnt Ihr selbst entscheiden. Den Artikel sowie eine Hörprobe findet man im deutschen Rolling Stone.

Spex berichtet vom Musikvideodreh und dem anschließenden Berlin-Konzert der schwedischen Pop-Sängerin Robyn. Das Musikvideo zu „Dancing On My Own“ sowie ein Behind The Scenes-Clip vom Video-Dreh gibt zum Artikel dazu.

Delorean – „Subiza“

27.05.2010 von  

VĂ–: 04.06.2010
Web: http://www.myspace.com/delorean
Label: Matador/Beggars

Der Sommer ist ja hierzulande noch nicht in Hochform. Den musikalischen Sommer läuten jetzt aber Delorean ein. Auf ihrem jüngsten Werk „Subiza“ findet sich eine Sammlung entspannt-euphorisierender, durchgängig tanzbarer Electropop-Songs.

Die vierköpfige Dance-Pop-Band aus Barcelona schaffte es, bereits mit ihrer Amerikatour und Auftritten auf dem SXSW-Festival einen Hype auszulösen. Aufmerksamkeit generierten sie auch mit ihren Remixen für Bands wie die Teenagers, Mystery Jets und Franz Ferdinand im Jahr 2008. Ein Jahr später veröffentlichten sie dann die viel versprechende EP „Ayrton Senna“.

Mit „Subiza“ bringen Sänger und Bassist Ekhi Lopetegi, Gitarrist Tomas Palomo, Keyboarder Unai Lazcano und Schlagzeuger Igor Escudeo nun ihr drittes Studioalbum heraus. Gemixt wurde das Album von Chris Coady, welcher schon für Beach House, Grizzly Bear und Telepathe an den Reglern drehte.

Mit ihrem neuen Album liefern Delorean den Soundtrack für warme, durchtanzte Sommernächte. Der homogene Klang des Albums erinnert an Auswüchse kitschig-südeuropäischer Popmusik, trotzdem wird eine gewisse Coolness durch zeitgeistige Hooks gewahrt. Als Artverwandte von Delorean könnte man Primal Scream, Charlatans, Caribou, oder Animal Collective nennen.

Jeden Tag spielen wir im ByteFM Magazin von 15 bis 17 Uhr einen Song aus unserem Album der Woche. Die ausführliche Hörprobe folgt am Freitag ab 13 Uhr in Neuland – der Sendung mit den neuen Platten. Neuland wird wiederholt am Sonntag ab 16 Uhr.

Ist das Kunst oder kann das weg?

26.05.2010 von  

Hier alle Links zu den Liedern der Mai Ausgabe der „Initiative Herz Statt Kommerz“.

Wir wĂĽnschen viel SpaĂź damit.

Und wie immer gilt:
Falls die Links nicht funktionieren, weil die Künstler/Labels die MP3s von ihrer Seite genommen haben, bitte nicht böse sein. Wir selektieren und verlinken lediglich, weisen also nur auf die Downloads hin.

Petula – let us be wonderful people
Gobble Gobble – Lawn Knives
Shimmering Stars – I‘m Gonna Try
Evan Voytas – Sad, Like Hearts Can Be
Treasure – Canada
The Books – Beautiful People
His Clancyness – Summer Majestic
Unknown Mortal Orchestra – Ffunny Ffrends
Houses – Endless Spring
Talking to turtels – notice my oh ohs
The Acorn – No Ghost
Wolf Parade – Ghost Pressure
Memoryhouse – Gian Lorenzo Bernini
Teen Daze – For Paulina
Sun Airway – Waiting on You
Gem Club – Acid and Everything

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