Sonntag

20.12.2009 von  

Das Draht: Diese Woche beschäftigt sich Heinrich Oehmsen mit King Crimson, in der Reihe mit Ryan Adams Alben ist „Jacksonville City Nights“ dran, außerdem gibt es Songs über Dinge, die man gern hätte und sich jetzt wünschen könnte. Ein musikalischer Wunschzettel gewissermaßen – ab 13 Uhr
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Weichspüler: Jahresrückblicke gibt es eigentlich bereits genug, musikalische Jahresrückblicke selbstverständlich eingeschlossen. Henning Cordes wollte daher auf gar keinen Fall einen eben solchen machen. Nun kommt es aber doch anders. Der allgemeine Rückblickswahn war stärker und hat ihn einfach mitgerissen. Damit es nicht ganz so austauschbar wird, gibt es das Jahr aus der schwedischen Perspektive – ab 15 Uhr
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Was ist Musik: Die geschminkte Stimme – Autotune, Fluch und aber auch Segen. „Das wichtigste musikalische Gerät in den letzten zehn Jahren ist kein Instrument und kein physisches Objekt, sondern eine Software.“ Behauptet der Autor und Musiker Jace Clayton alias DJ Rapture. Das passt zum Verschwinden des physischen Tonträgers. Eigentlich dient Autotune der Perfektionierung von Stimmen. Eine besondere Qualität von Autotune: Die Stimme wird übergeschlechtlich. Und farbenblind. Mit Autotune können sogenannte natürliche Eigenschaften der Stimme außer Kraft gesetzt werden, und damit die tradierte Zuordnungslogik einer nach Rasse und Geschlecht segregierten Popwelt. Autotune hebt die Stimme auf eine neue Ebene, man weiß nicht mehr, wo einem der Kehlkopf steht. Singt da ein schwarzer Mann, eine weiße Frau oder doch der Dackel von Elton John? Retten wir Autotune vor den Rockauthentikern und Maschinenstürmern – ab 20 Uhr
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Back To House: Diesmal mit Besuch aus Detroit: Terrence Parker, langjährig aktiv in der Detroiter Houseszene, ist heute zu Gast. Seit den späten 80er Jahren produziert er Tracks und hat auf diversen Sendern seit Jahren eigene Radioshows. He‘ll house you – ab Mitternacht
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