Ist das Kunst oder kann das weg?

31.03.2010 von  

Hier alle Links zu den Liedern der 2. März Ausgabe der „Initiative Herz Statt Kommerz“.

Wir wĂĽnschen viel SpaĂź damit.

Und wie immer gilt:
Falls die Links nicht funktionieren, weil die Künstler/Labels die MP3s von ihrer Seite genommen haben, bitte nicht böse sein. Wir selektieren und verlinken lediglich, weisen also auf die Downloads nur hin.

Jai Paul – BTSTU
Here We Go Magic – Collector
Radiant Dragon – Frost Satellite
Woods – I Was Gone
Ariel Pinks Haunted Graffiti – Round And Round
Deerhoof – Sealed With A Kiss
Foxes in Fiction – 15 Ativan (Song for Erika)
Friendo – Counter Time
Girls Names – Graveyard
The Bundles – Pirates Declare War
Eternal Summers – Able To
Wounded Lion – Creatures In The Cave
Magic Man – Monster
How To Dress Well & Cokc Dokc & Ready For the World
We Were Promised Jetpacks – A Far Cry

31.03.: Go Green

31.03.2010 von  

Mehr Umweltbewusstsein in der Unterhaltungsindustrie fordert Rabea Weihser in der Zeit. Besonders der Festivaltourismus sei ein riesiges ökologisches Problem in der Musikbranche. Dabei könnten gerade Popstars und Prominente Vorreiterfunktionen übernehmen.

FĂĽr einige Diskussion sorgt derzeit Erykah Badu. In ihrem Video zur aktuellen Single „Window Seat“ strippt sie in ihrer Heimatstadt Dallas auf offener StraĂźe und exakt entlang der Route, die John F. Kennedy am Tag seines Attentats fuhr. Und ebenso wie JFK wird sie am Ende von einer Kugel getroffen.
Während die Sängerin behauptet, das Video sei in einer Art „Guerilla-Style“ aufgenommen, zweifeln andere wiederum an der Echtheit des Videos, so der Guardian. Dort kann man auch nachlesen, welche Intention die Sängerin mit dem Video verfolgte.

Die Frankfurter Rundschau bringt ein Porträt ĂĽber den noch recht jungen Blues-Gitarristen Joe Bonamassa und behauptet: „Bluesmusik ist was fĂĽr SpieĂźer. Und das ist gut so!“

Erstmal nichts wird es mit einer Reunion von Refused. Wie der NME berichtete, habe Sänger Dennis Lyxzen derartige Gerüchte nun dementiert. Er wolle sich mehr seiner neuen Band AC4 widmen.

Ohne Drummer stehen auf’s erste Glasvegas da. Carline McLaye, die bis vor kurzem diesen Job innehatte, verlieĂź kĂĽrzlich die Band, berichtet ebenfalls der NME.

Zum Schluss noch einige interessante Stream-Links: Seit gestern kann man sich das neue Album von Jónsi und She & Him im Stream anhören, weiß der deutsche Rolling Stone. Außerdem gibt es dort auch Neuigkeiten über das anstehende Hole-Album. Und die Pet Shop Boys verraten, dass sie sämtliche Top of the Pops-Auftritte nur betrunken ertragen konnten. Wenn man sich die dazugehörigen Videos anschaut, weiß man auch, warum.

30.03.: „World holds its breath“

30.03.2010 von  

„Acht Stunden sind kein Tag“, schreibt Wolfgang Frömberg auf taz.de und meint die „…Aufhebung der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit, eine Existenz jenseits des Achtstundentags…“. Der heute fĂĽr das Intro-Magazin-arbeitende Redakteur (frĂĽher Spex) schreibt im Artikel ĂĽber die EinfĂĽhrung des Pop-Briefings, das die „alte“ Plattenkritik in der Spex ersetzt hat. ‚… die Debatte ĂĽber den Zustand der Popkritik ist neu entbrannt‘.

Debattiert wurde auch auf dem SXSW-Festival in Austin. Neben dem Festival findet dort auch eine „music conference“ statt. Auf Popmatters.com ist ein Artikel erschienen, der da sagt „Music conference offers survival tips for the future of recording industry“. Genau darum geht es. Und am Ende gibt es noch „SURVIVAL TIPS FROM THE PROS“. Liebe Start-Up-Unternehmer, bitte lesen!

Die Headline des Tages kommt von Clashmusic: „Libertines To Reform For Reading“ und weiter „World holds its breath“. Auch wir staunten nicht schlecht. Allerdings nicht auf Grund dieser Meldung, sondern mit Hinblick auf die Summe, die die Band um Drogen-Junkie Pete Doherty fĂĽr die Auftritte auf dem Reading bzw. Leeds Festival bekommen soll: Stolze 1,5 Millionen Pfund, nicht schlecht. Da bleibt zu hoffen, dass Doherty bis zu den Auftritten aus dem Knast entlassen worden ist (wir berichten).
Clashmusic beruft sich auf einen Artikel, der im Guardian erschienen ist.

Die Gorillaz haben eher weniger Probleme mit internen Unstimmigkeiten, die zur Auflösung fĂĽhren könnten. Sind sie doch eine „Comic-Band“. Eine gut vermarktete noch dazu. Wie NME und Pitchfork berichten, kann man zur neuen Single „Superfast Jellyfish“ auch gleich noch ein Videospiel spielen. Pitchfork schlieĂźt ĂĽbrigens mit den amĂĽsanten Worten „The latest Gorillaz LP, Plastic Beach, is quite good.“ – haha!

Während die einen schon im multimedialen Zeitalter angekommen sind, tun sich andere noch schwer bzw. tun sich gerne wieder schwer, oder wie auch immer. In jedem Fall schreibt der Guardian ĂĽber den „Return of the audio cassette“. „Just when you thought it was dead, the audio :cassette is catching the imagination of music fans again.“

Die music fans catchen auch Fettes Brot mit ihrem vor wenigen Wochen veröffentlichten Doppel-Live-Album „Fettes“ und „Brot“. Thomas Winkler schreibt auf taz.de ĂĽber das Hamburger Trio und dessen Abwendung vom Hip-Hop. Winkler beginnt mit den Worten „Best-of-Zusammenstellungen sind ein Symptom dafĂĽr, dass es zu Ende geht.“

Astrud Gilberto wird 70 Jahre alt

30.03.2010 von  

„Es würde nicht einfach sein, die beiden zusammenzubringen. Astrud war zwanzig Jahre alt, ehemalige Schülerin des Colégio de Aplicacão und eine der drei Töchter von Senor Weinert, einem in Ruhestand lebenden Deutschen, der privat Englischstunden gab. Ihre Schwestern hießen Eda und Iduna, alle drei trugen Namen germanischer Göttinnen.“ Das schreibt der brasilianische Schriftsteller Ruy Castro in seiner Musikbibel „Bossa Nova. The Sound of Ipanema“ über die Bemühungen eines Freundes des jungen Gitarristen João Gilberto, aus den beiden ein Paar zu machen. Gilberto nämlich ist von wankelmütiger Natur, hangelt sich von Job zu Job und verbringt viel Zeit in den verrauchten Musikerkneipen am Strand von Rio. Wie es die Liebe aber will, finden die beiden zueinander, Anfang 1960 heiraten sie, aus Astrud Weinert wird Astrud Gilberto.

Bis 1963 allerdings singt Astrud fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden, ihr Mann begleitet sie an der Gitarre. Dann geht es ganz schnell. Astrud besteht darauf, während der Aufnahmen zum legendären Jazz-Bossa-Langspieler Getz/Gilberto den englischen Part im Gassenhauer „Garota de Ipanema“ einzusingen. Sie darf, entscheidet schließlich das männerbündlerische Musikergremiun, das an den Aufnahmen beteiligt ist. Der Song wird ein internationaler Erfolg, Astrud Gilberto startet eine Karriere als professionelle Musikerin und wird zur Bossa-Nova-Ikone. Heute wird sie 70 Jahre alt, hat sich aber aus dem Musikgeschäft zurückgezogen. Klaus Walter gratuliert im ByteFM Magazin ab 15 Uhr.

Dum Dum Girls – „I Will Be“

29.03.2010 von  

VĂ–: 02.04.2010
Web: http://www.myspace.com/dumdumgirls
Label: Sub Pop

Dee Dee ist die Sängerin der Dum Dum Girls. Dee Dee, Dum Dum, haha. Angeblich fand Dee Dee, die eigentlich Kristin Gundred heißt, den Namen Dum Dum Girls einfach nur cool und wollte ihn für sich reservieren. Dabei ist die Kalifornierin geschichtsbewusst: Iggy Pop sang mal über die Dum Dum Boys, Talk Talk verkauften 1984 nicht wenige Exemplare vom Dum Dum Girl, und die Vaselines kümmerten sich gar nicht um Boys oder Girls, sondern nur ums Dum Dum.

Vier Frauen bedienen bei den Dum Dum Girls die Instrumente. Darunter ist auch Frankie Rose, die schon bei den Vivian Girls und den Crystal Stilts auf das Schlagzeug einprĂĽgelte. Den Sound der Dum Dum Girls kennzeichnet eine gewisse Harmonieseeligkeit, die aber vom rumpelnden Lo-Fi-Sound gekonnt im Zaum gehalten wird. Elf Songs fĂĽr den FrĂĽhling.

Täglich ab 15 Uhr spielen wir im ByteFM Magazin einen Song aus dem Album „I Will Be“ von den Dum Dum Girls. Am Freitag ab 13 Uhr wird das Album in der Sendung Neuland genauer vorgestellt.

29.03.: „What’s The Matter With Sweden?“

29.03.2010 von  

Heute mit einer geklauten Ăśberschrift von Pitchfork. Marc Hogan schreibt einen sehr lesenswerten Artikel ĂĽber die KĂĽnstlerförderung einzelner Länder am Beispiel von Schweden, Kanada und den USA. Der Artikel ist geschmĂĽckt mit allerlei Zitaten und Anekdoten, z.B. von Joakim Haugland, Betreiber des Labels Smalltown Supersound: „there seem to be some people in America afraid of the state. But we‘re not. Because Norway is divided: There’s the state, and there’s private ownership of stuff. I think there’s a perfect mix.“

VISIONS spekuliert derweil ĂĽber eine Reunion der schwedischen Punk-Kapelle Refused. Auf der Homepage der Band, die sich 1998 mit dem Album „The Shape Of Punk To Come“ verabschiedete, sind seit ein paar Tagen die Worte „Refused Coming Soon..“ zu lesen. Die machen es aber spannend!

Spannend ist auch das Album des Joga-Meisters Gonjasufi „A Sufi And A Killer“, das vor drei Wochen auf Warp Records erschienen ist und auch Album der Woche bei ByteFM war. Mit etwas Verspätung, dafĂĽr aber mit umso mehr Enthusiasmus, bemerkt diese Tatsache auch Jan KĂĽhnemund fĂĽr Zeit Online und beginnt seinen Artikel mit den Worten „Gonjasufi ist unfassbar“ – Recht hat er.

Wir bleiben noch kurz bei Warp Records. Zwar stammt die folgende Meldung schon vom Freitag, dennoch soll sie hier kurz Erwähnung finden. The Hundred In The Hands ist ein New Yorker Duo, das vor kurzem bei Warp unterschrieben hat. Das Fact Magazine nimmt dies zum Anlass ein Interview vom April 2009 zu veröffentlichen. Drei aktuellere Fragen finden sich im unteren Abschnitt des Textes. Die erste Single „Dressed In Dresden“ erscheint am 05. April, ein Album folgt im Herbst. Hörenswert!

Die Frankfurter Rundschau schreibt ĂĽber Maximilian Hecker und sein vor wenigen Tagen erschienenes Album mit dem pathetischen Titel „I am Nothing But Emotion…“ – hust hust – (der komplette Titel lautet „I Am Nothing But Emotion, No Human Being, No Son, Never Again Son“) und beim Guardian findet man ein Live-Review ĂĽber ein Konzert von Peter Gabriel!

29.03.-04.04.

29.03.2010 von  


JĂłnsi – „Go“
VĂ–: 02.04.2010
Web: myspace
Label: Parlophone
Kaufen:

Jede Menge Songs hat JĂłnsi während seiner Zeit bei Sigur RĂłs geschrieben, die es letztendlich nicht in den Backkatalog der Band geschafft haben. Nun veröffentlicht er sein erstes offizielles Soloalbum, dessen Dynamik sich bereits im Titel andeutet. Dabei war es eigentlich als ruhiges Akustikalbum geplant, doch „somewhere along the line, it just sort of exploded“. Mit „Go“ dĂĽrfte nahezu jeder Sigur RĂłs Fan etwas anfangen können, mindestens aber die, die „Med Sud…“ toll fanden.

Ef – „Mourning Golden Morning“
VĂ–: 02.04.2010
Web: myspace
Label: Shelsmusic
Kaufen:

Mit der schwedischen Band Ef dĂĽrften ebenfalls viele Sigur RĂłs oder auch Mogwai Fans etwas anfangen können. UrsprĂĽnglich als Hardcore-Projekt gegrĂĽndet sind Ef mittlerweile bei größtenteils instrumentalen Postrock gelandet. Durch Piano, Streicher oder Blasinstrumenten, vor allem aber jeder Menge Z-e-i-t (nur zwei Songs sind unter 5 Minuten) vermittelt das Album eine sehr erhabene und mal schwermĂĽtige, mal energische Atmosphäre. „Mourning Golden Morning“ ist bereits das dritte Album der Band aus Göteborg.

Oh No Ono – „Eggs“
VĂ–: 02.04.2010
Web: myspace
Label: Leaf Label
Kaufen: ”iTunes"

Die Musik der dänischen Band Oh No Ono zu beschreiben, ist nicht ganz einfach. Eine ziemlich wilde Mischung aus Pop, Psychelia, Folk und Klassik wird einem da hemmungslos um die Ohren geschleudert, und damit wird man der Bandbreite immer noch nicht gerecht. Ein bisschen Geduld sollte man schon mitbringen, um dieses enthusiastische, manchmal etwas wirr erscheinende Album komplett zu entdecken. Aber es lohnt sich!

Thomas Fehlmann – „Gute Luft“
VĂ–: 02.04.2010
Web: myspace
Label: Kompakt
Kaufen:

Am 05. September 2009 gab es eine Premiere in der Geschichte des Fernsehens: Die Doku 24 h Berlin erzählte das Leben in der Hauptstadt – einen kompletten Tag lang. Die Doku wurde nicht nur auf mehreren Kanälen, sondern auch in mehreren Ländern ausgestrahlt. Elektro-Altmeister Thomas Fehlmann zeichnete sich fĂĽr die musikalische Untermalung zuständig, die unter dem Namen „Gute Luft“ nun als Soundtrack veröffentlicht wird. Musik, die wunderbar auch ohne Bilder funktioniert und mit der man sich mitten im Treiben einer pulsierenden Metropole glaubt.

Daisy Chapman – „The Green Eyed“
VĂ–: 03.04.2010
Web: myspace
Label: Dandyland
Kaufen: ”iTunes"

„Green-eyed“ bedeutet im Englischen soviel wie Eifersucht oder Neid. Dementsprechend dreht sich auch bei Daisy Chapman textlich viel um diese menschlichen Schwächen. Ihr zweites Album ist kraftvoll und oft dĂĽster; zu ihrem Gesang begleitet die Engländerin sich selbst auf dem Klavier und wird zeitweise von Streichern unterstĂĽtzt. Schönes, wenn auch zeitweise ziemlich glattes Album, das mit „Ring Of Fire“ und „Umbrella“ zwei ĂĽberraschende (gute!) Coverversionen bietet.

27.03.: Ausdruckstanz

27.03.2010 von  

Nachdem Beck schon Skip Spencer und Velvet Underground gecovert hat, plant er nun sein neues Projekt: Zusammen mit u.a. Liars und Os Mutantes will er das Album „Kicks“ der australischen Rockband INXS covern, das berichtet das Clashmusic Magazin.

Die Jungs von La Stampa aus Hamburg / Berlin haben grade ein Projekt beendet. Nämlich die Videoproduktion zur Single „Jealousy“. In silber-weißen futuristischen Anzügen sieht man die Darsteller zwischen überdimensionierten futuristischen Stahl Skulpturen von Erich Hauser. Als Überraschung gibt es Ausdruckstanz. Wir sind begeistert. Die Spex berichtet über die Ursprünge des Videos.

„Pomegranates“ – so heißt eine persische Pop Compilation, die kürzlich erschienen ist. In der Zeit wird berichtet, dass auf dieser Platte Musik zu finden ist, die teilweise nach der Aufnahme ins Archiv gewandert ist und so in Vergessenheit geraten ist. Eine iranische Musik-Mischung, irgendwo zwischen Funk, Folk und Pop.

26.03.: Death sells Peaches

26.03.2010 von  

Jörg Wunder berichtet in der Zeit im Artikel „Frühling für Zombies“ über verstorbene Pop-Stars und warum sich mit ihnen das bessere Geschäft machen lässt. Ob Jimi Hendrix, Johnny Cash, Michael Jackson oder Falco, sie alle haben momentan neue Alben in den Verkaufscharts.

Ebenfalls hoch in den Verkaufcharts sind gerade die Gorillaz mit ihrem neuen Album „Plastic Beach“. Der britische NME gibt bekannt, dass Damon Albarn kĂĽrzlich ein Mitglied der neuen Band von Noel Gallagher fĂĽr die Gorillaz verpflichtet hat. „I just thought that was quite funny“, so Damon. Seine erste Band Blur und Noel Gallagher’s Band Oasis kämpften Mitte der 90er teils mehr und teils weniger ernsthaft um die Britpop-Krone. Mehr Albarnismus gibt es am Sonntag ab 20 Uhr in Was ist Musik mit Klaus Walter

Warum John Lydon alias Johnny Rotten ein musikalisch gebildeter Punk ist, berichtet Christoph Dallach im Spiegel. In dem Artikel geht es um Lydon’s Zeit nach den Sex Pistols und seiner Band Public Image Limited.

Merrill Nisker alias Peaches erfüllt sich gerade einen Mädchentraum. Nach rechtlichem Hin und Her darf sie jetzt das Musikal „Peaches Christ Superstar“ in Berlin aufführen. Einen näheren Einblick in ihre erste Aufführung gibt Christian Tjaben bei der Berliner Zeitung.

Neuer Song von The National

25.03.2010 von  

Beim Online-Magazin Pitchfork kann man einen neuen Song der ByteFM-Redaktionslieblinge The National hören.
„Bloodbuzz Ohio“ wird auf dem Album „High Violet“ erscheinen, das am 10.05. veröffentlicht wird.
Wie es aussieht, bleiben die New Yorker The National auf dem neuen Album ihrem Stil treu. Die schwere und warme Stimme von Matt Berninger, der mehr brummt als er singt, wird von groĂźen Melodien getragen. Diese scheinen zwar mit jedem Album poppiger, aber auch komplexer zu werden.

„High Violet“ wird das erste Album von The National seit dem großen Erfolg von „Boxer“ sein, das 2007 erschien.
2009 stellte die Band den Benfiz-Sampler „Dark Was The Night“ zusammen. Die Einnahmen des Samplers gingen zu 100% an die Red Hot Organization, die sich für HIV-infizierte Menschen einsetzt. The National konnte dafür Bands wie Arcade Fire, Grizzly Bear, Sufjan Stevens, Feist und Antony Hegarty gewinnen, die sich mit exklusiven Tracks und Coversongs beteiligten.

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