10.02.: Ein Lob auf Natur und Langsamkeit
10.02.2010 von Redaktion
Thoms GroĂ sinniert auf Zeit Online ĂŒber die Langsamkeit und spricht ein Lob auf selbige aus. Inspiriert ist der Artikel vom aktuellen Album von Massive Attack „Heligoland“: „Heligoland ist der Soundtrack fĂŒr ein Leben in der Zeitschleife. In welchen Liedern wir uns einmal an die nuller Jahre erinnern werden, weiĂ ohnehin kein Mensch.“
Viele Erinnerungen haben wir bereits an die CD. Dieses kreisrunde Medium, das einst die Vinyl-Schallplatten ablösen sollte und es nicht geschafft hat, wird dieser Tag mehr und mehr von der MP3 in den Hintergrund gedrĂ€ngt. Dass die CD mehr ist, als nur ein Medium fĂŒr Musik, wissen wir lĂ€ngst. Welt Online stellt die Frage „Wie kriminell ist die CD?“ und liefert einen Rundumschlag zum Thema Propaganda, GefĂ€hrdung der Jugend und KriminalitĂ€t.
MTV entfernt derweil das „Music Television“ von seinem Logo, berichtet u.a. der Rolling Stone. Das Logo sei ohnehin nicht mehr zeitgemĂ€Ă, so Tina Exarhos von MTV gegenĂŒber der LA Times âThe people who watch it today, they donât refer to MTV as music television. They donât have the same emotional connection that, say, the people who are writing about [the logo change] doâ.
Der Schritt ist nur konsequent, so ist MTV doch bloĂ noch eine Aneinanderreihung schlechter (gezeichneter) unlustiger Reality-Soaps. So jedenfalls unser Eindruck.
Lustig ist auch ein Video von Fever Ray, das wir auf Spex.de entdeckt haben. Zur Verleihung des schwedischen P3-Radiopreises tritt Fever Ray, alias (ja, der Name ist so schön) Karin Dreijer Andersson, den Kopf mystisch-rot umhĂŒllt, vor das Publikum und bedankt sich fĂŒr den Award. Wie sie das macht, seht Ihr Euch besser selber an.
Pop Matters berichtet derweil ĂŒber das „Fangirl Phenomena“ und der Guardian fragt sich, seit wann Indie-Rock eigentlich so lĂ€ssig wirkt? „Dream-pop, nature and nostalgia is in, raging against the machine is out. Just when did indie rock get so laidback?“
Im Mai des verganenen Jahres wurde der Druck des englischen Plan B Magazines auf Grund vom „schlechten ökonomischen Klima“ eingestellt. Das Magazin, das sich besonders mit dem Indipendent-Bereich beschĂ€ftigte und auf eine gewisse PopularitĂ€t der abgebildeten Bands verzichtete, gibt jetzt alle Ausgaben zum Download frei.







